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Deutschland

Hamburg Reiseführer mit Covid-19 Bericht

Wolfgang Holzem

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Hamburg ist mit 1,8 Millionen Einwohnern (ca. 4,266 Millionen in der Metropolregion) die zweitgrößte Stadt Deutschlands. Hamburg ist ein eigenständiges Bundesland. Im Norden grenzt es an Schleswig-Holstein, im Süden an Niedersachsen. Hamburg liegt trotz seines großen Hafens nicht am Meer, sondern rund 80 Kilometer flussaufwärts an der Elbe. Hamburg besitzt seit dem Mittelalter das Privileg der „Freien und Hansestadt“.

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Hamburg ist eine Stadt voller Gegensätze. Auf der einen Seite der bunte Szene-Stadtteil St.Pauli mit der Reeperbahn, die gern als „Die sündigste Meile der Welt“ bezeichnet wird. Auf der anderen Seite das biedere und reiche Blankenese mit seinen unzähligen Villen und romantisch schönen Ausblicken vom Elbhang und den darunter liegenden Elbstränden. An jeder Ecke sieht Hamburg anders aus und dennoch fügt sich alles harmonisch zusammen. Am Wochenende geht’s vormittags zum Ballspielen in den Stadtpark in Winterhude, nachmittags zum Einkaufen rund um das Rathaus, wo man die Wahl hat zwischen der prächtigen Einkaufsmeile Mönckebergstraße und dem edlen Passagen-Viertel zwischen dem Rathaus- und Gänsemarkt mit seinen engen Straßen, prächtigen Häusern sowie dem Alster- und Nikolaifleet (Fleet = Kanal), die einem das Gefühl geben, in eine „Mischstadt“ aus Venedig und Amsterdam zu sein. Am frühen Abend dann noch einen Cocktail in einer der Bars an der Elbe zu sich nehmen und nachts zum Partymachen in einen der unzähligen Clubs auf der Reeperbahn oder anderswo. Abgerundet wird das Ganze mit einem Besuch des Fischmarktes am frühen Sonntagmorgen. Ob man sich nun zu einem Kaffee im noblen Eppendorf oder Harvestehude trifft, oder zu einem Bier im alternativen Schanzenviertel, wo es am 1. Mai schon einmal heiß her gehen kann, bleibt einem jeden selbst überlassen.

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Hamburg, eine Stadt im Handel und Wandel

Hamburg ist eine Stadt, die seit je her vom Handel und Wandel lebt. Im 14. Jahrhundert trat Hamburg als eine der ersten Städte der Hanse bei. Hamburgs Politik war immer auf größtmögliche Freiheit ihres Handels und seiner politischen Unabhängigkeit ausgerichtet. Deshalb verlieh man ihr schon früh den Titel „Freie und Hansestadt Hamburg“. Diese „unabhängige“ Haltung überträgt sich auch auf den Charakter der Hamburger. Von vielen Deutschen werden die Hamburger gerne als zurückhaltend und zuweilen auch als arrogant bezeichnet. Doch wer mal einen Hamburger näher kennenlernt, wird schnell die andere Seite entdecken: Gastfreundlich, Tolerant und immer mit einem „Schalk im Nacken“. Allgemein kann man sagen, dass die Hamburger tagsüber ein geschäftiges Volk sind, das Handelsverträge schließt, Güter an- und verkauft und täglich mit viel Geld jongliert. Aber in ihrer Freizeit und besonders nachts, wenn auf St.Pauli die Lichter angehen, sind sie ein aufgeschlossenes und lustiges Völkchen, stets mit einer, wenn auch nicht immer wahren, Anekdote auf den Lippen.

Dass Hamburg auch eine Stadt des Wandels ist, sieht man an fast jeder Ecke der Stadt. Die Hamburger hängen nicht unbedingt alten Zeiten und Tümern nach. Oft wurde die Stadt zerstört und musste wieder aufgebaut werden. Sei es durch die Zerstörung der ersten Festung Hamburgs, der „Hammaburg“, dem „großen Brand“ von Hamburg im 19.Jahrhundert, oder schließlich der Bombardierung im Zweiten Weltkrieg durch die Briten. Die Hamburger haben gelernt, stets nach vorn zu schauen. Als bestes Beispiel des Wandels sei hier der Bau der Hafen City erwähnt, die sich langsam aber sicher auf alten, brachliegenden Hafenflächen ausbreitet. Moderne Architektur entsteht hier in direkter Nachbarschaft zur altehrwürdigen, im 19. Jahrhundert entstandenen Speicherstadt. Und auch dieser musste seiner Zeit ein ganzes Wohnviertel mit 20.000 Bewohnern weichen. Das ist Hamburg.

Geschichte

Erste Besiedelungen: Hamburg, und insbesondere der Hafen, hat nicht, wie man es denken könnte, seinen Ursprung an der Elbe, sondern an dem kleineren von Norden her in die Elbe fließenden Nebenfluss Alster. An ihrem Ufer (altsächsisch: „ham“) entstanden unweit der Mündung in die Elbe ab dem 4. Jahrhundert die ersten festen Behausungen. Im 8. Jahrhundert wurde die Gegend dann durch einen Zustrom der Sachsen besiedelt.

Die Hammaburg: Im Jahre 810 ließ Karl der Große eine Taufkirche errichten, um die Siedler des heidnischen Norden zu missionieren. Um 830 wurde dort zu ihrer Sicherung das Kastell Hammaburg gebaut. Diese, in ihrer Form fast quadratische Festung, bestand aus einer hölzernen und mit Lehm befestigten Mauer, welche wiederum auf einem Erdwall stand. Im Inneren befanden sich einfache und hölzerne Wohn- und Bauernhäuser. Später erließ Ludwig der Fromme hier ein Bistum, der später zum Erzbistum wurde. Hierfür erbaute man außerhalb der Festung einen Bischofsturm. Immer wieder wurde in dieser Zeit die Hammaburg von Wikingern gestürmt und niedergebrannt. So wohl auch der Bischofsturm. Dadurch schaffte es die Hammaburg lange Zeit nicht an Bedeutung zu finden. Der kleine Hafen am Alsterufer war lediglich für den Wassertransport von Getreidegütern u.ä. in der Region von Bedeutung.

Frühes Mittelalter: Im 12. Jahrhundert fand Hamburg mehr und mehr an Bedeutung als Hamburg sich nun der Elbe zu gewandt hat. Dort entstand ein neuer Hafen. Durch Kaiser Barbarossa erhielt Hamburg im Jahr 1189 das Privileg, Zoll auf der Elbe zu erheben und wurde gleichzeitig „Freie Reichsstadt“. Dieses Datum gilt bis heute offiziell als Geburtstag des Hamburger Hafens, welches noch heute jährlich spektakulär gefeiert wird. Im Folgenden entstand nun auch in Nordeuropa der Städtebund „Hanse“. Da sich dieser Bund zunächst auf den Ostseeraum konzentrierte, wo sich auch die meisten und wichtigsten „Hansestädte“ befanden, spielte vorerst die Nachbarstadt Lübeck eine größere Rolle als Hamburg. Erst, als die Nordsee als Handelsraum entdeckt worden war, spielte auch Hamburg als damals größter und wichtigster Nordseehafen eine übergeordnete Rolle und diente als Umschlagplatz für Getreide, Tuche, Pelze, Heringe, Gewürze, Holz und Metalle. Hamburg selbst wurde berühmt wegen seines wichtigsten Exportartikels: Bier.

Klaus Störtebeker sagt man nach, dass er gerne mal einen Becher Bier in einem „Sturz“ getrunken hat. Somit soll er wohl den Spitznamen „Sturzbecher“, also zu niederdeutsch: „Störtebeker“ bekommen haben. Aber das sind nur Vermutungen. Doch diese Tatsache hat Klaus Störtebeker selber nicht berühmt gemacht, sondern vielmehr seine Piraterie, die er mit seinem Brüdern auf Ost- und Nordsee gegen die Hamburger Kaufleute, den sog. „Pfeffersäcken“, betrieben hat. Klaus Störtebeker, war der Älteste der Vitalienbrüder und war der Anführer der „Likedeeler“, einer Piratengemeinschaft. Nach einer Seeschlacht vor Helgoland gegen die Hamburger wurden die Piraten festgenommen und im Oktober 1401 auf dem Grasbrook hingerichtet.

16.-19. Jahrhundert: Nach der Entdeckung der Seewege nach Amerika und Asien wurde Hamburg ab 1550 zu einem der bedeutensten Einfuhrhäfen für Europa. Der Handel blühte und mit der Zunahme der Seeschifffahrt und des Welthandels in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, musste die Stadt ihren Hafen weiter ausbauen. In diesem Zuge wich zum Beispiel ein ganzer Stadtteil mit nahezu 20.000 Bewohnern der Speicherstadt. Ebenso wurden neue Hafenbecken errichtet.

Besetzung und Katastrophen: Hamburg erlebte im 19. Jahrhundert auch eine schwierige und leidige Zeit. So wurde die Stadt zwischen 1806 bis 1814 durch die Truppen des französischen Kaisers Napoleon besetzt. In dieser Besetzungszeit wurde es den Hanseaten verboten, Handel mit Frankreichs Erzfeind England zu betreiben. Die Hamburger verstanden es jedoch immer wieder, die Kontrollen der Franzosen auf trickreiche Weise zu hintergehen. Von den Französischen Besatzungstruppen befreit, wurde die Stadt 1842 von einem Feuer heimgesucht. Der „Große Brand“. Von einer Bäckerei, so vermutet man, breitet sich das Feuer rasch aus, und zerstörte gut 2/3 der Stadt. U.a. auch das alte Rathaus und die Börse. Nicht genug, wurde Hamburg 1892 von einer Choleraepedimie heimgesucht. Die Pest raffte Tausende von Menschen dahin. Aus den Lehren dieser Erfahrungen, erließ der Senat etliche neue Gesetze zum Schutze Hamburgs und deren Bürger. So z.B. gegen den Bau von Gebäuden mit unhygienischen Verhältnissen.

Neuzeit: Hamburg hat sich zu einer wichtigen und einer der weltweit größten Hafenstädte entwickelt. Von Anfang des 20. Jahrhundert bis zum 2. Weltkrieg lebten hier knapp über 2 Millionen Menschen. Durch den 2. Weltkrieg und besonders durch die Bombardierung durch die britische Royal Air Force in der „Operation Gomorrha“, die abermals die Stadt zu einem Großteil in Schutt und Asche legte und etwa 34.000 Menschen das Leben kostete, verlor die Hansestadt viele Einwohner. Kurz nach dem Krieg zählte sie „nur“ noch etwa 1,6 Millionen Menschen.

1962 wurde Hamburg in der eisigen Winternacht zum 2.Februar des Jahres von einer Sturmflut heimgesucht, die knapp 300 Menschen das Leben gekostet hat. Überwiegend betroffen war das Hafengebiet und die Elbinsel, wo sich das dichtbesiedelte Wilhelmsburg und die Veddel befindet.

In den 1980er Jahren machte Hamburg Schlagzeilen mit einer kleinen Straße, der Hafenstraße. Dort, in den alten, sanierungsbedürftigen Häusern, lieferten sich Alternative Bewohner mit dem Senat und den Hauseigentümern eine gut 2-jährige Auseinandersetzung, die oft in Straßenschlachten ausartete. Die Häuser sollten rundum saniert oder abgerissen werden. Die dort lebenden Bewohner besetzten die Häuser. Der damalige Erste Bürgermeister, Klaus v. Dohnanyi, konnte jedoch nach harten Verhandlungen schlichten.

Anfang der 1990er präsentiere der damalige Erste Bürgermeister Hennig Vorscherau der Stadt seine Pläne einer Hafencity. Auf einem alten, zum Teil brachliegenden Hafenareal, sollen Wohnungen, Büros und das Überseequartier mit Kreuzfahrtterminal und Entertainmenteinrichtungen, sowie Geschäften entstehen. Der Bau der Hafencity begann Ende der 1990er Jahre und wird sich noch die kommenden 15-20 Jahre hinziehen.

Hamburg heute: Hamburg trägt noch heute den offiziellen Titel „Freie und Hansestadt“. Mit ihren rund, 1,8 Millionen Einwohnern ist sie nach der Bundeshauptstadt Berlin die zweitgrößte Stadt Deutschlands. Zugleich besitzt sie mit 7.236 ha den größten Überseehafen Deutschlands. In Europa liegt er nach Rotterdam (Niederlande) an zweiter Stelle, weltweit auf Platz neun.

Hamburg liegt an den Flüssen Elbe, Bille und Alster. Die Alster wurde im 18. Jahrhundert zur Trinkwasserversorgung aufgestaut und bildet heute im Zentrum der Stadt einen „See“, welcher durch zwei Landzungen, verbunden mit 2 Brücken, in Außen- und Binnenalster getrennt ist. Dass Hamburg auch als das „Venedig des Nordens“ bezeichnet wird, hat die Stadt aber nicht nur diesen drei genannten Flüssen zu verdanken, sondern den unzähligen Kanälen (Fleete), die das innere Stadtgebiet durchfließen. An deren Ufern reihen sich viele Cafés.

Bezirke/Stadtteile

Hamburg ist in 7 Bezirken eingeteilt:

Bezirk Einwohner Fläche
Mitte 294.831 (2011) 142,2 km²
Altona 261.213 (2011) 77,4 km²
Eimsbüttel 257.064 (2011) 50,0 km²
Nord 283.246 (2006) 57,8 km²
Wandsbek 408.032 (2006) 147,5 km²
Bergedorf 118.789 (2006) 154,8 km²
Harburg 153.196 (2011) 125,4 km²

Diese Bezirke teilen sich wiederum in Stadtteile auf. Alle zuerwähnen würde hier den Rahmen sprengen. Aber die bekanntesten sind:

  • Altstadt und Neustadt (zu Mitte)
  • HafenCity mit der Speicherstadt (zu Mitte)
  • St. Pauli (zu Mitte)
  • Sternschanze (umgangssprachlich „Schanzenviertel“, zu Altona)
  • Eppendorf und Harvestehude (zu Eimsbüttel)
  • Winterhude (zu Hamburg-Nord)
  • Uhlenhorst (zu Mitte)
  • St. Georg (zu Mitte)
  • Barmbek (zu Hamburg-Nord)
  • Blankenese und die anderen Elbvororte (zu Altona)

Klima

Durch die „Nähe“ zum Meer herrscht in Hamburg maritimes Klima, das besonders mild aber auch zuweilen feucht ist. Die Temperaturunterschiede von Sommer und Winter sind weniger groß, als das des im Süden und Osten Deutschlands vorherrschenden Kontinentalklimas. Von den Sommermonaten ist der Juli der wärmste mit durchschnittlich 17,4°C und der kälteste im Winter der Januar mit ca. 1,3°C. Im Sommer werden Temperaturen bis zu 35°C erreicht. Die Winter sind allgemein mild und der Schneefall hält sich in Grenzen. Der Niederschlag entspricht dem norddeutschen Durchschnitt. Trotzdem sollte im Winter grundsätzlich an warme Kleidung gedacht werden.

