Connect with us

Deutschland

Berlin Kreuzberg Reiseführer mit Covid-19 Bericht

Wolfgang Holzem

Published

on

kotti1000x600

Kreuzberg ist der westliche Ortsteil im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin und war vor 2001 ein eigenständiger Bezirk mit der alternativen Szene Berlins und dem höchsten türkischen Bevölkerungsanteil.

Anreise

  • Potsdamer Platz mit Regionalbahn, S-Bahn und U-Bahn nahe der Bezirksgrenze zu Mitte.
  • S-Bahn S1, S2, S25: Anhalter Bahnhof im Westen Kreuzberg
  • U-Bahn: U1, U2, U6, U7, und U8
Covid-19 Fallzahlen in Deutschland
2.113.984
Bestätigte Fälle
13.366
Bestätigte Fälle (24Std)
51.229
Todesfälle
766
Todesfälle (24Std)
2,4%
Todesfälle (%)
1.797.648
Genesen
19.329
Genesen (24Std)
85,0%
Genesen (%)
265.107
Aktuelle Fälle
12,5%
Aktuelle Fälle (%)

Hintergrund

Kreuzberger Nächte sind lang, erst fang se janz langsam an, aber dann, aber dann… Dieser Song der Gebrüder Blattschuss von 1978 führte zu deutschlandweiter Bekanntheit. Eine typische Kreuzberger Straßenecke hatte drei Kneipen. Es war für viele die 2. Wohnung, denn bei den großen Familien gab es in der eigenen Wohnung kaum Platz. Kreuzberg war ein typisches Arbeiterviertel mit Toilette auf dem Gang, ohne Bad oder Dusche und ohne Warmwasser und Zentralheizung. In den 70er Jahren fing man an ganze Häuserblocks abzureißen und durch gesichtslose Neubauten zu ersetzen. Das führte zu Protesten und Hausbesetzungen. Es entwickelte sich eine alternative Eigenkultur am Ostrand West-Berlins. und natürlich wurde auch viel gefeiert bis spät in die Nacht. Nach dem Fall der Mauer zog die Szene nach Prenzlauer Berg und Friedrichshain. Inzwischen zieht sie teilweise wieder zurück nach Kreuzberg.

Der Stadtteil Berlin-Kreuzberg wird inoffiziell unterteilt in

Kreuzberg 36 bzw. SO 36 nördlich des Landwehrkanals mit Grenzen zu Neukölln im Süden, Friedrichshain im Nordosten und Mitte im Nordwesten.

Kreuzberg 61 bzw. SW 61 südlich des Landwehrkanals mit Grenzen zu Tempelhof im Süden, Schöneberg im Westen, Neukölln im Osten und SO 36 im Osten.

Die Haupteinkaufsstraße mit Geschäften, Cafés/Bars/Clubs in K36 ist die Oranienstraße, in K61 die Bergmannstraße. Beide Kieze sind sehr unterschiedlich: Während man auf der Oranienstraße das Kreuzberg findet, das man als Romantiker der Maikrawalle und Fan von “Herrn Lehmann” sucht – bunt, dreckig, versoffen, alternativ, multikulturell – steht die Bergmannstraße für einen Kiez mit gehobenerem Ambiente, sauberen Straßen und bürgerlicher Wohnkultur – dafür weniger “echtem” Kreuzberger Lokalkolorit. Für “echte” Berliner ist die Wahl zwischen 36 und 61 eine Lebensphilosophie, für Besucher und Touristen sind beide Kieze unbedingtes Muss und beide haben Schönes und Häßliches zu bieten.

Rund um den “Kotti” (Kottbusser Tor) bestätigt sich vorerst das eine oder andere Klischee über Kreuzberg. Passiert man den Neubaublock der 70-er Jahre mit den zwei Dönerbuden, kommt man in einen lebendigen, faszinierenden Bezirk.

Sehenswürdigkeiten

Kirchen

Bauwerke

  • Ruine des Anhalter Bahnhofs
  • Martin-Gropius-Bau
  • Tempodrom
  • Viadukt der Hochbahn U1 (Orient Express) mit seinen Bahnhöfen.
  • Riehmers Hofgarten – Bauensemble aus der Berliner Gründerzeit. Die Fassaden der Gebäude sind mit reichen bauplastischen Schmuck und Stilelementen aus Romanik, Renaissance und Barock versehen.

Museen, Denkmäler und Ausstellungen

  • Deutsches Technik Museum Berlin – Ausstellungen: Luft- u. Raumfahrt, Schifffahrt, Schienen-, Straßen- u. Kommunalverkehr und Foto- u. Filmtechnik, sowie Energietechnik, Produktionstechniken, Rechen- u. Automationstechnik, Nachrichtentechnik, Schreib- u. Drucktechnik, Papiertechnik, Textiltechnik, Historische Brauerei und Sonderausstellungen. • Trebbiner Straße 9 · U1, U2 „Gleisdreieck“ u. U7 „Möckernbrücke“, Bus M29, M41
    • Das Science Center Spectrum wird im Sommer 2013 wieder eröffnen.
  • Kreuzberg-Museum – Museum über die Stadt- bzw. Bezirksentwicklung von Früher bis Heute in Kreuzberg und Friedrichshain. • Eintritt frei. Adalbertstr. 95A, U-Bahnhof Kottbusser Tor.
  • Jüdisches Museum Berlin – Zwei Jahrtausende deutsch-jüdische Geschichte. • Geöffnet täglich 10-20 Uhr, montags bis 22 Uhr. Eintritt: Erwachsene: 5,- €, ermäßigt: 2,50 €, Familien: 10,- € · Lindenstraße 9-14, 10969 Berlin. Tel. 030-25993-300, Email info@jmberlin.de. U1, U6: Hallesches Tor oder U6: Kochstraße, Bus M29, M41 oder 248.
  • Martin-Gropius-Bau an der ehemaligen Mauer zum Bezirk Mitte – Das ehemalige Kunstgewerbemuseum Berlin ist heute ein Ausstellungshaus.
  • Museum am Checkpoint Charly – Eintritt 12,50 €.
  • Topographie des Terrors − Erinnerungsort und Dauerausstellung. Hier stand während des „Dritten Reichs” die Zentrale der Geheimen Staatspolizei, der SS und des Reichssicherheitshauptamts. – Tel.: 030 – 2545 09-0, Niederkirchnerstraße 8 – täglich geöffnet von 10 – 20 Uhr – Eintritt frei.

Straßen und Plätze

SO 36

  • Oranienstraße
  • Oranienplatz
  • Kottbusser Tor – Platz mit altem U-Bahnhof auf dem Viadukt und unter der Erde. Passiert man den Neubaublock mit den zwei Dönerbuden, kommt man in einen lebendigen, faszinierenden Bezirk.
  • Wrangelkiez

Kreuzberg 61

  • Bergmannkiez und Chamissokiez
    • Bergmannstraße – Flaniermeile mit zahlreichen Cafés, Restaurants, Imbissgeschäften und kleinen Läden. Bewohner nennen sie die „bunteste Straße Berlins“.
    • Chamissoplatz
    • Zossener Straße
    • Mehringdamm
    • “Friesenstraße”
  • Der Mehringplatz liegt im nordwestlichen Teil von Berlin-Kreuzberg und ist einer von drei bedeutenden Plätzen, die bei der Stadterweiterung Berlins um 1730 angelegt wurden. Er bildet den südlichen Endpunkt der Friedrichstraße. Sein Kennzeichen ist ein Brunnen mit der 1843 errichteten Friedenssäule. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Platz vollständig zerstört und danach mit veränderter Straßenführung und neuer Bebauung wieder hergestellt. – U-Bahnhof Hallesches Tor.
  • Südstern

Parks

  • Görlitzer Park – Was in New York der Central Park ist, ist für den Kreuzberger der “Görli”. Hier wird flaniert, getrascht, getrunken, gespielt und die Hunde dürfen sich schön auskacken. U-Bahnhof Görlitzer Bahnhof.
  • Böcklerpark – Wunderbar am Landwehrkanal gelegen lädt der Böcklerpark zum entspannen ein. Südlich gelegen zwischen U-Bahnhof Prinzenstraße und Kottbusser Tor. ==>Bei Dunkelheit besser umgehen!
  • Viktoriapark – In Kreuzberg 61 liegend, bietet der Park mit dem Nationaldenkmal auf dem Kreuzberg eine schöne Sicht über die Umgebung und die Berliner Skyline. U-Bahnhof Mehringdamm.
  • Grimmpark – Zwischen Landwehrkanal im Norden und Urbanstraße im Süden gelegene Grünfläche.
    Im Norden befindet sich ein großer Spielplatz. Von der Dieffenbachstraße unterbrochen, setzt sich der Park nach Süden fort und wird vom “Wrangelbrunnen” abgeschlossen. Ein kleiner “Wurmfortsatz” des Parks endet zwischen der Fichte- und Körtestraße. Hier wird gerne Boule/Pétanque gespielt.
    Der Wrangelbrunnen ist gewiss eine der schönsten Brunnenanlagen. Benannt nach dem preußischen Generalfeldmarschall Friedrich Graf von Wrangel (*Stettin 13.4.1784, + Berlin 1.11.1877), der auch volkstümlich “Papa Wrangel” genannt wurde. Schöpfer des Brunnens ist der Bildhauer Hugo Hagen (1818 – 1871). 1877 stellte man den Brunnen im Tiergarten am Kemperplatz auf. Er musste aber 1902 der monumentalen Anlage des Rolandbrunnens weichen, um an den heutigen Standort versetzt zu werden. Inmitten einer runden Granitschale sind in Bronze personifiziert Preußens Hauptströme dargestellt: “Vater Rhein”; Als weibliche Figuren die Ströme mit ihren Attributen: Die Weichsel mit einem Modell der Dirschauer Brücke, die Elbe mit einem Ruder, die Oder bekommt ein Weberschiffchen sowie ein Modell des Raddampfers “Königin Elisabeth”. Über diesen Figuren stehen zwischen den Schalen des Brunnens vier Putti als Symbol für: Ackerbau, Wehrkraft, Handel und Künste.
  • Park am Gleisdreieck – neuer Park auf alten Gleisanlagen. Teilt sich auf in den Ost und Westpark. Im Westpark befindet sich das Cafe Eule am Marktplatz

Verschiedenes

Eis in allen Variationen von türkischen Frauen selbstgemacht und originell präsentiert ist in der Falckensteinstrasse, 10997 Berlin, zu finden. Oft gerühmt als das beste Eis der Stadt. Achtung: Durchaus lange Warteschlangen.

Aktivitäten

Erkundungstouren

Kreuzberg bietet zahlreiche Aktivitäten, um den Ortsteil kennenzulernen.

  • Wanderroute durch Berlin Kreuzberg: Zweistündige Wanderung von der Heinrich-Heine-Straße bis zum Treptower Park
  • Geführte Stadtführungen: Es gibt verschiedene professionelle Stadtführungen, wie zum Beispiel Touren mit dem Segway, zu Fuß oder mit dem Rad.

Sport

  • Boulen: Boule-Patz, Paul-Linke-Ufer 13, 10999 Berlin
  • Minigolf-Alternative für schlechtes Wetter: Schwarzlicht Minigolf, Görlitzer Str. 1, 10997 Berlin, Telefon: 030 616 21 960, Öffnungszeiten: Mo – Do von 12 – 22 Uhr, Fr von 12 – 24 Uhr, Sa von 10 – 24 Uhr, So von 10 – 22.00 Uhr

Einkaufen

  • Knofi – Feinkost – kleiner Feinkostladen mit Imbiss.
    • Bergmannstraße 98, gegenüber dem Knofi-Café, geöffnet: Mo-Sa 9 – 23 Uhr, So 11 – 23 Uhr
    • Oranienstr. 179, geöffnet: Mo-Sa 9 – 23 Uhr, So 14 – 22 Uhr
    • Dieffenbachstraße 59, geöffnet: Mo-Sa 9:30 – 23 Uhr, So 11 – 23 Uhr
  • Salumeria Bruschetta – Italienisches Restaurant und Feinkostgeschäft
    Italienische Schinken-, Wurst-, Käse-, Oliven-, Pasta-, Keks-, Wein-Sorten, Antipasti u.v.m. – Mo.-Do. 9 – 23 Uhr, Wochenende länger.
    Grimmstr. 7, 10963 Berlin (nahe Admiral Brücke, U-Bahn „Kottbusser Tor“, Bus M41 „Körtestraße“), Tel.: 030 – 6579 9437, E-mail: Salumeria.Bruschetta@yahoo.de
  • Mitten im Walde – Unweit der bekannten Bergmannstraße haben sich eine Gruppe Handwerker, Kunstschaffenden und Kreative in der Mittenwalder Straße niedergelassen. Dort liegt ein kleiner, mit viel Liebe und Kreativität gestalteter Souterrain-Laden, der, passend zum Namen “Mitten im Walde” ein kleines Entdeckungsparadies bietet. Hier findet man von kleinem Mitbringsel zu hochwertigen Möbelstücken und ausgefallenem Porzellanschmuck alles, was selbst gemacht ist.
    Mittenwalder Straße 46, 10961 Berlin. – U-Bahn U7 „Gneisenaustraße“
  • Kaufhaus Karstadt am Herrmannplatz an der Grenze zu Neukölln. – Trotz mehrfacher Vergrößerung erreicht das Warenhaus nicht an seinem Ursprungsbau heran. Das 1927 bis 1929 erbaute Haus galt seinerzeit als das modernste Kaufhaus Europas und hatte auf neun Etagen 72.000 m² Nutzfläche. 24 Rolltreppen, 24 Personen-, 13 Speise- und 8 Lasten-Aufzüge waren eingebaut. Auf dem 4000 m² großen Dachgarten in 32 m Höhe fanden 500 Personen Platz. Von hier konnte man auf Kreuzberg und Neukölln blicken und den jeden Nachmittag spielenden Musikkapellen zuhören. Am 25. April 1945 wurde das Gebäude durch Sprengung oder Brandstiftung von der Waffen-SS zerstört.
    U7 + U8 „Herrmannplatz“

Küche

Imbiss

SW 61

  • Curry 36, Mehringdamm 36, U-Bahnhof Mehringdamm, direkt am südwestlichen Ausgang.
  • Mustafa’s Gemüse Kebap − Bringen Sie viel Zeit zum Warten mit, ein paar Dutzend andere Leute warten auch auf ihrem Gemüse Kebap zu 2,90 €. Mehringdamm 32, U-Bahnhof Mehringdamm.
  • BrezelBar, Friesenstraße 2, Kreuzberg, tägl. 9 – 22 Uhr

SO 36

  • Burgermeister, Verkehrsinsel Schlesisches Tor, Kreuzberg 36, tägl. bis 3 Uhr
  • Falafel Maroush, Adalbertstraße 93, Kreuzberg 36, tägl. 11 – 2 Uhr

Günstig

  • Leylak Börek Salonu, Kottbusser Straße 25, U-Bahnhof Kottbusser Tor
  • Hühnerhaus, U-Bahnhof Görlitzer Bahnhof.
  • Rissani, U-Bahnhof Görlitzer Bahnhof.
  • Pasta Galerie Skalitzer Str. 73
  • Gasthaus Dietrich Herz, Friesenstr.23
  • La Strada Berlin. Die kleinste Pizzeria Kreuzbergs. Kottbusser Damm 20, U-Bahnhof Schönleinstraße.