Anreise

Flugzeug

Der Hamburg Airport (HAM) (auch Flughafen Hamburg-Fuhlsbüttel) ist mit jährlich rund 12,5 Mio. Passagieren der fünftgrößte internationale Flughafen Deutschlands und befindet sich etwa 10 km nördlich des Stadtzentrums. Folgende Fluggesellschaften fliegen Hamburg aus dem deutschsprachigen Raum direkt an:

  • Air Berlin aus Düsseldorf, Frankfurt am Main, Innsbruck (saisonal), Klagenfurt, München, Nürnberg, Salzburg, Stuttgart und Wien
  • Air Hamburg aus Helgoland, Juist, Norderney und Westerland/Sylt (alle saisonal)
  • Austrian Airlines aus Wien
  • Easyjet aus Basel und London Gatwick
  • InterSky aus Friedrichshafen
  • Lufthansa aus Düsseldorf, Frankfurt am Main, Köln/Bonn, München, Nürnberg (saisonal), Stuttgart, Wien und Zürich
  • Luxair aus Saarbrücken
  • Sky Work Airlines aus Bern
  • Swiss aus Basel und Zürich

Der Flughafen verfügt über einen eigenen S-Bahnhof (Linie S1) der S-Bahn Hamburg (Station Hamburg Airport (Flughafen)) und ist damit im 10-Minuten-Takt mit dem Hamburger Hauptbahnhof verbunden (Fahrzeit etwa 25 Minuten).

Eine Alternative ist unter Umständen der in erster Linie von Billig- und Charterfluggesellschaften genutzte Flughafen Lübeck (LBC). Er liegt etwa 70 km von Hamburg entfernt bei Lübeck. Er wird jedoch aus dem deutschsprachigen Raum derzeit nicht angeflogen. Es gibt einen Shuttlebus zum Hamburger Hauptbahnhof, der etwa eine Stunde unterwegs ist und 10 Euro kostet. Neben dem Shuttlebus verfügt der Flughafen Lübeck auch über eine Bahnanbindung.

Bahn

Hamburg ist ein zentraler Knotenpunkt sowohl für den Fern- als auch den Nahverkehr. Von hier verkehren die Züge in alle Himmelsrichtungen. Durch Hamburgs geografische Lage dient die Stadt insbesondere als „Sprungbrett“ nach Nordeuropa. Alle Fernzüge aus Süd, Ost und West durchqueren die Hansestadt auf ihrem Weg nach Dänemark.

Hamburg verfügt insgesamt über fünf Fernverkehrsbahnhöfe: Hauptbahnhof, Altona (im Westen der Stadt), Harburg (im Süden), den zentral gelegenen Messe- und Kongressbahnhof Dammtor sowie Bergedorf im Osten.

Hamburg Hbf – Er ist mit täglich über 400.000 Fahrgästen Deutschlands meistfrequentiertester Bahnhof. Unter seinem ehrfürchtigem, riesigem, geschwungenem Glasdach (die Halle stellt ein gelungenes Zitat des Palais des Machines dar) befinden sich 12 Gleise. Zwei weitere S-Bahngleise wurden nachträglich in einem nebenliegenden Tunnelbau hinzugefügt. Alle S-Linien halten am Hauptbahnhof, die U-Bahnlinien U1 und U3 im Südosten des Bahnhofs, die Linien U2 und U4 dagegen im Norden. Am nördlichen Ende des Gebäudes befindet sich die „Wandelhalle“. Hier befinden sich neben zahlreichen Geschäften, Kiosken und einer DB-Lounge auch ein Foodcourt. Zum nordöstlichen Ausgang findet man das DB-Reisezentrum, ein Informationszentrum des Hamburger Verkehrs-Verbunds HVV und der Tourismuszentrale. Die Geschäfte in der Wandelhalle haben an 7 Tagen in der Woche bis 22:00 Uhr geöffnet.

Dammtor – Der Messe- und Kongressbahnhof liegt vis-à-vis zum Hamburger Kongresszentrum und der Parkanlage Planten un Bloomen. Ebenso befindet sich in unmittelbarer Nähe die Universität Hamburg. Er wurde im Jugendstil erbaut. Im Erdgeschoss befindet sich die Eingangshalle, die vor einigen Jahren erst aufwendig restauriert wurde. Hier findet man DB- und HVV-Reisezentrum, sowie kleine Geschäfte und Kioske. Der Dammtor-Bahnhof wurde mehrmals zum „besten Bahnhof“ Deutschlands gewählt, auch weil er eine angenehme und saubere Erscheinung hat. Der U-Bahnhof Stephansplatz ist einige Meter entfernt und hat keinen Aufzug.

Hamburg-Altona – Er ist der zweitgrößte Bahnhof in Hamburg, aber auch zugleich der gegenwärtig umstrittenste. Die Deutsche Bahn AG würde ihn lieber weiter nach Norden verlegen, der Bezirk Altona beharrt jedoch auf dem jetzigen zentralen Standort. Der Altonaer Bahnhof ist ein „Sackbahnhof“ und verfügt gleichzeitig über Autoverladerampen. Er verfügt über alle wichtigen Einrichtungen und einen Lebensmittel-Discounter. Fast alle Fernzüge mit Ziel Hamburg enden hier in Altona.

Hamburg-Harburg – Im Gegensatz zu den oben beschriebenen Fernbahnhöfen befindet sich dieser Bahnhof dezentral im Süden Hamburgs. Viele Fernzüge, die aus dem Süden kommen, legen hier einen Stopp ein. Er ist gleichzeitig Umsteigespunkt für den Vorortverkehr nach Nordniedersachsen. Er verfügt über ein DB-Reisezentrum, über ein paar wenige Geschäfte und einen Kiosk. Wer dennoch etwas länger auf seinen Zug zu warten hat, dem sei ein Besuch im gegenüberliegenden, modernen Einkaufszentrum „Phoenix-Center“ empfohlen.

Bus

Bus-Port Hamburg: Busunternehmen aus ganz Deutschland und Europa fahren Hamburg an. Neben dem Hauptbahnhof befindet sich der Zentrale Omnibusbahnhof (ZOB), der im Mai 2003 nach einer umfangreichen Modernisierung wieder eröffnet wurde und sich fortan Bus-Port Hamburg nennt. Er ist neben dem Berliner Busbahnhof der zweitgrößte in Deutschland. Es bestehen direkte Busverbindungen in 27 Länder, sowie mehrmals täglich nach Berlin.

Im Terminal befinden sich Kioske, ein Fast-Food-Restaurant, sowie Reisebüros, ein Internetcafé, Autovermietung und ein großzügiger, behindertengerechter WC-Bereich. Gleich neben dem Terminal befindet sich ein Eingang zur U-Bahn-Station „Hauptbahnhof-Süd“. Mehrere Buslinien des Hamburger Verkehrsverbundes (HVV) halten direkt am ZOB.

Folgende Busunternehmen sind am Bus-Port Hamburg vertreten:
Autokraft, BerlinLinien (durch Autokraft und Haru), Gullivers Reisen, Touring, Reisering Hamburg, Polen Reisen, EuroLines, Becker Reisen, AtlasSib

Hamurg Airport:

  • Kielius fährt nach Kiel, Rendsburg und Neumünster.
  • Touring fährt über Nacht bis nach Mannheim.

Fernbusbahnhöfe

  • Bergedorf: Berlin
  • Bus-Port: Bremen, Lübeck
  • Flughafen: Bad Oldesloe, Bargteheide, Bünningstedt, Elmenhorst, Hoisbüttel, Lübeck
  • Flughafen Terminals: Kiel, Neumünster

Auto

Hamburg ist mit dem PKW aus jeder Richtung sehr gut erreichbar. Wie ein Stern führen folgende Autobahnen nach Hamburg:

  • Von Norden die A23 aus Heide sowie die A7 aus Dänemark und die A21 aus Bad Segeberg
  • Von Süden die A7 aus Kassel, Hannover und per A250 aus Lüneburg
  • Von Osten die A24 aus Berlin über Schwerin und sie A25 Geesthacht
  • Von Westen die A1 aus Köln, dem Ruhrgebiet, Osnabrück und Bremen

Ferner existieren folgende wichtige Verbindungen über Bundesstraßen: Die B4 aus Bad Bramstedt und B5 vom (Grenzübergang Böglum/Sæd (DK) über Heide die B4 aus Nürnberg, Erfurt über Braunschweig, sowie die B5 aus Frankfurt/Oder über Berlin die B73 aus Cuxhaven.

Leider verfügt Hamburg über keinen Autobahnring, wie z.B. in Berlin oder München. Doch wurden mehrere (Haupt-)Straßenzüge in drei Ringe umfunktioniert, die allesamt sehr gut ausgeschildert sind. Der äußerste Ring wird „Ring 3“, der mittlere „Ring 2“ und der innere „Ring 1“ genannt. Allerdings handelt es sich nicht um geschlossene Ringe, sondern nur um im nördlichen Bereich Hamburgs (nördlich der Elbe) befindliche Halbringe. Harburg im Süden verfügt hingegen über eine eigene Umgehungs-Autobahn, die A253, die sich Richtung Norden bis nach Wilhelmsburg zieht. Geplant ist eine „Umgehungs-Autobahn“, die A20. Sie wird weiträumig auf schleswig-holsteinischem Gebiet von Lübeck (Ost), über Bad Segeberg (Nord), und im Westen durch einen neuen Elbtunnel, wo sie im Süd-Westen an die ebenfalls geplante A26 (Hamburg-Cuxhaven) bei Stade anschließen soll, führen. Erste Teilabschnitte wurden bereits realisiert, weitere werden in den nächsten Jahren gebaut (Stand: 07/2011).

Die A7 führt im Hamburger Stadtgebiet durch den 3,3 km langen Elbtunnel. Trotz des Ausbaus des Tunnels von ehm. sechs auf acht Spuren kommt es oftmals und gerade zur Rush Hour und zu Ferienzeiten zu erheblichen Staus. Alternativ bieten sich hier für den Nord-Südverkehr die Elbbrücken (Über die A1 auf die Stadtautobahn A 255) im Osten der Stadt an. Aber auch diese Verbindung ist regelmäßig stark überlastet und führt durch das stark ausgelastete Hamburger Stadtgebiet.

In der Innenstadt sind „offene“ Parkplätze rar und mindestens genauso teuer, wie eine Abstellmöglichkeit in einem der zahlreichen Parkhäuser. Mit dem Auto kommt man tagsüber oft sehr langsam voran. Es empfiehlt sich also, das Auto außerhalb auf P+R Parkplätzen (Park and ride), welche sich direkt an U- und S-Bahnhöfen befinden, abzustellen und den hervorragend ausgebauten öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) zu benutzen.

Bei Dunkelheit bietet sich ein spektakulärer Blick über den mit tausenden Lichtern illuminierten Hafen, wenn man von Süden her über die A7 hinter der Ausfahrt „HH-Heimfeld“ den Forst „Schwarze Berge“ verlässt, durch welches die Autobahn führt.

Schiff

Internationale Passagierschiffslinien nach Hamburg gibt es seit Einstellung der Fähre nach Harwich in England nicht mehr, auch die Ersatzverbindung über Cuxhaven wurde Ende 2005 aus dem Programm genommen.

Saisonal gibt es eine regelmäßige Schnellfährverbindung nach Helgoland.

Die Bedeutung des Hamburger Hafens für Kreuzfahrten, insbesondere im Ostseeraum, ist in den vergangenen Jahren gestiegen. Ein neues Kreuzfahrtterminal soll bald das derzeitige Provisorium auf dem Grasbrook ersetzen und der ehemalige Fährterminal in Altona wird ebenfalls zu einem zweiten Kreuzfahrtterminal ausgebaut werden. Die Statistik besagt, dass künftig jährlich bis zu 100 bis 140 Kreuzfahrtschiffe Hamburg anlaufen werden. So wird bereits schon die Queen MaryII Hamburg regelmäßig anlaufen. Der traditionelle Liegeplatz für Passagierschiffe, die Landungsbrücken, dient heute nur noch Hafenbarkassen und anderen Sightseeing- und Ausflugsschiffen, wie den beiden Rad-Dampfern „Luisiana Star“ und „Mississippi Queen“ als Anlegeplatz. Des weiteren liegen hier die Museumsschiffe Rickmer Rickmers (Frachtgroßsegler) und Cap Sandiego (Stückgutfrachter). Weiter elbabwärts befindet sich zudem das russische U-Boot U-434.

Mobilität

Öffentlicher Nahverkehr des Hamburger Verkehrsverbund: Das Netz ist mäßig ausgebaut und wird nur bei 19% aller Fahrten genutzt. Viele Stadtteile sind mit Bahnen nicht erreichbar. Es gibt in Hamburg je vier S-Bahn- und U-Bahn-Linien, plus 2 S-Bahnlinien in der Hauptverkehrszeit. Fünf S-Bahn-Linien fahren zwischen Hauptbahnhof und Altona entweder über die nördliche Verbindungsbahn (zweistellige Liniennummern) oder über die unterirdische südliche City-S-Bahn (einstellige Linien-Nummern) um sich in Altona wieder zu treffen.

Im Vorortbereich verkehrt zudem die AKN auf drei Strecken. Außerdem gehört der Regionalverkehr der Eisenbahnen (Deutsche Bahn, Metronom, Nord-Ostsee-Bahn) in Hamburg und den angrenzenden Landkreisen zum HVV. Weiterhin gibt es ein dichtes Busnetz sowie mehrere Hafenfähren. Die Linie 72 der HADAG von den Landungsbrücken zur Elbphilharmonie in der HafenCity und die Linie 62 über den Museumshafen Oelvelgönne nach Finkenwerder sind eine Alternative zu den teuren Hafenrundfahrten, allerdings gibt es an schönen Sonntagen Gedränge und lange Wartezeiten.

Eine vierte U-Bahnlinie (U4) von Billstedt über Hauptbahnhof, Jungfernstieg zur gegenwärtig entstehenden HafenCity wurde Ende 2012 in Betrieb genommen. Außer in den Randbereichen fahren S- und U-Bahnen freitags und samstags die ganze Nacht durch. Unter der Woche verkehren Nachtbusse ab Rathausmarkt/Jungfernstieg in alle Richtungen. Der Straßenbahnverkehr wurde bereits 1978 eingestellt und vollständig durch Busse ersetzt. Es gab konkrete Planungen, eine moderne Stadtbahn wieder einzuführen, nach der Bürgerschaftswahl 2011 wurde diese jedoch aus finanziellen Gründen gestoppt.