Mittel

  • Restaurant Markthalle, Pücklerstrasse.
  • Salumeria Bruschetta – Italienisches Restaurant und Feinkostgeschäft.
    Grimmstr. 7 10963 Berlin (nahe Admiral Brücke, U-Bahn Kottbusser Tor, M41 Körtestraße ); Tel.: 030 65799437; Salumeria.Bruschetta@yahoo.de ; Mo.-Do. 09 – 23 Uhr WE länger; Pizza und Pasta 5,50 – 8,50 € ( Frühstück 10 – 12 Uhr, HAPPY HOUR PASTA 12 – 16 Uhr ); freies WLAN Netz.
  • Henne, Leuschnerdamm 25.
  • Yellow Sunshine, Wiener Straße 19, 10999 Berlin (U-Bahnhof Görlitzer Bahnhof oder mit dem Bus M29 zum Spreewaldplatz),  030-69598720, E-Mail: info@yellow-sunshine.com. So-Do 12 – 24 Uhr, Fr+Sa 12 – 01 Uhr. Ein Hamburger mit Pommes, Salat und einer Bionade kostet etwa 11 Euro. Ein vegetarisch-veganes Fast-Food-Restaurant. Hier ist alles Bio.
  • Sarod´s – Thai Restaurant Berlin Kreuzberg; Friesenstraße 22,(im Bergmann-Kiez), 10965 Berlin; Tel.: 030-69507333; Täglich von 12-24 Uhr, Sonntag ab 14 Uhr, Küche bis 23 Uhr; [1]
  • RosaCaleta – Jamaikanisch-europäische Fusion Cuisine | Muskauer Straße 9, 10997 Berlin-Kreuzberg | Tel.: 695 37 859 | Dienstag bis Samstag 18:00 Uhr bis 01:00 Uhr, Sonntag 14:00 Uhr bis 01:00 Uhr | www.rosacaleta.com
  • Sommercafe Eule im GleisdreieckFetter, Bülowstrasse 68, 10963. Biergarten, Vegetarische Köstlichkeiten, hausgemachte Limonaden

Gehoben

  • Tim Raue, Rudi-Dutschke-Str. 26,  030/25937930, Fax: “”url=”http://www.tim-raue.com/”. Di – Sa 12:00 – 13:15 und 19:00 – 21:15 Uhr. 38 € bis 118 €. http://restaurant.michelin.de Küchenchef: Tim Raue, Asiatische gehobene Küche
  • Restaurant h.h.müller, Paul-Lincke-Ufer 20, 10999 Berlin; Tel.: 61 07 67 60; Fax 69 56 42 93, e-mail:hhmueller@onlinehome.de; www.restaurant-hhmueller.de
  • Altes Zollhaus, Carl-Herz-Ufer 30, 10961 Berlin; Tel.: 692 33 00; Fax 692 35 66
  • Le cochon bourgeois, Fichtestraße 24, 10967 Berlin; Tel.: 693 01 01; Fax 694 34 80 Ab 18:00 Uhr; So.+ Mo. geschlossen.
  • Hartmanns Restaurant, Fichtestraße 31, 10967 Berlin; Tel.: 61 20 10 03; Fax 61 20 13 80 www.hartmanns-restaurant.de; mail@hartmanns-restaurant.de
  • Medel il ristorante, Fichtestraße 32, 10967 Berlin; Tel.: 61 62 08 66; Fax 61 28 74 00 Funk: 0171 270 46 84; tägl. 17:00 – 24:00 Uhr.
  • Jolesch, Muskauer Straße 1, 10997 Berlin; Tel.:612 35 81;Fax 611 11 65 www.jolesch.de
  • Horváth, Paul-Lincke-Ufer 44A, 10999 Berlin; Tel.:61 28 99 92;Fax 61 28 95 95 www.restaurant-horvath.de; Di.-So. 18:00 – 01:00 Uhr
  • van Loon, Restaurant-Schiff Carl-Herz-Ufer an der Bärwaldbrücke, Tel.: 692 62 93; www.vanloon.de; täglich ab Frühstück!
  • Austria, Am Marheinekeplatz Bergmannstraße 30, 10961 Berlin; Tel.: 694 44 40 tägl. ab 18 Uhr (Juni – August ab 19 Uhr)

Ausgehen

Günstig

Trinkteufel – Eine interessante Kneipe mit Kickergelegenheit. Naunyn- Ecke Adalbertstraße, U-Bahnhof Kottbusser Tor.

Seiten: 1 2

Seiten ( 1 von 2 ): 1 2Next »

Former founder of Asiarooms.com and now reporting mainly on the Asia Pacific region and the global Coronavirus crises in countries such as Thailand, Germany & Switzerland. Born near Cologne but lived in Berlin during my early teenage years. A longterm resident of Bangkok, Udon Thani, Sakon Nakhon and Phuket. A great fan of Bali, Rhodes & Corfu.

Deutschland

Bremen Reiseführer mit Covid-19 Bericht

Wolfgang Holzem

Published

on

bremenheader

Die Stadtgemeinde Bremen ist die Hauptstadt und größere Stadt des Landes Freie Hansestadt Bremen (meist kurz auch Bremen). Bremen ist der kleinste der drei Stadtstaaten in der Bundesrepublik Deutschland. Zum Bundesland Bremen gehört Bremerhaven, das ungefähr 60 Kilometer nördlich, an der Mündung der Weser in die Nordsee liegt. Umgeben ist die Stadtgemeinde Bremen vom Bundesland Niedersachsen.

Covid-19 Fallzahlen in Deutschland
2.113.984
Bestätigte Fälle
13.366
Bestätigte Fälle (24Std)
51.229
Todesfälle
766
Todesfälle (24Std)
2,4%
Todesfälle (%)
1.797.648
Genesen
19.329
Genesen (24Std)
85,0%
Genesen (%)
265.107
Aktuelle Fälle
12,5%
Aktuelle Fälle (%)

Stadtteile

  • Bremen/Nord, Blockland, Borgfeld, Findorff, Gröpelingen, Häfen, Hemelingen, Horn-Lehe, Huchting, Mitte, Neustadt, Oberneuland, Obervieland, Osterholz, Östliche Vorstadt, Schwachhausen, Seehausen, Strom, Vahr, Walle, Woltmershausen

Anreise

Flugzeug

Der City Airport Bremen (BRE) ist ein kleiner internationaler Verkehrsflughafen etwa 3 km südlich der Innenstadt. Neben mehreren Charterverbindungen zu Urlaubszielen wird er auch von mehreren deutschsprachigen Zielen aus angeflogen:

  • Germanwings aus Stuttgart
  • Lufthansa aus Frankfurt am Main und München

Bahn

Der Bremer Hauptbahnhof ist das Eisenbahnkreuz im Nordwesten: stündliche Verbindungen Richtung (Nord-)Osten: Hamburg, Süden: Osnabrück/Münster, Westen: Oldenburg, Ostfriesische Inseln und Norden: Bremerhaven. Rund um Bremen gilt der Verkehrsverbund Bremen-Niedersachsen [1] (VBN), sodass Zugfahrkarten in diesem Bereich meist auch anschließend als Bus-Fahrkarten gültig sind. Trotzdem nachfragen!

Bus

Es gibt einige Langstrecken-Buslinien, die innerhalb Europas verkehren, z.B. Deutsche Touring, Eurobus, Publicexpress. Diese bieten die Möglichkeit, flexibel innerhalb des Kontinents zu reisen. Abfahrt am ZOB zwischen Bahnhof und Übersee-Museum.

Fernbusbahnhöfe

  • Flughafen Terminal: Hamburg
  • Flughafen Terminal E: Hannover
  • ZOB: Apen/Remels, Flensburg, Groningen, Hamburg, Kiel, Lübeck, Oldenburg, Paris
  • ZOB am Breitenweg: Bergen (Niedersachsen), Berlin, Bremerhaven, Celle, Magdeburg, Neuenkirchen, Rotenburg, Soltau
  • ZOB Fernlinien, Bussteig 6: Berlin, Dresden, Hamburg, Hannover, Magdeburg, Praha, Ústí nad Labem, Wolfsburg

Auto

Über die Autobahnen A1 Hamburg/Osnabrück, A27 Bremerhaven/Hannover und A28 Delmenhorst/Oldenburg ist die Stadt mit dem Umland verbunden . Außerdem existieren Verbindungen über die Bundesstraßen B6 aus Hannover, B74 aus Stade und die B212 aus Bremerhaven.

Schiff

Es gibt im Sommer eine Schiffsverbindung über Bremerhaven zur Nordsee-Insel Helgoland.

Mobilität

Zu Fuß: Das Zentrum und die nahen Stadtteile können bequem zu Fuß erkundet werden.

Öffentliche Verkehrsmittel: Die BSAG bedient das dichte und gut funktionierende Bus- und Straßenbahnnetz, mit dem tags und nachts gut kurze und längere Strecken zu bewältigen sind. An Wochenenden und Feiertagen gibt es Nachtbusse rund um die Uhr. Sie starten vom Zentrum aus in die Stadtteile.

Die Regio-S-Bahn Bremen/Niedersachsen ist seit Dez. 2010 mit 4 Linien in Betrieb.

Alle Busse und Bahnen sind zu einheitlichen Tarifen des Verkehrsverbund Bremen Niedersachsen (VBN) benutzbar. Einzelfahrschein: 2,50 €, Tagesticket: 7,10. Außerdem wird auch das Niedersachsen-Ticket anerkannt. Nach Bremen-Nord mit der S-Bahn gilt Preisstufe II (3,10 €). (Stand 2014)

Taxi: Taxen sind fast überall zu finden, falls mal gerade keins da ist: Tel.: 0421/14014 (Taxiruf Bremen).

Fahrrad: Bremen ist eine sehr fahrradfreundliche Stadt, nicht zuletzt, weil sie sehr eben und flach ist. In der Radstation am Bahnhof und bei mehreren Radgeschäften in Bremen können Fahrräder ausgeliehen werden (ADFC Bremen). Weiterhin eignen sich die Weserdeiche und das Hollerland zum Inlinerfahren. Hier finden spezielle Events statt. Es gibt in (und durch) Bremen gekennzeichnete “Bremer Radwege” mit Hinweisschildern an sehenswerten Orten.

Stadtrundfahrt: Individuelle Stadtrundfart mit oder ohne Stadtführer von 1 – 12 Personen (Bremer Stadtrundfahrt)

Sehenswürdigkeiten

  • Bremer Rathaus, Am Markt 21,  Telefon: +49 (0) 18 05 / 10 10 30. Führungen nur über die Bremer Touristik-Zentrale (Obernstraße/Liebfrauenkirchhof und Hauptbahnhof).
    Spätgotischer Backsteinbau, dessen Grundstein im Jahr 1405 gelegt wurde. Nach einer Renovierung zum Ende des 16. Jahrhunderts erstrahlt die zum Marktplatz zeigende Fassade im Stil der Weserrenaissance. Im Inneren befinden sich die Obere Rathaushalle und daneben die von Vogeler gestaltete Güldenkammer, die heute vorwiegend repräsentativen Zwecken dienen, und die Untere Rathaushalle, in der hauptsächlich Ausstellungen stattfinden.
  • Rathausplatz
    • Der Bremer Roland vor dem Rathaus ist die Symbolfigur für die “Freiheiten” und Rechte der Stadt. Die Statue wurde 1404 errichtetet.
  • St. Petri-Dom – Romanischer Kirchenbau aus Sandstein und Backstein , aus dem 11. Jahrhundert,der bis ins 13. Jahrhundert im Stil der Gotik umgebaut wurde.
    • Dom Museum, Sandstr. 10 – 12,  +49 (0421) / 33 47 142, Fax: +49 (0421) / 36 50 425, E-Mail: dommuseum@stpetridom.de. täglich geöffnet: April – Okt.: 10 – 16.45 Uhr, Nov. – März: 11 – 16 Uhr. Samstag: 10 – 13.30 Uhr. Sonntag: 14 – 16.45 Uhr. Geschlossen: Karfreitag, 1. Mai, 3. Okt., 24/25. Dez. u. 31. Dez.. Der Eintritt ins Dom-Museum ist frei..
    • Turmbesteigung von täglich von April bis Oktober.
  • Liebfrauenkirche
  • Schütting
  • Böttcherstraße – Die 108 m lange Fußgängerzone mit den Gebäuden in der Architektur des Expressionismus wurde zwischen 1922 und 1931 gebaut und ist eines der touristischen Highlights Bremens.
  • Schnoor – mittelalterliches Gängeviertel in der Altstadt mit vielen kleinen Geschäften und Gastronomie.
  • Schlachte – Weserpromenade – Ehemals Hafen von Bremen, heute: Schiffsanlegestelle, sowie im oberen Bereich Gastronomie- und Biergartenmeile.
  • Weserburg | Museum für moderne Kunst, Teerhof 20,  49 (0421) / 598390, Fax: 49 (0421) / 505247, E-Mail: mail@weserburg.de. Öffnungszeiten: Di, Mi, Fr 10 bis 18 Uhr, Do 10 bis 20 Uhr, Sa + So 11 bis 18 Uhr, Mo geschlossen.
    Die Weserburg ist Europas erstes Sammlermuseum. In großen Sonderausstellungen und Sammlungspräsentationen zeigt das Museum die bedeutenden Kunstströmungen der 1960er Jahre bis heute.
  • Überseemuseum – bedeutendes völkerkundliches Museum am Bahnhof
  • Universum Bremen
  • Das Depot – Straßenbahnmuseum, Schloßsparkstraße 45,  49 (0421) / 5596 7615, Fax: 49 (0421) / 5596 7642,.

Aktivitäten

  • Universum/Science Center
  • Bremer Freimarkt, eines der größten Volksfeste Deutschlands, dass jährlich Mitte Oktober auf der Bürgerweide stattfindet.
  • Osterwiese
  • Olbers Planetarium
  • Torfkahnfahrt durch die ehemaligen Torfkanäle im Blockland und dem Teufelsmoor
  • Weihnachtsmarkt Bremen Sehr beliebter Weihnachtsmarkt
  • Breminale

Einkaufen

Einkaufen kannst Du in der Obernstraße und Sögestraße, der Haupteinkaufsstraße in Bremen, hier finden sich regionale und international vertretende Geschäfte wie Karstadt, C&A. Daneben bieten sich der Weser-Park im Bremer Osten, die Waterfront am Hafen, und viele weitere Zentren(Walle-Center, Hansa-Carrée, Werder-Carrée, Roland-Center) und in Vegesack eine Shoppingmall mit Hafenflair und an, gerade für Touristen ist in Vegesack noch einiges zu entdecken.

Küche

Schlachte. Dies ist Bremens Flaniermeile, an denen sich nicht nur die Schönen und Reichen treffen. An der Schlachte befinden sich verschiedenste Restaurants, welche die besten Gaumen zufriedenstellen. Für den kleineren Geldbeutel empfiehlt es sich, die Straße “Auf den Höfen” im “Viertel” aufzusuchen.