Im Hamburger Verkehrsverbund HVV (der erste Verkehrsverbund in der Welt – 1965 gegründet) sind alle Verkehrsmittel in Hamburg, inklusive aller Regionalzüge im Hamburger Gebiet, zusammengefasst. Die Verkehrsverbindungen des HVV reichen weit in angrenzende Landkreise nach Schleswig-Holstein und Niedersachsen, die Fahrpreise sind nach Ringen gestaffelt. Für Fahrten von und nach außerhalb des HVV Gebietes gilt zudem das Schleswig-Holstein Ticket, Niedersachsen-Ticket und das Mecklenburg-Vorpommern-Ticket.

Tarife/Fahrkarten für den HVV (Stand Jan. 2014):

  • Einzelkarte: Dieses Ticket ist für unterschiedlich lange Strecken in einer Richtung gültig. Es werden für Hamburg drei Preisstufen angeboten (Kurzstrecke: 1,50 €, Nahbereich: 2,- € und Großbereich: 3,- €).
  • Tageskarte: Es gibt zwei Tageskarten, die Ganztageskarte (7,30, gültig von Betriebsbeginn bis 6 Uhr des Folgetages) und die 9-Uhr-Tageskarte (ab 5,90 €, gültig ab 9 Uhr eines Tages bis 6 Uhr des Folgetages).
  • Gruppenkarte: ab 10,80 €, Gültig für bis zu fünf Erwachsene ab 9 Uhr eines Tages bis 6 Uhr des Folgetages.

Weitere Tickets:

  • Hamburg Card (9,50 € für 1 Tag, 40,50 € für 5 Tage, Gruppenkarte: 16,50 €) beinhaltet diverse Vergünstigungen für Museen und andere Sehenswürdigkeiten)

Für die Schnellbusse wird ein Zuschlag von 1,80 € erhoben.

An den meisten Fahrtkartenautomaten kann mit Geld- oder EC-Karte gezahlt werden.

Beim Kauf einer Tages- oder Gruppenkarte sollte man beachten, dass das HVV-Gebiet in zwei wichtige Bereiche eingeteilt ist, die häufig verwechselt werden: Großbereich und Gesamtbereich. Der Großbereich deckt ganz Hamburg und sogar noch einige umliegende Gemeinden ab. Er ist für Touristen in der Regel ausreichend. Der Gesamtbereich reicht weit nach Niedersachsen und Schleswig-Holstein hinein und die Fahrkarten sind dementsprechend teuer. Man sollte ihn nur wählen, wenn konkrete Ausflüge (z.B. nach Stade, Lüneburg) geplant sind. Auf den HVV-Übersichtsplänen, die in allen S- und U-Bahnstationen hängen, sind Groß- und Gesamtbereich durch eine graue Linie getrennt. Ein Tarifplan findet sich ebenso an allen Automaten wie eine Liste mit möglichen Stationen und den dazugehörigen Preisstufen. Bei Schwierigkeiten helfen andere Fahrgäste ebenso wie das Personal der Hamburger S-Bahn und der Hochbahn (HHA) in aller Regel gerne weiter. Im Tourist Center am Hauptbahnhof sowie in den Stationen Dammtor, Jungfernstieg und Altona befinden sich HVV-Informationen.

Die Fahrkarte ist nach Kauf am Automaten bzw. am Schalter sofort gültig, Entwertungsautomaten gibt es nicht.
Zugangskontrollen an Bahnsteigen finden im HVV-Bereich nicht statt. Einzig in den Bussen muss die Fahrkarte beim Einstieg vorgezeigt werden.

Nach Betriebsbeginn, aber nicht zwischen 6-9 Uhr und 16-18 Uhr, am Wochenende aber ganztägig, können Fahrräder kostenlos in der U- und S-Bahn mitgenommen werden, zusätzlich auch in den meisten Buslinien (Es kommt im Allgemeinen aber darauf an, wie voll der Bus schon ist). In Regionalbahnen kostet die Fahrradkarte 3,50 €

Weitere Infos unter hvv.de, hier findet man u.a. Fahrpläne, aktuelle Tarife und einen Tarif-/Zonenplan.

Taxi Es ist fast überall kein Problem, schnell ein Taxi zu bekommen. Auch an weniger markanten Orten fährt immer mal wieder ein Taxi an einem vorbei. Wenn nicht, so ruft man eines der vielen Taxiunternehmen an und muss meist nicht länger als etwa 10 Minuten auf das bestellte Taxi warten. Die Tarife der Hamburger Taxiunternehmen unterscheiden sich nicht von denen anderer Städte und Bundesländer. In vielen Taxen kann mit EC-Karte und/oder Kreditkarte bezahlt werden.

Fahrradfahren Im Innenstadtbereich existieren gut ausgebaute Radwege, die es ermöglichen, Hamburg auch per Fahrrad zu erkunden. Neben den häufig in rot gehaltenen Radwegen finden sich auch optisch abgegrenzte Streifen am Rande der Straßenfahrbahn. Achtung, in vielen öffentlichen Parks darf kein Fahrrad gefahren werden. Beschilderungen sollten beachtet werden.

Leihräder Fahrräder können 30 Minuten lang kostenlos an 123 Leihstationen ausgeliehen werden. Jede weitere Minute kostet 8 Cent (mit Bahncard 6 Cent) und der Tageshöchstpreis ist mit 12,- € gedeckelt. Die Abrechnung erfolgt minutengenau per monatlicher Rechnung. Voraussetzung für die Nutzung ist eine einmalige Registrierung (Kosten: 5,- €, gilt als Fahrtguthaben), am besten vorab im Internet. Es entstehen keine weiteren monatlichen Kosten, die Registrierung gilt unbegrenzt. Wer mit Kreditkarte zahlt, darf sofort losradeln, bei EC-Karte dauert es 2-3 Tage. Aber auch die telefonische Entleihung ist unkompliziert. Jeder registrierte Kunde kann 2 Räder auf einmal ausleihen. Eine Handy-App ist für iPhone und Android verfügbar. Hierüber können freie Räder und Stationen per Karte gesucht- und ausgeliehen werden.

Alternativ kann man für 1 € pro halbe Stunde an ca. 30 Standorten ein Nextbike-Fahrrad ausleihen. Ab der 5. Stunde gilt die Tagesgebühr von 9,- €.

Sehenswürdigkeiten

Hamburger Michel

Die St.-Michaelis-Kirche (von den Hamburgern „Michel“ genannt) ist eine der Hauptkirchen Hamburgs und Wahrzeichen der Stadt. Die evangelische Kirche ist der bedeutendste Barockbau Norddeutschlands. Sein Innenraum fasst 2500 Plätze und der markante Kirchturm hat eine Höhe von 132m. Den Turm mit Ausblick über den Hamburger Hafen kann man für 4 Euro zu Fuß oder mit dem Fahrstuhl erklimmen, der Kircheneintritt ist selbstverständlich frei. Ebenso sehenswert ist die Krypta der Kirche.

Regelmäßig finden im Michel klassische Konzerte statt, die günstigste Preiskategorie liegt bei 8 Euro. Der Chor St. Michaelis und der Kinderchor singen zudem einmal im Monat zu den sonntäglichen Gottesdiensten um 10 Uhr.

Hamburger Rathaus

Wer glaubt, im gediegenen Hamburg gibt es keine prunkvollen Schlösser, der irrt. Das Hamburger Rathaus ist, wenn man es so möchte, zumindest eines davon. Der Sandsteinbau in Neo-Renaissance wurde unter der Federführung des Architekten Martin Haller nach dem großen Brand von Hamburg (1842) in den Jahren 1886 bis 1897 erbaut. Gleichsam wurde seinerzeit der gesamte Rathausplatz neu erbaut. Dazu zählen auch die im Venezianischen Stil erbauten Alsterarkaden. Man munkelt, das Rathaus hat mit seinen über 600 Räumen mehr als der Buckingham Palace in London. Der imposante Rathausturm ist mit seinen 112m der höchste in Deutschland. Die Innenausstattung ist nicht weniger prächtig, insbesondere der Kaisersaal, der Saal der Bürgerschaft und der Bürgermeistersaal mit seinem riesigen Kamin. Außer bei offiziellen Anlässen finden täglich Führungen statt in deutscher (alle halbe Stunde), englischer und französischer (alle Stunde) Sprache.

>U-Rathaus/S-Jungfernstieg. Rathausplatz 1, Anmeldung von Gruppenführungen: Tel.: 040-428312010, Infos (vom Band) Tel.: 040-428312470

Mahnmal St.-Nikolai-Kirche

Die alte St.-Nikolai-Kirche wurde von 1846 bis 1877 im neugotischen Stil erbaut und war mit ihrem 147 m hohen Turm bis zur Vollendung der Kathedrale von Rouen das höchste Bauwerk der Welt. Im 2. Weltkrieg weitgehend zerstört, wurde die Kirche nicht wieder aufgebaut. Die Überreste dienen heute als Mahnmal für die Zerstörungen der 2. Weltkrieges. In der Krypta der Kirche befindet sich ein Museum, in dem auch Veranstaltungen stattfinden. Das Gelände der Kirche ist frei begehbar, mit einem gläsernen Fahrstuhl in der Turmruine kann man auf die 76m hohe Aussichtsplattform fahren.

Miniatur Wunderland

Das Miniatur Wunderland ist die größte Modelleisenbahnanlage der Welt und mit 1.200.000 Millionen Besuchern pro Jahr Hamburgs Touristenattraktion. Auf 1.300 qm erstreckt sich eine liebevoll gestaltete Welt im Maßstab 1:87. Über 200.000 Figuren, 1.000 Züge, fahrende Autos, Schiffe und Flugzeuge zieren die acht Themenwelten (Skandinavien, Hamburg, USA, Mitteldeutschland, Österreich, Knuffingen, Knuffingen Airport, Schweiz, Italien (im Bau)). Die Ausstellung wurde in einer europaweiten Umfrage zum sechst beliebtesten Museums Europas gewählt.

Es ist zum empfehlen im Vorwege kostenlos ein Ticket im Internet zu reservieren, um Wartezeiten zu vermeiden. Ticketreservierung.

Öffnungszeiten: Montag, Mittwoch und Donnerstag 09.30 – 18.00 Uhr; Dienstag: 09.30 – 21.00 Uhr; Freitag 09.30-19.00 Uhr; Samstag 08.00 – 21.00 Uhr; Sonntag 09.00 – 20.00 Uhr; während der Ferien erweiterte Öffnungszeiten. Kehrwieder 2, Tel: 040 – 300 6800

>U-Bahnhof Baumwall.

Panoptikum

Das Panoptikum ist ein privat geführtes Wachsfigurenkabinett. Es befindet sich auf St. Pauli, direkt neben dem Musical-Theater Operettenhaus. Das Panoptikum wurde vor rund 125 Jahren gegründet und ist somit das älteste Wachsfigurenkabinett Deutschlands. Es ist nicht so groß wie das weltbekannte Madame Taussaud’s in London, aber mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Viele der älteren Figuren sind zwar nicht so überzeugend detailtreu erstellt, dies liegt jedoch daran, dass man seiner Zeit noch nicht über das entsprechende Wissen und Werkzeug verfügte. Doch allein das in den 1950er Jahren erbaute Gebäude ist ein Hingucker und steht unter Denkmalschutz. Öffnungszeiten: Mo.-Fr. 11-21Uhr, Sa. 11-24Uhr und So. 10-21Uhr. Spielbudenplatz 3, Tel.: 040-310317

>U-Bahnhof St.Pauli. Weitere Informationen unter panoptikum.de

BallinStadt – Auswanderermuseum Hamburg

Rund fünf Millionen Auswanderer verließen Deutschland über den Hamburger Hafen. Auf rund 2.000 qm Fläche gibt es in der Ausstellung interaktive Elemente, multimediale Erlebnisstationen und über 1.000 Exponate sowie den kostenlosen Familienforschungsbereich. Jeder Besucher hat dort die Möglichkeit, Informationen über seine Vorfahren zu suchen.

Planetarium im Stadtpark

Das Planetarium ist eines der ältesten und nach diversen Umbauten in den vergangenen Jahren auch modernsten Planetarien Deutschlands. Es befindet sich im Westteil des Stadtparks im Stadtteil Winterhude. Der monumentale Backsteinbau wurde 1908 vom Dresdner Architekten Oskar Mentzel als Wasserturm geplant und von 1912 bis 1915 von Fritz Schumacher erbaut. Der 60m hohe Turm dient seit 1930 als Planetarium. Es finden mehrmals im Monat unterschiedliche Sonderveranstaltungen und Ausstellungen statt, die ebenfalls einen Besuch wert sind. Das Planetarium liegt unübersehbar auf einer Anhöhe im Stadtpark und hat als solches keine Adresse. Parkmöglichkeiten für PKW am Linnerring und an der Hindenburgstraße.

Bunker

Direkt neben den Heiligengeistfeld auf St. Pauli befindet sich ein im 2. Weltkrieg erbauter Hochbunker. Schon vom weitem ist er auf Grund seiner Größe, Höhe und Bauart sichtbar. Auf seinen vier Eckbalkonen waren Flugabwehrgeschütze montiert, die über eine Vielzahl kleinerer, weitaus unscheinbarer und teils noch bestehender Bunker im Stadtgebiet geleitet wurden. Wegen der naturgemäß massiven Bauweise wurde auf einen Abriss nach dem Krieg verzichtet, stattdessen zog unter anderem das Fernsehen des Norddeutsche Rundfunks ein, bevor es an seinen heutigen Standort nach Lokstedt ging. Heute befinden sich dort diverse Medienunternehmen und Agenturen, sowie zwei Clubs in den Obergeschossen. Während der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 wurde auf dem Dach eine „Medienstadt“ errichtet. In den frühen 90er Jahren sollte der Bunker optisch aufgewertet werden. Hierfür legte der Wiener Künstler Hundertwasser Pläne vor, die jedoch auf Grund zu hoher Kosten nie umgesetzt worden sind.

>U-Bahnhof Feldstraße

St. Pauli

Der ehemals unansehnliche Spielbudenplatz, der sich ab etwa Höhe Millerntor gut 100m parallel zur Reeperbahn zieht, wurde nun endlich auf Vordermann gebracht. Die alten Buden und Pavillons wurden abgerissen und stattdessen an jedem Ende jeweils eine mit LED-Leuchten bunt illuminierten Bühne errichtet, auf denen unterschiedliche Veranstaltungen und Konzerte stattfinden. Auf dem Areal zwischen den Bühnen finden neuerdings regelmäßige Märkte statt, die zum Teil bis 22:00 Uhr geöffnet haben. Floh-, Antik- und Wochenmärkte.

Wer mehr über die Reeperbahn und den den Stadtteil erfahren möchte, kann das bei den vielfältigen Anbietern für Führungen tun. Unter anderem führt die Travestie-Ikone Olivia Jones Interessierte durch das Viertel, es gibt aber auch unzählige kleinere Anbieter, wie zum Beispiel das alternative St. Pauli Tourist Office. Hier werden Touristen von Anwohnern geführt und auch das Thema Gentrifizierung aufgegriffen.

> U-Bahnhof: St. Pauli, > S-Bahnhof: Reeperbahn

Hafen

Der Hamburger Hafen erstreckt sich auf beiden Seiten der Elbe durch die gesamte Stadt. Auf der nördlichen Seite ist er geprägt von vielen kleinen und großen Fähranlegern, Kreuzfahrschiffsanlegern, Hafenmolen und Kaimauern sowie der Kombination aus Alt und Neu in Speicherstadt und Hafen-City. Südlich der Elbe befindet sich am westlichen Ende Airbus, an der A7 der Containerhafen und die östlich gelegenen Werften. Ein jährlich wiederkehrendes Ereignis ist der Hafengeburtstag im Mai.

Hafenrundfahrten

  • Die Hafenrundfahrten starten an den Landungsbrücken.
    • Große Hafenrundfahrt. Die große Hafenrundfahrt (verschiedene Anbieter!) konzentriert sich auf den Hafen. U.a. gibt es auch Schaufelraddampfer und Themenfahrten.
    • Kleine Hafenrundfahrt. Die kleine Hafenrundfahrt (auch verschiedene Anbieter) konzentriert sich auf die Speicherstadt, mit einem Abstecher in den Hafen.
    • Hafen-Fähren. Eine kostengünstige Alternative sind die HADAG-Fähren, insbesondere die Linie 62 elbabwärts nach Blankenese. Sie gehören zur Tarifgemeinschaft des Hamburger Verkehrsverbundes HVV.
  • Alsterschippern. Auch auf der Alster und vor allen Dingen den angrenzenden Kanälen, die durch Wohnviertel führen, werden Schiffsrundfahrten angeboten. Diese starten vom Anleger Jungfernstieg. Zum Angebot gehört zudem die Fleetfahrt ab Jungfernstieg durch die Rathaus- und Schaartorschleuse in den historischen Binnenhafen und die Speicherstadt.

Kreuzfahrten ab Hamburg. Vom Hamburg Cruise Center in der neuen Hafencity legen regelmäßig Kreuzfahrtschiffe ab. In den vergangenen Jahren gehörten hierzu beispielsweise die Queen Mary 2, die MS Deutschland und die MS Europa.

HafenCity

Die HafenCity liegt in direkter südlichen Linie zur Alster an der Elbe und ist damit sehr dicht an der Kerninnenstadt. Sie ist aktuell (Feb. 2012) das größte innerstädtische Stadtentwicklungsprojekt Europas. Die Grundzüge des Projektes sind in dem 2000 entwickelten Masterplan (PDF) festgehalten.

Die nicht fertig werdende Elbphilharmonie soll Hamburgs neues Wahrzeichen werden und war das Leuchtturmprojekt: Aus einem alten Hafenspeicher ein Konzerthaus zu machen. Geblieben sind vom großen Speicher nur die Außenmauern. Die alten Holzpfähle haben sich doch nicht als so tragfähig erwiesen. Der Bau sollte laut Aussage vom Baukonzern Hochtief bis Ende 2014 fertig gestellt werden, daraus wird aber nichts, denn erst seit 2012 wird weiter gebaut. Bisher sind die Kosten um ein vielfaches gestiegen und auch das Fertigstellungsdatum hat sich um mehrere Jahre nach hinten verschoben. Die Elbphilharmonie ist eines der futuristischsten Konzerthäuser der Welt, jedoch bei den Einwohnern der Stadt nicht zuletzt wegen der Kostenexplosion höchst umstritten. Besichtigungen des Rohbaus sind über Monate hinweg ausgebucht, so dass vielen Besuchern nur der Anblick von außen- und der Besuch des Elbphilharmonie Pavillion bleibt. Neben der Kostenexplosion gibt es auch jahrelange Zeitverzögerungen. Die Fertigstellung war für 2010 geplant, wird aber frühestens 2016 erfolgen. Die Eröffnung ist nun für Frühjahr 2017 vorgesehen. Dem Steuerzahler wird das Prestigeobjekt mindestens 789 Millionen Euro kosten.
Fähre 72 Anlegestelle „Elbphilharmonie“, Bus 111 „Kehrwiederspitze“, U-Bahn U3 „Baumwall“ und U4 „Überseequartier“ mit jeweils 450 m Fußweg.

Speicherstadt
Als Speicherstadt wird der von Kanälen durchzogene schmale Streifen zwischen Innenstadt und HafenCity bezeichnet. Er wird durch hohe rote Klinkerbauten geprägt und diente mehr als ein Jahrhundert lang als Lager für Waren, die im Hafen umgeschlagen wurden. Da diese Kapazitäten heute kaum noch benötigt werden, begann man, die Speicherstadt zu einem Wohn- und Geschäftsviertel auszubauen. Attraktionen sind dort unter anderem das Miniatur-Wunderland, die größte Modelleisenbahnanlagen der Welt und mit 1.200.000 Besuchern pro Jahr Hamburgs Touristenattraktion Nr. 1, so wie der Hamburg Dungeon, eine Mischung aus Gruselkabinett, Show und Fahrgeschäft. >U-Bahnhof Baumwall

> U-Bahnhof: Baumwall (U3) / Rödingsmarkt (U3) / Meßberg (U1)

Alter Elbtunnel

Der alte Elbtunnel, der die Stadtseite mit dem Hafen verbindet, wurde 1911 erbaut. Die beiden mit teils seltsamen Motiven gekachelten Tunnelröhren sind 426,5 m lang, 6 m im Durchmesser und jeweils einspurig. Seit dem Bau des Neuen Elbtunnels im Jahr 1975 und dem Niedergang der Beschäftigungszahlen im Hafengebiet dient er nun mehr als Touristen-Attraktion. Allein der Kuppelbau des Eingangsbereich an den Landungsbrücken ist eine kleine Sehenswürdigkeit. Oftmals wird zur Hochsaison die Tunnelröhre bunt beleuchtet. Man kann den Tunnel zu Fuß, mit dem Rad und dem PKW passieren. Letzteres wird mit einem Fahrstuhl 24 m hinab befördert und auf der anderen Seite auch wieder hinauf. Ein kleines Erlebnis. Fußgänger nutzen in der Regel die alte, gusseiserne Wendeltreppe, von der aus der Eingangsschacht in seiner Gänze einschließlich der PKW-Fahrstuhltechnik zu sehen ist. Es besteht aber auch die Möglichkeit, einen eigenen Fahrstuhl zu benützen.

Zur Stadtseite hin befindet sich das Eingangsgebäude direkt an den Landungsbrücken, zur Hafenseite hin auf Steinwerder. Von dort genießt man (insbesondere am Abend) einen unvergleichlichen Panorama-Blick über die Landungsbrücken zum Hamburger Zentrum. Für Fußgänger und Radfahrer ist der Tunnel Tag und Nacht geöffnet, die Passage ist kostenlos. PKWs werden von Montag bis Freitag von 5:30 Uhr bis 20:00 Uhr befördert, der Preis beträgt 2 Euro für die einmalige Durchquerung.

Von den beiden Tunnelröhren ist wegen Sanierung eine gesperrt. Es kann nur eine Richtung befahren werden!

> U/S-Bahnhof: Landungsbrücken

Fischmarkt

Der Fischmarkt besteht aus über einer breiten Uferpromenade und liegt etwas westlich der Landungsbrücken. Jeden Sonntag früh bieten auf dem Fischmarkt Marktschreier nicht nur Fisch, sondern auch Pflanzen, Gemüse, Süßigkeiten, usw. an. Vor allem von jungen Leuten wird der Fischmarkt traditionell nach einer langen Nacht auf dem Kiez besucht. Aber auch in der Woche sind die Fischauktionshalle und das U-Boot U 434 einen Besuch wert.

> Bus: 111, 112, S-Bahnhof: Reeperbahn‎

Museumshäfen

  • Der Museumshafen Oevelgönne liegt etwa 30 Gehminuten an der Elbe entlang westlich vom Fischmarkt über dem Elbtunnel (A7). Auch die Fähre 62, die bequem mit dem HVV-Tarif zu nutzen ist, legt hier an.
    In dem kostenfreien Freilichtmuseum können ca. 30 originalgetreu restaurierte und fahrbereite Segelschiffe der norddeutschen Klein- und Küstenschifffahrt, Dampf- und Motorschiffe besichtigt werden. Hier kann man ein etwa zwei minütiges Video anschauen.
    An der Mole des Museumshafens liegt auch der Dampf-Eisbrecher „Stettin“.
Fähre 62 (Landungsbrücken – Finkenwerder), Bus 112: „Neumühlen/Övelgönne“
  • Traditionsschiffhafen im Sandtorhafen bei den Magellan-Terrassen in der HafenCity.

Vom Övelgönner Strand Schiffe beobachten

Der Övelgönner Strand ist vom Museumshafen gut zu Fuß (ca. 3 min.) zu erreichen. Am Strand liegt ein riesiger Felsbrocken, welcher Alter Schwede genannt wird (Gewicht: 217 t). Geologen haben nachgewiesen, dass dieser Stein mit einem Gletscher aus der Gegend von Öland gekommen sein muss. Ein Großteil des Frachtschiffsverkehrs wird über die Hafenbecken an der Süderelbe abgewickelt. Diese zweigt in Höhe des Fischereihafens Altona, von den Landungsbrücken aus etwa 2 km elbabwärts, in den sogenannten Köhlbrand ab. Um Container- und andere große Frachtschiffe zu beobachten, eignet sich daher der Strand elbabwärts zwischen Övelgönne und Blankenese besser als die an der Norderelbe gelegenen Landungsbrücken.

Weiter elbabwärts in Blankenese lassen sich zudem neben den Villen, die Flugzeuge beim Starten und Landen vom Airbus-Werksgelände am südlichen Elbeufer beobachten (entsprechende Windverhältnisse vorausgesetzt).

Containerhafen

Wer das geschäftige Treiben im Hafen wirklich hautnah erleben möchte, kann auch direkt an den Containerhafen gehen. Hierfür nimmt man die Fähre 61 z.B. ab St. Pauli-Landungsbrücken zum Anleger Waltershof (Samstag/Sonntag: kein Betrieb). Wenige Schritte vom Fähr-Anleger entfernt gibt es einen Durchlass in der Zollabsperrung aus Stacheldraht. Hierbei unterquert man übrigens die längste Autobahnbrücke Deutschlands. Dann muss man über die Fußgängerbrücke zum Waltershofer Damm gehen. Von hier aus hat man einen guten Blick auf das Containerbrückenballett.

Bergedorfer Schloss

Das Bergedorfer Schloss befindet sich in einer Parkanlage an dem Fluss Bille. Es ist die einzige erhaltene, im Mittelalter erbaute Anlage in Hamburg.

> S-Bahnhof: (S21/S2) Bergedorf

Flughafen

  • Besucherterrasse. Im Gegensatz zu vielen anderen Flughäfen ist der Zugang zur Besucherterrasse des Hamburger Flughafens kostenlos.

> S-Bahnhof: (S1) Hamburg Airport

Museen

Die 12. Lange Nacht der Museen findet am 28. April 2012 von 18 bis 2 Uhr nachts statt. Das Ticket zum Eintritt in alle teilnehmenden Häuser kostet 12 €, ermäßigt 8 € einschließlich der Nutzung der Museumsnacht-Busse und aller HVV-Linien.

  • Altonaer Museum
  • BallinStadt – Auswandererwelt Hamburg
  • Museum für Kunst und Gewerbe
  • Kunsthalle
  • Hamburg-Museum: Museum für hamburgische Geschichte
  • Museum der Arbeit
  • Völkerkunde Museum
  • Wasserkunst Elbinsel Kaltehofe

Historischer Weihnachtsmarkt

Jedes Jahr findet vom 24. November bis zum 23. Dezember der historische Weihnachtsmarkt in Hamburg statt. Dies ist seit 11 Jahren Tradition und wird auf dem größten innerstädtischen Platz Hamburgs abgehalten. Bis zu 3 Millionen Menschen besuchen alljährlich den Markt. Der Markt umschließt eindrucksvoll das Hamburger Rathaus.

Parks

Hamburg besitzt viele Grünanlagen und Orte an denen man einen schönen Spaziergang machen kann und auch sonst seine Freizeit auf unterschiedliche Weise gestalten kann.