  • In dem Hotel-Restaurant Deutsche Eiche , Lilienthaler Heerstraße 174 – 176, 28357 Bremen, Tel.: 0421 25 10 11

Ausgehen

Wenn du zur Weihnachtszeit in Bremen bist, empfiehlt sich ein Besuch des Bremer Weihnachtsmarktes. Im Oktober gibt es den Freimarkt, selbst in Skandinavien ein Begriff für das Volksfest im Norden, zu Ostern bietet sich analog die Osterwiese an.

Das kostenlose monatliche Stadtmagazin MIX hat auch einen Online-Eventkalender. Weiterhin erscheint die Zeitschrift BREMER

Die Discomeile Rembertiring in der Nähe vom Hauptbahnhof Bremen bietet über 20 Diskos und Bars an. Ob das Stubu für Eingesessene, das La Viva, das Woody´s und viele andere bieten nachts Spaß und Musik zum Vergnügen. Leider kam es in letzter Zeit aber auch immer wieder zu Gewalttaten in diesem Bereich, bekannt ist die Discomeile vor allem für eine Schießerei auf offener Straße im Jahre 2006, bei der es zu Verletzten kam. Das Stubu wurde im Herbst 2012 vom Ordnungsamt Bremen geschlossen.

Wer nicht so auf Diskos steht, dem gefällt vielleicht das 1/4 (Viertel) besser. Dort findet man viele Kneipen und kleinere Locations. Eine Zusammenstellung gibt es bei Bremen4.

Unterkunft

  • Park Hotel Bremen, Im Bürgerpark,  (0421) 3408611, E-Mail: reservierung@park-hotel-bremen.de. 5-Sterne Hotel mitten im Bürgerpark gelegen.
  • Hotel Horner Eiche, Im Hollergrund 1, 28357 Bremen,  0421 27 82 0, E-Mail: info@hotel-horner-eiche.de.
  • Hotel Deutsche Eiche , Lilienthaler Heerstraße 174 – 176, 28357 Bremen, Tel.: 0421 25 10 11, E-Mail
  • Swissôtel Bremen ist ein Business Hotel mit 5 Sterne Service in Bremen.
  • Prizeotel Bremen-City ist Bremens erstes Budget-Design Hotel, in zentraler Lage mit Preisen ab €59 pro Zimmer.
  • The Grand Hostel Bremen, Feuerkuhle 30, Tel.: 04216437209, Fax: 04216437178. Die günstigste Möglichkeit!
  • Liegeplatz Bremen | Ferienwohnung im Buntentor, Möckernstraße 46, 28201 Bremen
  • Steigenberger Hotel Bremen | Hotel mit Weserblick , Am Weser-Terminal 6, 28217 Bremen, Tel.: 0421 478370

Karten, Stadtplan

Mit einem Stadtplan ist Bremen leichter zu erkunden. Entweder in einem Buchladen oder einer Tankstelle zu kaufen oder einen kleineren, aber dafür kostenlosen Innenstadtplan bei der Bremer Touristik-Zentrale (Hauptbahnhof, Innenstadt) mitnehmen.

Lernen

In Bremen gibt es eine Universität, die Hochschule für Künste in einem wunderschönen alten Speicher der Überseestadt, die Hochschule Bremen und im Bremer Norden die international ausgerichtete Privatuniversität Jacobs University Bremen.

Arbeiten

Obwohl Bremen mit einer Arbeitslosenquote von etwa 10% (Januar 2010) deutlich über dem Bundesdurchschnitt liegt, haben sich gerade in den Bereichen Raumfahrt, Automobilbau und mobile Technologien in den letzten Jahrzehnten neue Beschäftigungsfelder herausgebildet. Nach dem Zusammenbruch des traditionellen Schiffbaus und der Werften AG Weser und Bremer Vulkan, sind nun das Daimler Werk (Mercedes-Benz) in Bremen-Sebalsbrück, der Hafenbetreiber BLG Logistics und die Nordsee GmbH in Bremerhaven die größten Arbeitgeber.

Sicherheit

Bremen befindet sich nach Frankfurt am Main und Berlin auf Platz drei der Großstädte mit den meisten Staftaten pro 100.000 Einwohner. Mit einer Aufklärungsquote von 46,9 % liegt sie unter dem Bundesdurchschnitt (54,7 %) und nimmt auch im Vergleich zu den anderen deutschen Großstädten einen der hinteren Plätze ein.(Stuttgart: 62,8 % / Nürnberg 63,0 %). (Alle Zahlen aus 2011).

Continue Reading

Deutschland

Hamburg Reiseführer mit Covid-19 Bericht

Wolfgang Holzem

Published

on

hamburg1000x600

Hamburg ist mit 1,8 Millionen Einwohnern (ca. 4,266 Millionen in der Metropolregion) die zweitgrößte Stadt Deutschlands. Hamburg ist ein eigenständiges Bundesland. Im Norden grenzt es an Schleswig-Holstein, im Süden an Niedersachsen. Hamburg liegt trotz seines großen Hafens nicht am Meer, sondern rund 80 Kilometer flussaufwärts an der Elbe. Hamburg besitzt seit dem Mittelalter das Privileg der “Freien und Hansestadt”.

Covid-19 Fallzahlen in Deutschland
2.113.984
Bestätigte Fälle
13.366
Bestätigte Fälle (24Std)
51.229
Todesfälle
766
Todesfälle (24Std)
2,4%
Todesfälle (%)
1.797.648
Genesen
19.329
Genesen (24Std)
85,0%
Genesen (%)
265.107
Aktuelle Fälle
12,5%
Aktuelle Fälle (%)

Hamburg ist eine Stadt voller Gegensätze. Auf der einen Seite der bunte Szene-Stadtteil St.Pauli mit der Reeperbahn, die gern als “Die sündigste Meile der Welt” bezeichnet wird. Auf der anderen Seite das biedere und reiche Blankenese mit seinen unzähligen Villen und romantisch schönen Ausblicken vom Elbhang und den darunter liegenden Elbstränden. An jeder Ecke sieht Hamburg anders aus und dennoch fügt sich alles harmonisch zusammen. Am Wochenende geht’s vormittags zum Ballspielen in den Stadtpark in Winterhude, nachmittags zum Einkaufen rund um das Rathaus, wo man die Wahl hat zwischen der prächtigen Einkaufsmeile Mönckebergstraße und dem edlen Passagen-Viertel zwischen dem Rathaus- und Gänsemarkt mit seinen engen Straßen, prächtigen Häusern sowie dem Alster- und Nikolaifleet (Fleet = Kanal), die einem das Gefühl geben, in eine “Mischstadt” aus Venedig und Amsterdam zu sein. Am frühen Abend dann noch einen Cocktail in einer der Bars an der Elbe zu sich nehmen und nachts zum Partymachen in einen der unzähligen Clubs auf der Reeperbahn oder anderswo. Abgerundet wird das Ganze mit einem Besuch des Fischmarktes am frühen Sonntagmorgen. Ob man sich nun zu einem Kaffee im noblen Eppendorf oder Harvestehude trifft, oder zu einem Bier im alternativen Schanzenviertel, wo es am 1. Mai schon einmal heiß her gehen kann, bleibt einem jeden selbst überlassen.