  • Stadtpark, U3-Borgweg und S1-Alte Wöhr,. Der Stadtpark von Hamburg befindet sich im Stadtteil Winterhude und grenzt im Osten an Barmbek. Im Stadtpark befindet sich die Jahn-Sportanlage, das Planetarium und eine Open Air Bühne. Zentraler Punkt des Parks ist eine überdimensionale Wiese, wo an einigen Stellen gegrillt werden kann. Am östlichen Ende der Wiese schließt sich ein See an. Zu einem kühlen Bier geht man zum Biergarten „Landhaus Walter“ oder das „Schumacher’s“ mit Blick auf See und Wiese.
  • Altonaer Volkspark, S-Stellingen (Von dort 10-15min. Fußweg). Er diente einst als Stadtpark für die früher zu Dänemark gehörende Stadt Altona. Im Gegensatz zum heutigen Hamburger Stadtpark ist diese Parkanlage „natürlich“ belassen. Am östlichen Rande des Volksparks stehen das Volksparkstadion, ein reines Fußballstadion für den HSV (derzeit Imtech-Arena, vormals HSH-Nordbank- und AOL-Arena), und eine Mehrzweckhalle (derzeit O2 World Hamburg, vormals Color-Line-Arena), die als Handball- und Eishockey-Spielstätte sowie Konzerthalle dient.
  • Planten un Blomen, U1-Stephansplatz und S-Dammtor, Dieser Park ist ein Teil des alten Hamburger Wallringes, an der sich die einstige Stadtmauer befand. Planten un Blomen (plattdeutsch: Pflanzen und Blumen) wurde in den 1950er Jahren für die damalige Internationale Gartenausstellung errichtet. Im Sommer finden hier nachmittags Wasserspiele und nach Sonnenuntergang die sehr beliebten, mit Wasserfontänen illuminierten statt. Eintritt: frei.
    • Tropengewächshäuser des ehemaligen Botanischen Garten.
  • Wallanlagen, U-Landungsbrücken und Stephansplatz und S-Dammtor. Wie schon beschrieben, handelt es sich hier um die „grünen Überreste“ der alten Wallanlage. Sie zieht sich westlich der Stadt im Halbkreis um die City, beginnend ab Landungsbrücken (Helgoländer Allee) bis hoch zur Alster. In den Wallanlagen befindet sich auch ein großer Spielplatz und eine Eisbahn. Vorbei kommt man auch an die prachtvollen Gebäude des Hanseatischen Landgerichts.
  • Alsterufer, Wanderwege um Binnen- und Außenalster sind komplett und gut ausgebaut.
  • Botanischer Garten Hamburg, S1-Klein Flottbek. Sehr schöne Gartenanlage, verschiedene Landschaften – Eintritt kostenfrei (um eine Spende wird gebeten).
  • Hagenbecks Tierpark. Er ist der älteste Tierpark Deutschlands und in privater Hand der Familie Hagenbeck. 2007 eröffnete hier ein neues Aquarium. • Geöffnet bis 2. März 2011: 9 – 16.30 Uhr, bis 30. Juni: 9 – 18 Uhr, bis 31. Aug.: 9 bis 19 Uhr, 1. Sept. bis 30. Okt.: 9 bis 18 Uhr • Eintritt: 20,- €, mit Tropen-Aquarium: 30,- €, Kinder 4-16 Jahre: 15,- € / 21,- €, Familienkarte: 60,- € / 98,- €. • Tel.: 040 – 53 00 33-0, Lokstedter Grenzstraße 2, U-Bahn U2 „Hagenbecks Tierpark“.
  • Jenisch-Park und Elbstrand. Der 42 Hektar große Jenisch-Park in Klein Flottbeck war bis 1927 privates Landgut im Besitz der Familie des Hamburger Senators Jenisch. Wenn man ein paar Stunden Zeit hat, lohnt besonders ein Spaziergang durch den Park zum Elbufer und dann entlang der Elbe bis zum Hafen. Es sind etwa 4 km am Elbstrand entlang bis Övelgönne, von dort besteht für müde Wanderer die Möglichkeit mit Bus 112 zum Bahnhof Altona oder, besser, mit der Fähre 62 auf der Elbe bis Landungsbrücken zu fahren (Fähre gehört zum HVV-Tarif, keine Extrakosten). Alternativ zu Fuß die 3 km am ehemaligen Fischereihafen entlang bis Landungsbrücken. Auf der gesamten Strecke von Flottbeck bis Landungsbrücken finden sich Cafés, Bars und Restaurants. Anfahrt zum Jenisch-Park: S1 bis Klein Flottbeck (5 bis 10 Minuten Fußweg) oder Fähre 62 bis Teufelsbrück (Anleger direkt am Park).
  • Elbhang, Anfahrt am besten mit dem Auto, Ansonsten S-Blankenese. Von dort mit dem Bus „Bergziege“ (HVV-Tarif) zum Ufer, oder etwa 20 Minuten Fußweg durch die Gassen der alten Witwenhäuser. Der Elbhang zwischen Blankenese und Wittenbergen ist immer einen Spaziergang wert, auch wenn teilweise 15% Steigung zu bewältigen sind. Wen es zu steil und mühsam erscheint, kann man auch unten am Elbstrand entlang gehen. Die Aussicht auf die Elbe ist nicht weniger beeindruckend.
  • Ohlsdorfer Friedhof, es ist die 2. größte Friedhofsanlage der Welt. Hier führt sogar eine Buslinie durch. Doch durch die Weiträumigkeit der Parkanlage dürfte dadurch die „Ruhe“ nicht gestört werden. Die Hamburger gehen hier gern spazieren, was weniger mit Zynismus zu tun hat, sondern mehr damit, dass diese Parkanlage sehr schön ist und man immer wieder, versteckt im Dickicht, alte Kunstwerke entdecken kann.
  • Niendorfer Gehege, U2-Niendorfer Markt (Von dort etwa 15-20 min. Fußweg). Wie der Name es schon sagt, handelt es sich hierbei um ein Gehege, wo man Hirsche und Rehkitzchen hautnah erleben kann. Alte, villenähnliche Landhäuser schmücken den Park. Er liegt etwas außerhalb westlich der Stadt im Stadtteil Niendorf.
  • Forst Klövensteen, S1-Rissen. Klövensteen ist ein von der Geestlandschaft geprägter Forst mit überwiegend Kiefern und Birken im Westen von Hamburg. Hier findet man zum Teil noch alte Hochmoore. Neben einem Abenteuer Spielplatz gibt es hier ein Reiterhof.

Verschiedenes

  • Modelleisenbahn Miniatur Wunderland – Weltweit größte Modelleisenbahnanlage mit verschiedenen Themenländern.
  • Hamburg Dungeon – 90-minütige Reise durch über 600 Jahre grauenhafter Hamburger Geschichte. Shows mit echten Darstellern, fesselnde Geschichten und zwei aufregende Fahrattraktionen.

Aktivitäten

Hamburg bietet verschiedenste kulturelle Angebote, Theater, Konzerte, Musicals, etc. Die Karten gibt es entweder im Internet, in den Häusern selbst oder an den Konzertkassen, die über die Stadt (z.B. Hauptbahnhof) verteilt sind.

Stadtführungen, Spaziergänge

  • Professionelle Stadtführungen und Rundgänge Mit Hamburg-Profis die Stadt kennenlernen.
  • Stadtspaziergang mit den Hamburg-Greetern. Greeter zeigen Hamburg-Gästen kostenlos und voller Leidenschaft die Lieblingsecken in ihrer Stadt.
  • Hamburg auf eigene Faust entdecken mit der offiziellen Hamburg App, dem Stadtführer für den MP3-Player oder einer Audioguide App für das Smartphone.

Veranstaltungen

  • Hamburger Dom, Heiligengeistfeld, Der Jahrmarkt findet dreimal im Jahr (Sommer, Frühling und Winter) statt und ist eines der größten Volksfeste des Nordens. Hier gibt es Achter- bzw. Loopingbahnen, Karussells und unzählige Würstchen- und Süßigkeitenbuden. Der Hamburger Dom befindet sich auf dem Heiligengeistfeld in St. Pauli. Freitags findet ab 22 Uhr ein Feuerwerk statt und Mittwochs ist Familientag mit reduzierten Preisen. Allerdings ist es dann auch sehr voll. > U-Feldstraße und St. Pauli.
  • Hafengeburtstag, zwischen Baumwall und Landungsbrücken, jährl. im Mai, vom 9. – 12. Mai 2013. – Ein maritimes Wochenende mit Shows (z.B. Schlepper-Ballet), vielen Schiffen zum Besichtigen und natürlich Karussells und Imbissbuden. Der Hamburger Hafengeburtstag ist das größte Hafenfest der Welt.
  • Stuttgarter Weindorf, Rathausplatz, jährl. im Juni
  • Kirschblütenfest mit kunstvollem Feuerwerk, Außenalster, jährl. im Mai, am 17. Mai 2013.
  • Schlagermove(Parade), Millerntor und Reeperbahn, jährl. im Juli
  • Hamburg-Marathon, jährl. im April (offen für jedermann)
  • Cyclassics, Radrennveranstaltung in der City, jährl. im August (offen für jedermann)
  • Hamburg-Pride (CSD) – Schwulen- und Lesbenparade, Start: Lange Reihe, jährl. im August. Schrill, bunt und quer. Da können schon mal die politischen Mottos und der „Hilferuf“ nach mehr Toleranz gegenüber den Homo- und Bisexuellen in den Hintergrund rücken. Trotzdem ein Highlight!
  • Alstervergnügen – Rund um die Binnenalster, jährl. im August, vom 30. Aug. – 2. Sept. 2013. Große Schlemmermeile mit Bühnen, die ein buntes u.a. musikalisches Programm bieten.
  • Hamburger Theaternacht am 7. Sept. 2013 ab 19 Uhr
  • Tag des offenen Denkmals vom 6. – 8. Sept. 2013, Motto: „Unbequeme Denkmäler?
  • Reperbahnfestival, 25. – 28. Sept. 2013
  • Historischer Weihnachtsmarkt, Rathausplatz, jährl. im Dezember
  • Weihnachtsparade, Mönckebergstraße, jährl. im Dezember.
  • Saturday Night Delight Außergewöhnliche Konzertreihe, im relexa hotel Bellevue, mehrmals im Jahr.
  • Diverse Veranstaltungen, wie z.B. Tango-Tage in der Hafencity auf den Marco-Polo-Terrassen.
  • Marktzeit in der Fabrik – Markt für Genießer, ausgewählte Köstlichkeiten, stilvolles Design und Live-Musik! Jeden Samstag von 9:30-15:00 in der Fabrik in Altona – Die schönste Brunch-Location der Stadt.

Theater/Oper/Musical

In Hamburg gibt es viele Theater. Angefangen von den drei staatlichen Theatern bis hin zur Off-Bühne, bietet die Stadt dem Besucher eine große Theaterlandschaft. Zu dem kommen noch diverse Musicalproduktionen, Varieté und Cabaret.

Die Karten für einige Theater sind für Schüler und Studenten mit 7.50€ sehr günstig. Hier eine Auswahl:

Staatstheater

  • Staatsoper Hamburg. U-Bahnhof Gänsemarkt oder Stephansplatz, S-Bahnhof Dammtor.
  • Thalia-Theater. U-/S-Bahnhof Jungfernstieg
  • Deutsches Schauspielhaus. U-/S-Bahnhof Hauptbahnhof

Privat geführte Theater

  • Altonaer Theater – S-Bahnhof Altona.
  • Ernst-Deutsch-Theater – Größtes privates Theater Deutschlands. U-Bahnhof Mundsburg.
  • Hamburger Kammerspiele
  • Kampnagel – Modernes Theater in einer ausgedienten Fabrikhalle.
  • Komödie Winterhuder Fährhaus – Boulevard-Theater.
  • Ohnsorg-Theater – Berühmtes plattdeutsches Theater. In diesem Theater wird echtes Platt gesprochen, was mit dem Missingsch (Hochdeutsch mit Hamburger Dialekt) aus den bekannten Ohnsorg-Fernsehaufführungen wenig gemein hat.

Musical, Kabarett und Varieté

Hamburg ist Deutschlandsitz der Stage Entertainment, des größten deutschen Musicalproduzenten. Die Firma bespielt in der Stadt drei eigene Theater und führt darüber hinaus eine Schauspielschule:

  • Theater im Hafen – Theaterzelt in bester Lage gegenüber den Landungsbrücken. Musical: z.Zt. Der König der Löwen S-/U-Bahn Landungsbrücken
  • Operettenhaus – Spielbudenplatz/Reeperbahn. Musical: z.Zt. Rocky U-Bahn St.Pauli
  • Neue Flora – Eng verwandt, aber nicht zu verwechseln mit dem autonomen Kulturzentrum Rote Flora. Musical: z.Zt. Tarzan. Ab 29.11.2013: Das Phantom der Oper. S-Bahn Holstenstrasse

Desweiteren:

  • Schmidt’s Tivoli & Schmidt-Theater – Wechselndes Programm aus Kabarett, Varieté und Musicals.
  • St.-Pauli-Theater – Wechselndes Programm aus Kabarett und Musical.
  • Hansa-Theater – Varieté mit festem Jahresprogramm. Eröffnet 1894, im plüschigen Stil der 50er erhalten.
  • Club 20457 – Wechselndes Kulturprogramm. Unter anderem offene Bühne für Stand-up Comedy mit Frank Eilers

Einkaufen

Der Haupteinkaufsbereich befindet sich zwischen Mönckebergstraße und Binnenalster. Hier sind nicht nur teure Boutiquen, sondern auch „ganz normale“ Läden zu finden. Der Bereich zieht sich vom Hauptbahnhof zum Rathausmarkt, sowie nach Westen bis zur Alster. Zudem gibt es abseits der City die Ottenser Hauptstraße, die vom Altonaer Bahnhof abgeht. Dort befindet sich u.a. das Mercado-Einkaufszentrum sowie eine Vielzahl kleiner Cafes und Bistros. Der Bereich Eppendorfer Baum/Eppendorfer Landstraße ist vor allem für individuelle Wünsche und gehobene Ansprüche optimal. Im Schanzenviertel sind vorwiegend kleine, moderne Designer anzutreffen.

  • Modellbau

Rettkowski, Paulinenplatz 2, 20359 Hamburg. Ein alteingessener Modellbauladen, der viele Wünsche des Plastikmodellbauers erfüllt. Eng, bei umfangreichem Sortiment. U3-Feldstraße.

Günstig

Mittel

  • Vivi Lenz

Das Geschäft führt gute Couture-Discount Ware ohne Label. Mittelweg 43.

  • Secondella

Im Second Hand Geschäft Secondella, Hohe Bleichen 5, findet man Designermode zu günstigen Preisen.

Gehoben

  • Wer das nötige Geld besitzt kann in der Straße Neuer Wall in zahlreichen Designerboutiquen Kleidung von Armani bis Zegna erstehen. Neben Geschäften für Designerkleidung gibt es dort auch verschiedene andere Geschäfte für Luxusartikel. Eine Übersicht der Geschäfte am Neuen Wall gibt es hier [4]

Küche

Bekannt für den Fisch liegen entsprechende Gerichte meist doch in der gehobenen Kategorie, in nicht-spezialisierten Restaurants ist gute Qualität jedoch auch günstiger zu haben. Die Entwicklung der Stadt führte zu einer großen Auswahl an Restaurants aller Preis- und Qualitätsklassen, sowie unterschiedlichster Ausrichtung.

Besonders stark frequentierte Bereiche sind der Fischmarkt (Fischrestaurants, zumeist gehobene Preisklasse), die Schanze (sehr junges Publikum) und der Kiez (Reeperbahn). Sehr gemütliche Restaurants (gehobene Preisklasse) auch in der „Langen Reihe“ hinter dem Hauptbahnhof.

Für Zwischendurch gibt es das Franzbrötchen, ein Blätterteigbrötchen mit Zimt, in vielen Hamburger Bäckereien.

Günstig

  • Köz Urfa, Paul-Nevermann-Platz 2-4, 22767 Hamburg (Direkt neben dem Bahnhof Altona auf der linken Seite, wo der Parkplatz ist.),  +49-40-30035826. 08h-03h. günstig. kozurfa.de Türkische Küche
  • Gaststätte – Die neue Romantik, Steintorweg 15,  +49 40 2880 3786. Traditionelles Künstlerlokal mit neuer Bewirtung im Hotel Alt-Nürnberg. Gute Küche mit kurzer Auswahl aus drei Gängen (günstig)
  • Schweinske, 27x in Hamburg (siehe Website),  +49 40 33396770. Hamburger Frainchise-Kette, Hausmannskost, Qualität variiert
  • Kabul, Steindamm 53,  +49 40 28006780. Afghanische Küche, abseits der Touristenrouten, gutes & leckeres Buffet für kleines Geld

Mittel

  • Schachcafe Rübenkamp, Rübenkamp 227,  040 631 0431. In einem ehemaligen Bahnhofsgebäude, vor der Tür im Sommer ein Biergarten. Sehr gutes, preiswertes Essen, Fr-Mo durchgängig geöffnet.
  • BRICKS – tea lounge bar, Große Bleichen,  040 349 180, Fax: 040 349 18 969. bricks-bar.de
  • Elbwarte – Augustinum, Neumühlen 37,  040 39194999, E-Mail: annett.hauptmann@augustinum.de. Mi,Sa und So 15-18 Uhr. Das Restaurant Elbwarte gehört zum „Augustinum Hamburg“ und bietet zu den Öffnungszeiten einen tollen Blick auf die Elbe.
  • Restaurant Concorde, Flughafenstrasse 47,  040 53120, Fax: 040 5310222. restaurant-concorde.de
  • Dips ’n Sticks, Spielbudenplatz 24-25,  +49 (40) 317788-84. Deutschlands erstes Fingerfood-Restaurant im 1. Stock vom Schmidttheater bietet leckeres Fingerfood kombiniert mit einem tollen Blick auf die Reeperbahn.
  • Alex Brasserie, Osterstrasse 45,  040 4014422, Fax: +49 (40) 4014424. Durchschnittliche Preislage.
  • Cafe Paris, Rathaustrasse 4,  +49 40 32 52 77 77. Täglich ab 9.00 Uhr (Samstag und Sonntag ab 10.00 Uhr) bis 23:30 Uhr geöffnet.. Brasserie mit Wandmalereien von 1882. Gute Küche, hausgemachter Kuchen.
  • Alex Alsterpavillon, Jungfernstieg 54,  +49 (40) 350187-0. Blick auf die Binnenalster.
  • Old Commercial Room, Englische Planke 10,  +49 (40) 366319. Traditionells, rustikales Restaurant der gehobenen Klasse. Hier gibt es noch den „originalen“ Hamburger Labskaus.
  • Cafe Gnosa, Lange Reihe 93,  +49 (40) 243034. Nicht nur die hausgemachten Torten sind ein absolutes Highlight, sondern auch die warmen Gerichte. Liebevoll und ansprechend angerichtet. Das Cafe ist schwul geführt, aber für jeden offen!
  • Mongo’s Restaurant, Strassenbahnring 15,  +49 (40) 89721560, E-Mail: hamburg@mangos.de. Ansprechende asiatische Küche (absolut nicht zu vergleichen mit dem sog. „Chinamann“ um die Ecke). Sehr freundliches Personal und gehobenes, modernes Interieur. Jd. 1. Sonntag im Monat: Asia-Brunch von 12:00 bis 16:00 Uhr.

Gehoben

  • Broscheks Restaurant, Große Bleichen,  040 349180, Fax: 040 34918969.
  • Restaurant Au Quai, Grosse Elbstrasse 145 B-D (U-Bahn: Königstrasse),  +49 (40) 38 03 77 30, Fax: +49 (40) 38 03 77 32, E-Mail: info@au-quai.com. Öffnungszeiten: Mo. – Fr.: Mittag – lezte Gäst. Sa.: 18.00 bis letze Gäst. Warme Küche erhält man bis 22:30 Uhr. Sonntag ist Ruhetag.. Kreditkarten, wie Visa, AE, EC und DC werden angenommen.. Das Restaurant Au Quai liegt direkt am Hafen an der Elbe und bietet internationale Küche, viele Fischgerichte und eine gute Weinkarte.
  • Fusion, Drehbahn 49 (Nähe Gänsemarkt),  +40 309 990. Sehr gut geführtes Restaurant im Design Hotel Side.
  • Heritage Restaurant, Hotel Le Méridien Hamburg, An der Alster 52-56,  +49(40) 2100-1070, E-Mail: info@heritage-restaurant.com. Öffnungszeiten: täglich, 18:00 bis 23:00 Uhr. Französische Küche mit asiatischem Twist, 800-Grad-Southbend-Ofen, Drinks an der Bar, Weine im Wine-Tasting-Room, Chef Table für kleine Gruppen, Kochkurse und andere Events.Ausblick über die Aussenalster.
  • TrüffelSchwein, Mühlenkamp 54,  040/69656450. Di – Sa 12:00 – 14:00 und 18:00 – 00:00 Uhr. 15 € bis 49 €. Kreativ, Modern
  • Gusto Fino, Papenhuder Str. 49,  040/30036931. Mo – Sa 12:00 – 15:00 und 18:00 – 23:00 Uhr. 30 € bis 82 €. Italienisch, Fisch und Meeresfrüchte
  • Silo 16, Schellerdamm 16,  040/41541494. Di – So 12.00 – 22.30 Uhr. 7 € bis 32 €. Italienisch, Gehoben, Kreativ, Modern

Sternerestaurants

  • Süllberg – Seven Seas, Süllbergsterrasse 12 (Blankenese),  040/8662520. Mi – So 18.30 – 23.00 So auch 11.30 – 15.00 Uhr. 18 € bis 79 €. http://restaurant.michelin.de Küchenchef: Karlheinz Hauser, Kreativ, Modern, Fisch und Meeresfrüchte Küche
  • Jacobs Restaurant, Elbchaussee 401 (im Hotel Louis C. Jacob),  040/82255407. Mi – So 12.30 – 14.00 und 19.00 – 21.30 Uhr. 82 € bis 164 €. http://restaurant.michelin.de Küchenchef: Thomas Martin, Französische Küche
  • Haerlin, Neuer Jungfernstieg 9 (im Hotel Vier Jahreszeiten),  040/34943310. Di – Sa 18.30 – 21.30 Uhr. 105 € bis 145 €. http://restaurant.michelin.de Küchenchef: Christoph Rüffer, Französische Küche
  • SE7EN OCEANS, Ballindamm 40 (Europapassage 2. OG),  040/32507944. Mi – Mo 12:00 – 15:00 und 18:00 – 23:00 Uhr. 12 € bis 79 €. http://restaurant.michelin.de Küchenchef: Frédéric Morel, Kreativ, Modern, Französisch, Fisch und Meeresfrüchte Küche
  • Anna Sgroi, Milchstraße 7,  040/28003930. Di – Sa 12:00 – 14:30 und 19:00 – 22:30 Uhr. 18 € bis 79 €. http://restaurant.michelin.de Küchenchefin: Anna Sgroi, Italienisch, Gehobene Küche
  • Landhaus Scherrer, Elbchaussee 130,  040/883070030. Mo – Sa 12:00 – 15:00 und 18:30 – 22:30 Uhr. http://restaurant.michelin.de Küchenchef: Heinz O. Wehmann, Französisch, Kreativ, Modern, Regional Deutsche Küche
  • Le Canard nouveau, Elbchaussee 139,  040/88129531. 19 € bis 79 €. http://restaurant.michelin.de Küchenchef: Ali Güngörmüs, Französisch, Kreativ, Modern, Gehobene Küche
  • Piment, Lehmweg 29 (Eppendorf),  040/42937788. Mo – Sa 19:00 – 22:30 Uhr. 65 € bis 110 €. http://restaurant.michelin.de Küchenchef: Wahabi Nouri, Kreativ, Moderne Küche

Ausgehen

Hamburg verfügt über eine gut entwickelte Clubszene. Die größeren Clubs befinden sich im Hamburger Kiez. Als „Kiez“ wird in Hamburg der Bereich um die weltbekannte Reeperbahn bezeichnet, die sich wiederum im Stadtteil St. Pauli befindet. Jedoch gibt es selbstverständlich auch außerhalb des Kiezes eine große Anzahl von Clubs und Bars. So zum Beispiel die Beachbars an der „Waterkant“ der Elbe, die ausschließlich in den Sommermonaten bis spät in den Abend geöffnet haben.

Kiez: Reeperbahn

Bitte beachten: Seit Januar 2008 herrscht auf St. Pauli rund um die Reeperbahn absolutes Waffenverbot. Die Einhaltung wird versucht durch polizeiliche Kontrollen an den U-/S-Bahnhöfen St. Pauli und Reeperbahn, sowie durch polizeiliche Präsenz auf den Straßen zu gewährleisten. Dennoch ist zu beachten, dass man sich bei einer Partynacht auf dem Kiez insgesamt ruhig verhalten und nicht provozieren lassen sollte, schon gar nicht selbst Streitereien anfängt. Auch massive Polizeipräsenz kann Schlägereien und Schlimmeres unter Angetrunkenen nie gänzlich verhindern.

  • St. Pauli Kieztour Tour zum Thema Kiez, von Anwohnern geführt. Sehr authentisch. Greift Themen wie Gentrifizierung auf. Viele Geheimtipps der Tourguides.
  • Kieztour-Kiezführung Die humorvolle Kieztour inklusive Besuch diverser uriger Kiezkneipen.
  • Hörsaal
  • Sommersalon Spielbudenplatz 22, Kleine und um Retrostil gehaltene Partylocation. Kann sehr voll werden.
  • Herzblut Reeperbahn 50, Extravagante und stilvolle Einrichtung.
  • Restaurant Teigtasche Hein-Hoyer-Straße 10, Litauisches Restaurant mit rustikaler Einrichtung.
  • Restaurant Maharaja Detlev-Bremer-Straße 25-27, Indisches Restaurant mit ayurvedischer Küche.
  • Taverna Hellas Davidstraße 29, gemütliches griechisches Restaurant.
  • Kiezkonditorei St.Paula Bernhard-Nocht-Straße 95, Kleine, feine mit sehr viel Liebe zum Detail eingerichtete Kiezkonditorei.
  • Kiezadel St.Pauli Hein-Hoyer-Straße 16, Klamotten vom Kiez – Hoodys, T-Shirts, Taschen und vieles mehr.
  • Erotic Art Museum Bernhard-Nocht-Straße 79, Erotic Art Museum – Ausstellung erotischer Kunstwerke
  • Mandarin Reeperbahn 1. Das Mandarin (auch The Chinese genannt) wird vom Inhaber des ehm. erfolgreichen Mojo Club betrieben. Nicht weniger erfolgreich ist das Mandarin.
  • Angie’s Night Club Spielbudenplatz 27, Nachtclub des Schmidt’s Tivoli-Theater. Gehobenes und gemütliches Ambiente. Mit Live-Musik und Cocktails-Satt-Show ab 23:30 Uhr
  • After Shave Spielbudenplatz 7. Dieser Club ist im 80er-Jahre Stil gehalten und die gedämpfte Musik erlaubt es auch, sich zu unterhalten. [6]
  • Docks Spielbudenplatz 19. Wer das Wochenende auf der Reeperbahn verbringt, kommt um das legendäre Docks nicht herum. Neben Partys finden hier auch Konzerte statt.
  • Villa Wahnsinn Reeperbahn 148. Ist eine Karaokebar mit Ambiente guten Songs und Cocktails.
  • Hurentour Eine interessante Führung über den Kiez zum Thema Prostitution früher und heute. Geführt werden die Gruppen von Frauen in den „Kostümen“ der Huren aus dem Mittelalter.

Kiez: Rund um den Hans-Albers-Platz

  • Frieda B, Friedrichstrasse 13. frieda-b.de
  • Hans-Albers-Eck, Hans-Albers-Platz 20. Absoltuter In-Treff auf zwei Ebenen. Kann voll werden!
  • La Paloma, Friedrichstrasse 11. Die Partykneipe schlecht hin.
  • Soundgarden, Friedrichstrasse 9. Chill-Kneipe. Klein und gemütlich.
  • The Academy, Hans-Albers-Platz 16. Live Musik. Im Sommer kann man auch draussen sitzen. [7].
  • Molly Melone, Hans-Albers-Platz 15. Party-Pub mit 7 verschiedenen Biersorten. [8]
  • EDK, Gerhardstraße 3. Das Motto: Klein is beautifull! Hier gehts erst ab 3:00 Uhr so richtig los…mit heißen House und Electrobeats.
  • Live Music Park, Hans-Albers-Platz 20. Wie der Name schon sagt, Live Music in 3 Clubs, dem Molly Malone, dem Drafthouse und der Academy. Alle Clubs sind im Eintritt frei und man tingelt über einen Innenhof durch die drei Clubs, immer auf der Suche nach der besten Musik.
  • Norden trifft Süden, Friedrichstraße, direkt am Hans-Albers Platz. Eine Mischung aus bayerischem Wirtshaus mit angeschlossener Hamburger Kneipe. In dem Komplex befinden sich der Löwenbräukeller mit bayrischen Köstlichkeiten, welche man bei einer Maß und Musik genießen kann. Desweiteren befindet sich im vorderen Teil die Fritz Bar mit einem Kultgertänk aus der Hansestadt, mischbar natürlich mit allen gängigen alkoholischen Köstlichkeiten bei tanzbarer Musik.
  • Lucky star 2 Friedrichstraße 16 Spasskneipe mit günstigen Preisen

Kiez: Hamburger Berg

  • Lucky Star
  • Blauer Peter
  • Nachtlager
  • Roschinski
  • 99-Cent Bar
  • Ex-Spar

Kiez: Große Freiheit

  • Pat’o’Brian, Große Freiheit 9,
  • Große Freiheit 36, Große Freiheit 36.
  • Cult, Große Freiheit 2
  • Funky Pussy Club, Große Freiheit 34, House, Hip Hop, R’n B.
  • Halo, Große Freiheit 6
  • Biehaus Bayerisch Zell, Große Freiheit 4

Kiez: Talstraße

  • Wunderbar(Gay), Talstrasse 12, Mo. bis Do. Barbetrieb, Fr. und Sa. Music-Club (Eintritt)
  • 3-Zimmer-Wohnung, Talstrasse 22

Kieznähe

  • Cristiansen’s, Pinnasberg 60
  • Golden Pudel Club, Am St. Pauli Fischmarkt 27 immer noch ein Muss für alle ehrlichen Elektro-Kunst-Trash-Qualität-Liebhabereien
  • Restaurant Roatan, Karibisches Restaurant am Fischmarkt 4

Clubs außerhalb vom Kiez

  • Club du Nord, Mühlenkamp 43-45, Winterhude. Guter Club mit anspruchsvoll gemischtem Electro. Preislich dafür sehr angemessen, etwas bessere Kleidung (Hemd/Bluse) wird an der Tür allerdings erwartet. Mi, Do, Fr, Sa jeweils ab 22:30. Mittwochs oft freier Eintritt.
  • Astra-Stube, Max-Brauer-Allee 200, Altona. Es gibt keine Festlegung auf einen bestimmten Musikstil.
  • Fundbureau, Stresemannstraße 114, Altona. Hier finden Konzerte und Parties (Indie, Pop, Electro) statt.
  • Hafenklang, Carsten-Rehder-Straße 51-53,. Hier finden Veranstaltungen unter anderem mit Reggae und Drum and Base statt.
  • The Room, Marseiller Straße 2, Messe/Dammtor. Direkt am Dammtorbahnhof gelegen, macht sich dieser recht junge und vom Interieur edle Club des Radisson Blu Hotels gut, fähige DJs spielen guten Electro. Angenehm ist außerdem, dass er wochentags nicht so voll und der Eintritt meist frei ist.
  • Waagenbau, Max-Brauer-Allee 204, Altona. Es bietet Veranstaltungen unter anderen mit Electro, Reggae, Hip-Hop und Drum and Bass.
  • Daniel’s, (Gay) Kreuzweg 6, St.Georg. Freitag und Samstag schrille Partys für Queers&Friends. Mixed Music. Eintritt frei.
  • KIR, Barnerstrasse 16, Altona. Montag, Mittwoch bis Samstag bietet das KIR unterschiedliche Partys von Pop über Indie, Rock, und Gothic. Sehr günstiger Eintritt.