Hamburg, eine Stadt im Handel und Wandel

Hamburg ist eine Stadt, die seit je her vom Handel und Wandel lebt. Im 14. Jahrhundert trat Hamburg als eine der ersten Städte der Hanse bei. Hamburgs Politik war immer auf größtmögliche Freiheit ihres Handels und seiner politischen Unabhängigkeit ausgerichtet. Deshalb verlieh man ihr schon früh den Titel “Freie und Hansestadt Hamburg”. Diese “unabhängige” Haltung überträgt sich auch auf den Charakter der Hamburger. Von vielen Deutschen werden die Hamburger gerne als zurückhaltend und zuweilen auch als arrogant bezeichnet. Doch wer mal einen Hamburger näher kennenlernt, wird schnell die andere Seite entdecken: Gastfreundlich, Tolerant und immer mit einem “Schalk im Nacken”. Allgemein kann man sagen, dass die Hamburger tagsüber ein geschäftiges Volk sind, das Handelsverträge schließt, Güter an- und verkauft und täglich mit viel Geld jongliert. Aber in ihrer Freizeit und besonders nachts, wenn auf St.Pauli die Lichter angehen, sind sie ein aufgeschlossenes und lustiges Völkchen, stets mit einer, wenn auch nicht immer wahren, Anekdote auf den Lippen.

Dass Hamburg auch eine Stadt des Wandels ist, sieht man an fast jeder Ecke der Stadt. Die Hamburger hängen nicht unbedingt alten Zeiten und Tümern nach. Oft wurde die Stadt zerstört und musste wieder aufgebaut werden. Sei es durch die Zerstörung der ersten Festung Hamburgs, der “Hammaburg”, dem “großen Brand” von Hamburg im 19.Jahrhundert, oder schließlich der Bombardierung im Zweiten Weltkrieg durch die Briten. Die Hamburger haben gelernt, stets nach vorn zu schauen. Als bestes Beispiel des Wandels sei hier der Bau der Hafen City erwähnt, die sich langsam aber sicher auf alten, brachliegenden Hafenflächen ausbreitet. Moderne Architektur entsteht hier in direkter Nachbarschaft zur altehrwürdigen, im 19. Jahrhundert entstandenen Speicherstadt. Und auch dieser musste seiner Zeit ein ganzes Wohnviertel mit 20.000 Bewohnern weichen. Das ist Hamburg.

Geschichte

Erste Besiedelungen: Hamburg, und insbesondere der Hafen, hat nicht, wie man es denken könnte, seinen Ursprung an der Elbe, sondern an dem kleineren von Norden her in die Elbe fließenden Nebenfluss Alster. An ihrem Ufer (altsächsisch: “ham”) entstanden unweit der Mündung in die Elbe ab dem 4. Jahrhundert die ersten festen Behausungen. Im 8. Jahrhundert wurde die Gegend dann durch einen Zustrom der Sachsen besiedelt.

Die Hammaburg: Im Jahre 810 ließ Karl der Große eine Taufkirche errichten, um die Siedler des heidnischen Norden zu missionieren. Um 830 wurde dort zu ihrer Sicherung das Kastell Hammaburg gebaut. Diese, in ihrer Form fast quadratische Festung, bestand aus einer hölzernen und mit Lehm befestigten Mauer, welche wiederum auf einem Erdwall stand. Im Inneren befanden sich einfache und hölzerne Wohn- und Bauernhäuser. Später erließ Ludwig der Fromme hier ein Bistum, der später zum Erzbistum wurde. Hierfür erbaute man außerhalb der Festung einen Bischofsturm. Immer wieder wurde in dieser Zeit die Hammaburg von Wikingern gestürmt und niedergebrannt. So wohl auch der Bischofsturm. Dadurch schaffte es die Hammaburg lange Zeit nicht an Bedeutung zu finden. Der kleine Hafen am Alsterufer war lediglich für den Wassertransport von Getreidegütern u.ä. in der Region von Bedeutung.

Frühes Mittelalter: Im 12. Jahrhundert fand Hamburg mehr und mehr an Bedeutung als Hamburg sich nun der Elbe zu gewandt hat. Dort entstand ein neuer Hafen. Durch Kaiser Barbarossa erhielt Hamburg im Jahr 1189 das Privileg, Zoll auf der Elbe zu erheben und wurde gleichzeitig “Freie Reichsstadt”. Dieses Datum gilt bis heute offiziell als Geburtstag des Hamburger Hafens, welches noch heute jährlich spektakulär gefeiert wird. Im Folgenden entstand nun auch in Nordeuropa der Städtebund “Hanse”. Da sich dieser Bund zunächst auf den Ostseeraum konzentrierte, wo sich auch die meisten und wichtigsten “Hansestädte” befanden, spielte vorerst die Nachbarstadt Lübeck eine größere Rolle als Hamburg. Erst, als die Nordsee als Handelsraum entdeckt worden war, spielte auch Hamburg als damals größter und wichtigster Nordseehafen eine übergeordnete Rolle und diente als Umschlagplatz für Getreide, Tuche, Pelze, Heringe, Gewürze, Holz und Metalle. Hamburg selbst wurde berühmt wegen seines wichtigsten Exportartikels: Bier.

Klaus Störtebeker sagt man nach, dass er gerne mal einen Becher Bier in einem “Sturz” getrunken hat. Somit soll er wohl den Spitznamen “Sturzbecher”, also zu niederdeutsch: “Störtebeker” bekommen haben. Aber das sind nur Vermutungen. Doch diese Tatsache hat Klaus Störtebeker selber nicht berühmt gemacht, sondern vielmehr seine Piraterie, die er mit seinem Brüdern auf Ost- und Nordsee gegen die Hamburger Kaufleute, den sog. “Pfeffersäcken”, betrieben hat. Klaus Störtebeker, war der Älteste der Vitalienbrüder und war der Anführer der “Likedeeler”, einer Piratengemeinschaft. Nach einer Seeschlacht vor Helgoland gegen die Hamburger wurden die Piraten festgenommen und im Oktober 1401 auf dem Grasbrook hingerichtet.

16.-19. Jahrhundert: Nach der Entdeckung der Seewege nach Amerika und Asien wurde Hamburg ab 1550 zu einem der bedeutensten Einfuhrhäfen für Europa. Der Handel blühte und mit der Zunahme der Seeschifffahrt und des Welthandels in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, musste die Stadt ihren Hafen weiter ausbauen. In diesem Zuge wich zum Beispiel ein ganzer Stadtteil mit nahezu 20.000 Bewohnern der Speicherstadt. Ebenso wurden neue Hafenbecken errichtet.

Besetzung und Katastrophen: Hamburg erlebte im 19. Jahrhundert auch eine schwierige und leidige Zeit. So wurde die Stadt zwischen 1806 bis 1814 durch die Truppen des französischen Kaisers Napoleon besetzt. In dieser Besetzungszeit wurde es den Hanseaten verboten, Handel mit Frankreichs Erzfeind England zu betreiben. Die Hamburger verstanden es jedoch immer wieder, die Kontrollen der Franzosen auf trickreiche Weise zu hintergehen. Von den Französischen Besatzungstruppen befreit, wurde die Stadt 1842 von einem Feuer heimgesucht. Der “Große Brand”. Von einer Bäckerei, so vermutet man, breitet sich das Feuer rasch aus, und zerstörte gut 2/3 der Stadt. U.a. auch das alte Rathaus und die Börse. Nicht genug, wurde Hamburg 1892 von einer Choleraepedimie heimgesucht. Die Pest raffte Tausende von Menschen dahin. Aus den Lehren dieser Erfahrungen, erließ der Senat etliche neue Gesetze zum Schutze Hamburgs und deren Bürger. So z.B. gegen den Bau von Gebäuden mit unhygienischen Verhältnissen.

Neuzeit: Hamburg hat sich zu einer wichtigen und einer der weltweit größten Hafenstädte entwickelt. Von Anfang des 20. Jahrhundert bis zum 2. Weltkrieg lebten hier knapp über 2 Millionen Menschen. Durch den 2. Weltkrieg und besonders durch die Bombardierung durch die britische Royal Air Force in der “Operation Gomorrha”, die abermals die Stadt zu einem Großteil in Schutt und Asche legte und etwa 34.000 Menschen das Leben kostete, verlor die Hansestadt viele Einwohner. Kurz nach dem Krieg zählte sie “nur” noch etwa 1,6 Millionen Menschen.