Schanzenviertel

  • centralpark, Max-Brauer-Allee 277, Beachclub ohne Strand, belohnt dafür aber mit seiner entspannten Schanzenatmosphäre. Preise, Lage und Bewegungsfreiheit gut. Etwas zum Sitzen zu finden kann aber nach ca. 21 Uhr (auch wochentags) schwer werden.
  • Rote Flora Ein autonomes, aus einem besetzten ehemaligen Theater und Kaufhaus hervorgegangenes Kulturzentrum und liegt am Schulterblatt. Einen festgelegten Musikstil gibt es nicht.
  • meine kleinraumdisko, Kleine Souterrain-Bar im Retrostil mit Mini-Tanzfläche und abwechslungsreichen Musikprogramm (Schwerpunkt Indiepop).
  • Uebel&Gefährlich, Feldstr. 66, Konzerte und Clubabende von Indiepop/-rock bis Elektro/Minimal; außerdem von der Sommerterasse Blick über die Stadt

Cafés und Bars

  • Cafe Reise Bar, Ottenser Hauptstrasse 30, Ottensen.
  • Reh-Bar, Ottenser Hauptstraße 52, Ottensen.

Unterkunft

In Hamburg bieten etwa 3.400 Menschen das sogenannte Couchsurfing (CS) an, hier sollte sich also immer eine Bleibe bei Einheimischen finden lassen. Das offizielle Stadtportal gibt einen guten Überblick über Hotels in Hamburg und andere Unterkunftsmöglichkeiten.

Günstig

Günstige Pensionen und Hotels ab 32 € (EZ) sind in der Bremer Reihe zu finden, die direkt östlich vom Hauptbahnhof abgeht, in Richtung Hansaplatz.

  • Generator hostel, Steintorplatz 3,  040 – 22635 8460. Großes, neu erbautes, stylisches Hostel gegenüber vom Hauptbahnhof. (8-Bettzimmer ab 12 €, DZ mit Bad ab 27 €, EZ ab 54 € pro Person).
  • A&O City-Hotel, Hammer Landstraße 170,  040 – 64421 0400. ab 14 € im 4/6-Bett-Z..
  • A&O Hostel/Hotel, Amsinckstraße 6-10,  040/644210400. 18 – 29 € im 4/6-Bett.-Z., EZ 42 – 120 €..
  • instant Sleep, Max-Brauer-Allee 277 im Schanzenviertel,  040 – 4318 2310. 8-/9-Bett-Zimmer: 18 €, 4-/6-Bett: 23 €, DZ: 29 €, EZ: 40 € p.Pers..
  • Schanzenstern-Altona, Kleine Rainstraße 24-26,  040/39919191.
  • Schanzenstern-St.Pauli, Bartelsstrasse 12,  040/4398441.
  • Jugendherberge auf dem Stintfang, Alfred Wegener Weg 5,  040/315407.
  • Pension am Rathaus, Rathausstraße 14,  040/337489.
  • Pension Schmidt, Elsternweg 14, 21224 Rosengarten,  04105/7389. EZ 32€, DZ 48€. Südlich von Hamburg gelegen, ruhig und gepflegt, aber mit Nahverkehr (HVV) in 20 Minuten am Hamburger Hauptbahnhof. Sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis.>
  • Basement-Rotherbaum, Rappstrasse 8 im Univiertel,  040 – 36 111 239, E-Mail: info@basement-rotherbaum.de. Anmeldung: 14:00-20:00, Abmeldung: 12:00. 27 – 39 €.
  • Hotel Lilienhof, Ernst-Merck-Straße 4,  040 – 241087. Zimmer ab 25€.

Mittel

In Mitte:

  • Hotel Wagner Hamburg, Moorweidenstraße 34,  (+49)40/450 13 10, Fax: (+49)40/450 131 69, E-Mail: info@hotel-wagner-hamburg.de. 3 Sterne Hotel beim Bahnhof Dammtor, nur wenige Minuten bis zur Alster, zum Messegelände oder in die Innenstadt.
  • Hotel Am Dammtor, Schlüterstraße 2,  (+49)40/450 05 70, Fax: (+49)40/410 63 00, E-Mail: info@hotel-am-dammtor.de. Privathotel im Zentrum Hamburgs, Alster, Messegelände und Innenstadt sind bequem zu Fuß erreichbar.
  • Hotel Alt-Nürnberg, Steintorweg 15,  040 246024.
  • relexa hotel Bellevue, An der Alster 14,  +49 (0)40 28444-0, Fax: +49(0)40 28444-222, E-Mail: hamburg@relexa-hotel.de. Anmeldung: 15.00, Abmeldung: 12.00. € 79,00 – € 159,00. Das Hotel Bellevue liegt direkt an der Außenalster und nur 10 Minuten zu Fuß von der City entfernt

In HH-Eimsbüttel:

  • Hotel Am Rothenbaum, Rothenbaumchaussee 107,  (+49)40/4153780, Fax: (+49)40/449374, E-Mail: info@hotelamrothenbaum.de. 3-Sterne-Hotel zentral gelegen im Hamburger Stadtteil Rotherbaum. Die Alster ist in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar und über die nur 100 m entfernt gelegene U-Bahn-Station erreicht man die Innenstadt.

In HH-Nord:

  • Hotel York, Hofweg 19,  (+49)40/227 14 20, Fax: (+49)40/227 31 19, E-Mail: info@hotel-york.de. In Uhlenhorst gelegen, nahe der Alster
  • Entrée Hotel groß Borstel, Borsteler Chaussee 168,  +49 (0)40 5577880, Fax: +49(0)40 55778810. Anmeldung: 15.00, Abmeldung: 12.00. € 59,00 – € 99,00. Das Entrée Hotel liegt in Stadtteil Groß Borstel.
  • My Place Hotel, Lippmannstrasse 5,  (+49) 40/28571874, Fax: (+49) 40/28571875, E-Mail: info@myplace-hamburg.de. Anmeldung: 15.oo, Abmeldung: 11.oo. € 72,00 – 149,00. Kleines, privat geführtes Hotel im Schanzenviertel. 6 Minuten zur S-Bahn Sternschanze und St.Pauli zu Fuß zu erreichen.

Lernen

Hamburg verfügt über viele Hochschulen, wobei die Hochschullandschaft in Hamburg sich im Umbruch befindet. Neben der Universität Hamburg gibt es an Universitäten noch die Technische Universität Hamburg-Harburg und die HWP. Letztere soll allerdings in die Universität eingegliedert werden. Geplant ist die Einrichtung einer Bau/Architektur-Universität. Hamburg gehörte zu den Vorreitern bei den Studiengebühren: Ab Herbst 2006 waren 500€ je Semester zu entrichten, ab dem Wintersemester 2008 wurden diesen jedoch auf 375€ gesenkt. Seit dem Wintersemester 2012 sind Studiengebühren in Hamburg wieder komplett abgeschafft.

Weitere Hochschulen:

  • Hochschule für angewandte Wissenschaften
  • HafenCity Universität
  • Hochschule f. Musik und Theater

Hamburg ist ebenfalls für Modeschulen bekannt, hier gibt es die Akademie Mode Design, sowie die Akademie JAK.

Arbeiten

Hamburg erlebt gegenwärtig (Stand 2019) im Gegensatz zu vielen anderen Regionen Deutschlands ein erhebliches Wirtschaftswachstum. Dies hat zur Folge, dass es wieder vermehrt offene Stellen gibt. Insbesondere Studenten dürften derzeit kaum Probleme haben ihr Bafög mit einem Aushilfsjob z. B. im Gastronomiebereich aufzustocken. Ansonsten bietet Hamburg besonders in den Medien-Berufen ausreichend freie Voll- und Teilzeitstellen. In der Donnerstags-Ausgabe des „Hamburger Abendblatts“ werden viele offene Stellen jeglicher Berufssparten ausgeschrieben. Ansonsten heißt es: Firmen persönlich aufsuchen und nachfragen. Ist zwar mit viel Mühe verbunden, kommt aber immer gut an!

Sicherheit

Sozial benachteiligte Wohngegenden wie Mümmelmannsberg, Billstedt, Osdorf, Steilshoop und Wilhelmsburg sollten nachts lieber gemieden werden.

Für Hamburg gelten grundsätzlich die gleichen Vorsichtsmaßnahmen wie für alle anderen deutschen Gegenden. Für Touristen besonders zu erwähnen ist die Gegend um die Reeperbahn und St.Georg. Wie in allen Vergnügungsvierteln kann es hier – gerade zu vorgerückter Stunde an den Wochenenden – gelegentlich zu Streitereien und Handgreiflichkeiten kommen. Auch aus diesem Grund hat dieser Bereich eine der höchsten Polizeidichten in Deutschland. Auf der Reeperbahn gilt ein striktes Waffenverbot (auch Messer und Sprays), das gelegentlich von der Polizei kontrolliert wird.

Hamburg hat eine stark organisierte autonome Szene, deren markantester Kern die Rote Flora im Schanzenviertel ist. Generell hat man ihnen gegenüber nichts zubefürchten. Sie leben halt „ihr“ Leben auf ihre Art und Weise. Jedoch kommt es ein bis zwei mal im Jahr (u.a. 1. Mai) zu demonströsen Ausschreitungen. Die Gewalt richtet sich dann aber eher gegen die Polizei. Dennoch sei dann dringend abzuraten, sich zu dieser Zeit im Schanzenviertel auf zuhalten, erst recht nicht mit dem PKW. In der Regel werden die Demos vorher von der Presse bekannt gegeben.

Klarkommen

Fremdenverkehrsamt

  • Hamburg Tourismus Gmbh., Steinstrasse 7,  (0)40/ 300 51 300, Fax: (0)40/ 300 51 333, E-Mail: info@hamburg-tourismus.de.

Gottesdienste

Verzeichnis aller kath. Kirchen des Erzbistums Hamburg

  • St. Marien, Domkirche, Danziger Str. 60 (St. Georg, nahe HBf), [16]. So: 8:30, 10:00, 12:00 (portug.), 15:00 (kroat.), 18:15; Mo-Sa: 18:15; Do: 9:30
  • St. Elisabeth, Oberstr. 65 (Harvestehude), [17]. Sa: 18:00; So: 10:00, 12:00 (engl.), 17:30 (span.), 19:30 (nur 3. So); Di, Do, Fr: 19:00; Mi: 15:00
  • St. Ansgar, „kleiner Michel“, Michaelisstr. 5 (Neustadt), [18]. So: 9:30, 11:30, 19:30; Mo, Fr: 18:30; Mi: 9:30; Di: 18.00 (Haus Betlehem).

Kommunizieren

Sprachgebrauch: Vom sprichwörtlichen Hamburger Pfeffersack ist die Rede, wenn es um eine äußerst reservierte, um nicht zu sagen offen abweisende, griesgrämige Person geht. Ursprünglich gemeint ist mit der Bezeichnung der Hamburger Kaufmann, insbesondere jener, der durch den Gewürzhandel (siehe: Speicherstadt) zu Geld und Einfluss gekommen ist und Geschäft und Privates zu trennen weiß. Dem gegenüber steht die nicht minder sprichwörtliche Weltoffenheit Hamburgs, vom „Tor zur Welt“ ist genauso oft die Rede wie davon, „mit der Heimat im Herzen die Welt zu umfassen“.

Beides sind natürlich Klischees, die so oder ähnlich wie in allen Großstädten Deutschlands auf alle und jede zutreffen können. Gegen ein kurzes Hilfeersuchen am Fahrkartenschalter oder auf der Straße spricht nichts, und die dabei vielleicht anzutreffende norddeutsche Wortkargheit ist (in aller Regel) nicht böse gemeint. In Hamburg wird reines Hochdeutsch gesprochen, bisweilen trifft man auf Missingsch, eine Art Hochdeutsch auf plattdeutschem Fundament, zu erkennen am eigenartigen Satzbau und bekannt aus den Fernsehaufführungen des Ohnsorg-Theaters („Lang mich mal die Kanne Milch.“, „Tut das nu not?“). Plattdeutsch selbst spielt im Alltag so gut wie keine Rolle. Die althergebrachte Hamburger Aussprache ist gekennzeichnet durch den „spitzen Stein“, d.h. wo ein st steht, wird auch s und t gesprochen, nicht scht. Hinzu kommen das „spehte Mehdchen“ (ee statt ä) und der „hahte Baht“ (r hinter Vokal dehnt den Vokal, das r selbst fällt weg), insgesamt ist die Aussprache sehr weichgezogen („wechgehn“ statt „weggehen“).

Regionales Vokabular: Alsterwasser (Bier mit Zitronenlimonade, „Radler“), dösig (dumm), Flunsch (beleidigter Gesichtsausdruck), Höker (Händler), kiebich (frech), Moors (Hintern), Rundstück (Brötchen, Semmel), Schiet (Scheiße, Dreck), schnacken (reden), sutsche (gelassen), sinnich (gemütlich), Spöknkram (Spukgeschichte, dummes Hirngespinst), stantepede (sofort, eigentlich Latein: stehenden Fußes), Stint (kleiner Elbfisch), tatterig (alt und zittrig), Töle (Köter), verknusen (ertragen). Der Samstag nennt sich in Hamburg Sonnabend und das Zentrum wird auf allen Verkehrsschildern traditionell Centrum geschrieben. „Dafür nich!“, „Nich dafür!“ oder „da nich für“ sind nichts weiter als die Antwort auf „Danke!“.