1962 wurde Hamburg in der eisigen Winternacht zum 2.Februar des Jahres von einer Sturmflut heimgesucht, die knapp 300 Menschen das Leben gekostet hat. Überwiegend betroffen war das Hafengebiet und die Elbinsel, wo sich das dichtbesiedelte Wilhelmsburg und die Veddel befindet.

Continue Reading

Deutschland

Berlin Reiseführer mit Covid-19 Bericht

Wolfgang Holzem

Published

on

berlin1000x600

Berlin ist die Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland und mit 3,5 Millionen Einwohnern auch ihre bevölkerungsreichste Stadt. Die Agglomeration beinhaltet über 4, die Metropolregion knapp 6 Millionen Einwohner. Berlin ist ein eigenständiges Bundesland, das komplett vom Land Brandenburg umschlossen ist.

Covid-19 Fallzahlen in Deutschland
2.113.984
Bestätigte Fälle
13.366
Bestätigte Fälle (24Std)
51.229
Todesfälle
766
Todesfälle (24Std)
2,4%
Todesfälle (%)
1.797.648
Genesen
19.329
Genesen (24Std)
85,0%
Genesen (%)
265.107
Aktuelle Fälle
12,5%
Aktuelle Fälle (%)

Stadtbezirke

Berlin ist in 12 Stadtbezirke gegliedert, die jeweils mehrere Ortsteile beinhalten:

  • Mitte – Ortsteile: Mitte, Tiergarten, Hansaviertel, Moabit, Wedding, Gesundbrunnen
  • Charlottenburg-Wilmersdorf
  • Friedrichshain-Kreuzberg – Ortsteile: Friedrichshain, Kreuzberg
  • Lichtenberg – Ortsteil: Karlshorst
  • Marzahn-Hellersdorf
  • Neukölln
  • Pankow – Ortsteil: Prenzlauer Berg
  • Reinickendorf
  • Spandau
  • Steglitz-Zehlendorf
  • Tempelhof-Schöneberg – Ortsteil Tempelhof
  • Treptow-Köpenick – Ortsteil: Grünau

Die meisten dieser zusammengesetzten Stadtbezirke entstanden durch die Bezirksfusion im Januar 2001. Vorher war die Stadt in 23 Bezirke eingeteilt, von welchen sich einige noch in älteren Reiseführern finden: Charlottenburg, Friedrichshain, Hellersdorf, Hohenschönhausen, Köpenick, Kreuzberg, Lichtenberg, Marzahn, Mitte, Moabit, Neukölln, Pankow, Prenzlauer Berg, Reinickendorf, Schöneberg, Spandau, Steglitz, Tempelhof, Tiergarten, Treptow, Wedding, Weißensee, Wilmersdorf und Zehlendorf.

Für Touristen sind vor allem die Stadtteile Mitte, Tiergarten, Charlottenburg, Schöneberg, Kreuzberg, Friedrichshain und Prenzlauer Berg interessant, da sich hier die meisten Sehenswürdigkeiten und/oder eine geballte Konzentration an Einkaufs- und Ausgehmöglichkeiten befinden.

Einen Ausflug lohnen jedoch auch die früheren Städte Spandau und Köpenick. Beide wurden erst 1920 in Berlin eingegliedert und sind älter als die Hauptstadt. Sie verfügen über sehenswerte Altstadtkerne. In den anderen Außenbezirken finden sich auch einige Sehenswürdigkeiten die jedoch vor allem für längere Aufenthalte interessant sind. Wer die Natur liebt findet im Tiergarten ausgedehnte Grünflächen und bedeutende Sehenswürdigkeiten. Weiter draußen sind der Grunewald und die Havelseen, vor allem der Wannsee und der Müggelsee lohnenswerte Ausflugsziele.

Hintergrund

Berlin hat zwei Hauptzentren und mehrere Stadtzentren, nicht erst seit der Teilung Berlins. Schon um 1900 wurde das Gebiet zwischen dem Zoologischen Garten, dem Kurfürstendamm und der Tauentzienstraße der Neue Westen oder auch Zooviertel genannt. Nach dem 2. Weltkrieg nannte man es City oder Zoo. Heute heißt es auch offiziell City West. Das historische Zentrum heißt Mitte. Der Alexanderplatz (Alex) war Ost-Berlins Zentrum. Heute ist es ein Umsteigeplatz für Regionalbahn, S-Bahn, U-Bahn und Straßenbahn mit einem Kaufhaus, einem Elektromarkt, einem Shopping Center und einem Hotel. Das Nachtleben findet woanders statt, z.B. in der Oranien- oder Friedrichstraße, im Prenzlauer Berg (Prenzlberg), Kreuzberg oder in den Nebenstraßen vom Kurfürstendamm (Ku’damm).

Zuerst wurde 1197 die Burg Spandau urkundlich erwähnt, dann 1209 Köpenick, 1237 ist Cölln an der Furt über die Spree erwähnt und schließlich gegenüber dieser Siedlung 1244 Berlin. 1307 schlossen sich beide Städte zur Doppelstadt Berlin-Cölln zusammen. 1470 wurde Berlin zur kurfürstlichen Residenzstadt der Mark Brandenburg erhoben, 1701 zur Hauptstadt des neugegründeten Königreichs Preussen und 1871 zur Hauptstadt des Deutschen Kaiserreichs. Ab 1918 war Berlin die Hauptstadt der Weimarer Republik. Erst 1920 wurden die inzwischen zu Großstädten gewachsenen Orte rund um Berlin zu Groß-Berlin eingemeindet. 1945 wurde die Stadt von den Siegermächten in vier Sektoren geteilt. Die Sowjetunion erhielt den größten (östlichen) Teil, einschließlich der historischen Mitte. 1949 wurde Ost-Berlin die Hauptstadt der DDR. Am 13. August 1961 wurde dann eine unüberwindbare Mauer zwischen West-Berlin und Ost-Berlin von der DDR gebaut, die erst im November 1989 abgerissen wurde. Seit dem 3. Oktober 1990 ist Berlin eine Stadt ohne Grenze und die Hautptstadt der Bundesrepublik Deutschland. Das westliche Zentrum um den Bahnhof Zoo und dem Kurfürstendamm – die City West – ist Berlins größtes Geschäfts- und Einkaufszentrum, aber touristisch hat es sich doch nach der alten Mitte zurück orientiert. Seit den 80er Jahren sind viele historische Gebäude wieder aufgebaut worden, und es wird immer noch um die Stadtgestaltung diskutiert und weiter gebaut. Das 1951 gesprengte Berliner Schloß wird ab 2013 als Humboldt-Forum wieder aufgebaut.

Anreise

Flugzeug

Berlin verfügt derzeit über die beiden internationalen Verkehrsflughäfen Berlin-Tegel und Berlin-Schönefeld. Der neue Flughafen Berlin Brandenburg, der den Flughafen Tegel ablösen soll, wird nach mehreren Verzögerungen frühstens 2021 eröffnet werden. Der Flughafen Tegel wird bis dahin weiter in Betrieb bleiben. Der zentrumsnahe Flughafen Berlin-Tempelhof wurde bereits 2008 geschlossen. Das Flugfeld ist zum Erholungsgelände umgewidmet worden.

Bahn

Die Hauptstadt hat seit 2006 einen neuen Hauptbahnhof in der Nähe der Regierungsgebäude. Dort wo bis 1951 der Lehrter Bahnhof für die Züge aus Hamburg und Hannover und bis 2002 der Lehrter Stadtbahnhof standen, steht heute ein Kreuzungsturmbahnhof, der Züge aus vier Richtungen aufnimmt. Die 3 oberirdischen Bahnsteige bedienen die S-Bahn (Stadtbahn) und die Ost-West-Fernbahn, die 4 unterirdischen Bahnsteige haben neue Nord-Süd-Verbindungen erschlossen, wobei die abzweigenden Hamburg- und Hannover-Verbindungen schneller sind als über die Ost-West-Strecke. Darüber hinaus werden die Bahnhöfe Berlin OstbahnhofBerlin SüdkreuzBerlin Gesundbrunnen und Berlin-Spandau regelmäßig von Fernzügen angefahren. Einige Züge aus Russland und Polen enden in Berlin-Lichtenberg. An den früheren Fernbahnhöfen Berlin-Zoologischer GartenBerlin Friedrichstraße und Berlin Alexanderplatz halten nur noch Regionalzüge. Neben dem S-Bahnhof Potsdamer Platz ist 2006 der neue unterirdische Regionalbahnhof Berlin Potsdamer Platz entstanden. Am S-Bahnhof Ostkreuz sind Regionalbahnsteige im Bau. An kleinen Bahnhöfen in den Außenbezirken hält jeweils nur eine Nahverkehrslinie.

Die oberirdischen Gleise weisen Konstruktionsfehler auf und müssen 2019 für ca. 3 Monate gesperrt werden.

Bus

Verschiedene Unternehmen bieten Busverbindungen nach Berlin an, die meist am Zentralen Omnibusbahnhof am Funkturm (ZOB) enden (Bus: X34, X49, M49, 104, 139, 218, 349 „Messedamm/ZOB/ICC“, S-Bahn: „Messe Nord/ICC“). Die wichtigsten Unternehmen mit Busfernverkehr von und nach Berlin sind BerlinLinienBus und Gulliver’s Busreisen.

Auto

Auch mit dem Auto kann man Berlin gut erreichen. Um Berlin herum gibt es die BAB A10, den sogenannten Berliner Ring. Von ihm führen zahlreiche Ausfahrten in die Vororte von Berlin. In Berlin selber gibt es die Stadtautobahnzubringer A115 vom Dreieck Nuthetal im Südwesten über die AVUS zum Funkturm, vom Dreieck Oranienburg im Norden A111 vorbei am Flughafen Tegel ebenfalls zum westlichen Stadtring A100. Vom Schönefelder Kreuz im Süden führt die A113 am Schönefelder Flughafen vorbei an das südöstliche Ende des halbgeschlossenen Autobahnstadtringes in Neukölln.

Grundsätzlich gibt es viele Anwohnerparkzonen, die Parkraumbewirtschaftung wird immer mehr ausgedehnt und überwacht. Daher empfiehlt es sich das Auto nur zur An- und Abreise zu nutzen. Ansonsten kann man auf das hervorragende ÖPNV-Netz der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) und der S-Bahn ausweichen.

Berlin hat seit 2008 eine Umweltzone eingerichtet, in die seit 01.01.2010 nur Autos mit einer grünen Umwelt-Plakette einfahren dürfen. Diese Umweltzone liegt im Inneren des S-Bahn-Rings (die Stadtautobahnen gehören nicht zur Umweltzone).

Mobilität

Das durch die Teilung Berlins getrennte Netz des öffentlichen Personenverkehrs ist wieder zusammengeführt. Stillgelegte S-Bahn-Strecken und U-Bahnhöfe wurden größtenteils erneuert und reaktiviert, sodass Berlin heute wieder über ein sehr gut ausgebautes Nahverkehrssystem verfügt, das sich für die Stadterkundung empfiehlt. Die S-Bahn verkehrt in der Innenstadt über drei Magistralen: der Stadtbahn (Ost-West), dem Nord-Süd-Tunnel und der Ringbahn. Schwerpunktmäßig in den östlichen Vorstädten, im Westen aber immerhin bis Potsdam, sind weitere S-Bahn-Strecken vorhanden; besonders bei längeren Distanzen sowie Fahrten in westliche Außenbezirke lohnt sich auch die (gestattete) Nutzung des DB-Regionalverkehrs. Die U-Bahn ergänzt das Netz besonders in den westlichen Stadtteilen geradezu optimal; in den östlichen Stadtteilen existiert ein engmaschiges, bis weit in die Vororte reichendes Straßenbahnnetz. Busse fahren im gesamten Stadtgebiet. 2004 wurden von der BVG so genannte “Metro-Linien” bei Bus (“MetroBus”) und Straßenbahn (“MetroTram”) eingeführt. Diese fahren tagsüber mindestens im 10-Minuten-Takt, haben jedoch trotz des Namens “Metro-…” nichts mit der U-Bahn zu tun. • Berliner Verkehrs-Betriebe • Telefon-Auskunft: 030-19 449. Der Nord-Südtunnel der S-Bahn ist zwischen Gesundbrunnen – Friedrichstraße – Potsdamer Platz – Yorckstraße vom 16. Januar bis 4. Mai 2015 komplett gesperrt.

Empfehlenswert für Besucher ist eine Fahrt mit den Buslinien 100 und 200, die vom Bahnhof Zoologischer Garten über den Boulevard „Unter den Linden“ zum Alexanderplatz an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten vorbei führen. Die Linie 100 fährt an der Siegessäule und am Reichstagsgebäude vorbei, während die Linie 200 an der Philharmonie und über dem Potsdamer Platz fährt.

Für den Nachtverkehr existieren diverse Nachtbus- und Nachtstraßenbahnlinien, die auch in der Woche von 1 und 5 Uhr im 30-Minuten-Takt fahren. Am Wochenende fahren die meisten S- und U-Bahnlinien die ganze Nacht hindurch, auf die werktägliche Betriebspause zwischen 1 und 4:30 Uhr wird also verzichtet. Auf für den Nachtverkehr gelten die normalen Fahrscheine. Fahrräder können zu jeder Zeit in S-Bahnen, U-Bahnen und Straßenbahnen mit einem Zusatzfahrschein mitgenommen werden. In Bussen dürfen Fahrräder nur in Nächten ohne U-Bahn-Verkehr auf den Linien N1 bis N9 mitgenommen werden.

Fahrkarten

Das Bus- und Bahnnetz in Berlin ist in drei Tarifzonen A (innerhalb des Innenstadtrings), B (restliches Stadtgebiet) und C (Umland bis 15 km) gegliedert. Es existieren jedoch nur Fahrkarten für zwei benachbarte oder alle drei Tarifbereiche, also entweder AB (ganz Berlin, Einzelfahrschein: 2,70 € (Jan. 2015), Kinder: 1,70 €, Tageskarte: 6,90 €, Gruppentageskarte bis 5 Pers.: 16,90 €, BC oder ABC. All diese Fahrscheine sind 2 Stunden gültig, dürfen aber nur in eine Fahrtrichtung genutzt werden. Jedoch sind innerhalb der Gültigkeit Fahrtunterbrechungen erlaubt. Wer neben Berlin auch Potsdam oder andere Orte im Umland (wie Königs Wusterhausen, Oranienburg oder das ehemalige Konzentrationslager Sachsenhausen besichtigen will oder den Flughafen Berlin Schönefeld / Berlin Brandenburg erreichen muss, kann hierfür ABC-Fahrscheine nutzen oder einen Anschlussfahrschein erwerben. Mit ihm kann ein bestehender Fahrschein für AB oder BC auf ein ABC Fahrschein aufgewertet werden. Er gilt immer für 2 Stunden und ist auch mit Zeitkarten, wie der 7-Tage-Karte kombinierbar. Radfahrer benötigen einen Zusatzfahrschein.

Continue Reading

Trending Now

Free counters!