Telekommunikation: Viele Handy-/Internetbetreiber (allen voran Hansenet/Alice) haben ihren Sitz in Hamburg. So macht es Sinn, dass in Hamburg alle gängigen Handynetze vertreten sind. Selbst in den Tunnelanlagen (U-/S-Bahn, Straßentunnel) funktionieren die Netze weitestgehend einwandfrei.

Weiter geht’s

Umgebung

  • Ahrensburg
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Former founder of Asiarooms.com and now reporting mainly on the Asia Pacific region and the global Coronavirus crises in countries such as Thailand, Germany & Switzerland. Born near Cologne but lived in Berlin during my early teenage years. A longterm resident of Bangkok, Udon Thani, Sakon Nakhon and Phuket. A great fan of Bali, Rhodes & Corfu. Now based on Mallorca, Spain.

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Deutschland

Bremen Reiseführer mit Covid-19 Bericht

Wolfgang Holzem

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Die Stadtgemeinde Bremen ist die Hauptstadt und größere Stadt des Landes Freie Hansestadt Bremen (meist kurz auch Bremen). Bremen ist der kleinste der drei Stadtstaaten in der Bundesrepublik Deutschland. Zum Bundesland Bremen gehört Bremerhaven, das ungefähr 60 Kilometer nördlich, an der Mündung der Weser in die Nordsee liegt. Umgeben ist die Stadtgemeinde Bremen vom Bundesland Niedersachsen.

Covid-19 Fallzahlen in Deutschland
3.238.054
Bestätigte Fälle
0
Bestätigte Fälle (24Std)
81.693
Todesfälle
0
Todesfälle (24Std)
2,5%
Todesfälle (%)
2.865.000
Genesen
19.700
Genesen (24Std)
88,5%
Genesen (%)
291.361
Aktuelle Fälle
9,0%
Aktuelle Fälle (%)

Stadtteile

  • Bremen/Nord, Blockland, Borgfeld, Findorff, Gröpelingen, Häfen, Hemelingen, Horn-Lehe, Huchting, Mitte, Neustadt, Oberneuland, Obervieland, Osterholz, Östliche Vorstadt, Schwachhausen, Seehausen, Strom, Vahr, Walle, Woltmershausen

Anreise

Flugzeug

Der City Airport Bremen (BRE) ist ein kleiner internationaler Verkehrsflughafen etwa 3 km südlich der Innenstadt. Neben mehreren Charterverbindungen zu Urlaubszielen wird er auch von mehreren deutschsprachigen Zielen aus angeflogen:

  • Germanwings aus Stuttgart
  • Lufthansa aus Frankfurt am Main und München

Bahn

Der Bremer Hauptbahnhof ist das Eisenbahnkreuz im Nordwesten: stündliche Verbindungen Richtung (Nord-)Osten: Hamburg, Süden: Osnabrück/Münster, Westen: Oldenburg, Ostfriesische Inseln und Norden: Bremerhaven. Rund um Bremen gilt der Verkehrsverbund Bremen-Niedersachsen [1] (VBN), sodass Zugfahrkarten in diesem Bereich meist auch anschließend als Bus-Fahrkarten gültig sind. Trotzdem nachfragen!

Bus

Es gibt einige Langstrecken-Buslinien, die innerhalb Europas verkehren, z.B. Deutsche Touring, Eurobus, Publicexpress. Diese bieten die Möglichkeit, flexibel innerhalb des Kontinents zu reisen. Abfahrt am ZOB zwischen Bahnhof und Übersee-Museum.

Fernbusbahnhöfe

  • Flughafen Terminal: Hamburg
  • Flughafen Terminal E: Hannover
  • ZOB: Apen/Remels, Flensburg, Groningen, Hamburg, Kiel, Lübeck, Oldenburg, Paris
  • ZOB am Breitenweg: Bergen (Niedersachsen), Berlin, Bremerhaven, Celle, Magdeburg, Neuenkirchen, Rotenburg, Soltau
  • ZOB Fernlinien, Bussteig 6: Berlin, Dresden, Hamburg, Hannover, Magdeburg, Praha, Ústí nad Labem, Wolfsburg

Auto

Über die Autobahnen A1 Hamburg/Osnabrück, A27 Bremerhaven/Hannover und A28 Delmenhorst/Oldenburg ist die Stadt mit dem Umland verbunden . Außerdem existieren Verbindungen über die Bundesstraßen B6 aus Hannover, B74 aus Stade und die B212 aus Bremerhaven.

Schiff

Es gibt im Sommer eine Schiffsverbindung über Bremerhaven zur Nordsee-Insel Helgoland.

Mobilität

Zu Fuß: Das Zentrum und die nahen Stadtteile können bequem zu Fuß erkundet werden.

Öffentliche Verkehrsmittel: Die BSAG bedient das dichte und gut funktionierende Bus- und Straßenbahnnetz, mit dem tags und nachts gut kurze und längere Strecken zu bewältigen sind. An Wochenenden und Feiertagen gibt es Nachtbusse rund um die Uhr. Sie starten vom Zentrum aus in die Stadtteile.

Die Regio-S-Bahn Bremen/Niedersachsen ist seit Dez. 2010 mit 4 Linien in Betrieb.

Alle Busse und Bahnen sind zu einheitlichen Tarifen des Verkehrsverbund Bremen Niedersachsen (VBN) benutzbar. Einzelfahrschein: 2,50 €, Tagesticket: 7,10. Außerdem wird auch das Niedersachsen-Ticket anerkannt. Nach Bremen-Nord mit der S-Bahn gilt Preisstufe II (3,10 €). (Stand 2014)

Taxi: Taxen sind fast überall zu finden, falls mal gerade keins da ist: Tel.: 0421/14014 (Taxiruf Bremen).

Fahrrad: Bremen ist eine sehr fahrradfreundliche Stadt, nicht zuletzt, weil sie sehr eben und flach ist. In der Radstation am Bahnhof und bei mehreren Radgeschäften in Bremen können Fahrräder ausgeliehen werden (ADFC Bremen). Weiterhin eignen sich die Weserdeiche und das Hollerland zum Inlinerfahren. Hier finden spezielle Events statt. Es gibt in (und durch) Bremen gekennzeichnete „Bremer Radwege“ mit Hinweisschildern an sehenswerten Orten.

Stadtrundfahrt: Individuelle Stadtrundfart mit oder ohne Stadtführer von 1 – 12 Personen (Bremer Stadtrundfahrt)

Sehenswürdigkeiten

  • Bremer Rathaus, Am Markt 21,  Telefon: +49 (0) 18 05 / 10 10 30. Führungen nur über die Bremer Touristik-Zentrale (Obernstraße/Liebfrauenkirchhof und Hauptbahnhof).
    Spätgotischer Backsteinbau, dessen Grundstein im Jahr 1405 gelegt wurde. Nach einer Renovierung zum Ende des 16. Jahrhunderts erstrahlt die zum Marktplatz zeigende Fassade im Stil der Weserrenaissance. Im Inneren befinden sich die Obere Rathaushalle und daneben die von Vogeler gestaltete Güldenkammer, die heute vorwiegend repräsentativen Zwecken dienen, und die Untere Rathaushalle, in der hauptsächlich Ausstellungen stattfinden.
  • Rathausplatz
    • Der Bremer Roland vor dem Rathaus ist die Symbolfigur für die „Freiheiten“ und Rechte der Stadt. Die Statue wurde 1404 errichtetet.
  • St. Petri-Dom – Romanischer Kirchenbau aus Sandstein und Backstein , aus dem 11. Jahrhundert,der bis ins 13. Jahrhundert im Stil der Gotik umgebaut wurde.
    • Dom Museum, Sandstr. 10 – 12,  +49 (0421) / 33 47 142, Fax: +49 (0421) / 36 50 425, E-Mail: dommuseum@stpetridom.de. täglich geöffnet: April – Okt.: 10 – 16.45 Uhr, Nov. – März: 11 – 16 Uhr. Samstag: 10 – 13.30 Uhr. Sonntag: 14 – 16.45 Uhr. Geschlossen: Karfreitag, 1. Mai, 3. Okt., 24/25. Dez. u. 31. Dez.. Der Eintritt ins Dom-Museum ist frei..
    • Turmbesteigung von täglich von April bis Oktober.
  • Liebfrauenkirche
  • Schütting
  • Böttcherstraße – Die 108 m lange Fußgängerzone mit den Gebäuden in der Architektur des Expressionismus wurde zwischen 1922 und 1931 gebaut und ist eines der touristischen Highlights Bremens.
  • Schnoor – mittelalterliches Gängeviertel in der Altstadt mit vielen kleinen Geschäften und Gastronomie.
  • Schlachte – Weserpromenade – Ehemals Hafen von Bremen, heute: Schiffsanlegestelle, sowie im oberen Bereich Gastronomie- und Biergartenmeile.
  • Weserburg | Museum für moderne Kunst, Teerhof 20,  49 (0421) / 598390, Fax: 49 (0421) / 505247, E-Mail: mail@weserburg.de. Öffnungszeiten: Di, Mi, Fr 10 bis 18 Uhr, Do 10 bis 20 Uhr, Sa + So 11 bis 18 Uhr, Mo geschlossen.
    Die Weserburg ist Europas erstes Sammlermuseum. In großen Sonderausstellungen und Sammlungspräsentationen zeigt das Museum die bedeutenden Kunstströmungen der 1960er Jahre bis heute.
  • Überseemuseum – bedeutendes völkerkundliches Museum am Bahnhof
  • Universum Bremen
  • Das Depot – Straßenbahnmuseum, Schloßsparkstraße 45,  49 (0421) / 5596 7615, Fax: 49 (0421) / 5596 7642,.

Aktivitäten

  • Universum/Science Center
  • Bremer Freimarkt, eines der größten Volksfeste Deutschlands, dass jährlich Mitte Oktober auf der Bürgerweide stattfindet.
  • Osterwiese
  • Olbers Planetarium
  • Torfkahnfahrt durch die ehemaligen Torfkanäle im Blockland und dem Teufelsmoor
  • Weihnachtsmarkt Bremen Sehr beliebter Weihnachtsmarkt
  • Breminale

Einkaufen

Einkaufen kannst Du in der Obernstraße und Sögestraße, der Haupteinkaufsstraße in Bremen, hier finden sich regionale und international vertretende Geschäfte wie Karstadt, C&A. Daneben bieten sich der Weser-Park im Bremer Osten, die Waterfront am Hafen, und viele weitere Zentren(Walle-Center, Hansa-Carrée, Werder-Carrée, Roland-Center) und in Vegesack eine Shoppingmall mit Hafenflair und an, gerade für Touristen ist in Vegesack noch einiges zu entdecken.

Küche

Schlachte. Dies ist Bremens Flaniermeile, an denen sich nicht nur die Schönen und Reichen treffen. An der Schlachte befinden sich verschiedenste Restaurants, welche die besten Gaumen zufriedenstellen. Für den kleineren Geldbeutel empfiehlt es sich, die Straße „Auf den Höfen“ im „Viertel“ aufzusuchen.

  • In dem Hotel-Restaurant Deutsche Eiche , Lilienthaler Heerstraße 174 – 176, 28357 Bremen, Tel.: 0421 25 10 11

Ausgehen

Wenn du zur Weihnachtszeit in Bremen bist, empfiehlt sich ein Besuch des Bremer Weihnachtsmarktes. Im Oktober gibt es den Freimarkt, selbst in Skandinavien ein Begriff für das Volksfest im Norden, zu Ostern bietet sich analog die Osterwiese an.

Das kostenlose monatliche Stadtmagazin MIX hat auch einen Online-Eventkalender. Weiterhin erscheint die Zeitschrift BREMER

Die Discomeile Rembertiring in der Nähe vom Hauptbahnhof Bremen bietet über 20 Diskos und Bars an. Ob das Stubu für Eingesessene, das La Viva, das Woody´s und viele andere bieten nachts Spaß und Musik zum Vergnügen. Leider kam es in letzter Zeit aber auch immer wieder zu Gewalttaten in diesem Bereich, bekannt ist die Discomeile vor allem für eine Schießerei auf offener Straße im Jahre 2006, bei der es zu Verletzten kam. Das Stubu wurde im Herbst 2012 vom Ordnungsamt Bremen geschlossen.

Wer nicht so auf Diskos steht, dem gefällt vielleicht das 1/4 (Viertel) besser. Dort findet man viele Kneipen und kleinere Locations. Eine Zusammenstellung gibt es bei Bremen4.

Unterkunft

  • Park Hotel Bremen, Im Bürgerpark,  (0421) 3408611, E-Mail: reservierung@park-hotel-bremen.de. 5-Sterne Hotel mitten im Bürgerpark gelegen.
  • Hotel Horner Eiche, Im Hollergrund 1, 28357 Bremen,  0421 27 82 0, E-Mail: info@hotel-horner-eiche.de.
  • Hotel Deutsche Eiche , Lilienthaler Heerstraße 174 – 176, 28357 Bremen, Tel.: 0421 25 10 11, E-Mail
  • Swissôtel Bremen ist ein Business Hotel mit 5 Sterne Service in Bremen.
  • Prizeotel Bremen-City ist Bremens erstes Budget-Design Hotel, in zentraler Lage mit Preisen ab €59 pro Zimmer.
  • The Grand Hostel Bremen, Feuerkuhle 30, Tel.: 04216437209, Fax: 04216437178. Die günstigste Möglichkeit!
  • Liegeplatz Bremen | Ferienwohnung im Buntentor, Möckernstraße 46, 28201 Bremen
  • Steigenberger Hotel Bremen | Hotel mit Weserblick , Am Weser-Terminal 6, 28217 Bremen, Tel.: 0421 478370

Karten, Stadtplan

Mit einem Stadtplan ist Bremen leichter zu erkunden. Entweder in einem Buchladen oder einer Tankstelle zu kaufen oder einen kleineren, aber dafür kostenlosen Innenstadtplan bei der Bremer Touristik-Zentrale (Hauptbahnhof, Innenstadt) mitnehmen.

Lernen

In Bremen gibt es eine Universität, die Hochschule für Künste in einem wunderschönen alten Speicher der Überseestadt, die Hochschule Bremen und im Bremer Norden die international ausgerichtete Privatuniversität Jacobs University Bremen.

Arbeiten

Obwohl Bremen mit einer Arbeitslosenquote von etwa 10% (Januar 2010) deutlich über dem Bundesdurchschnitt liegt, haben sich gerade in den Bereichen Raumfahrt, Automobilbau und mobile Technologien in den letzten Jahrzehnten neue Beschäftigungsfelder herausgebildet. Nach dem Zusammenbruch des traditionellen Schiffbaus und der Werften AG Weser und Bremer Vulkan, sind nun das Daimler Werk (Mercedes-Benz) in Bremen-Sebalsbrück, der Hafenbetreiber BLG Logistics und die Nordsee GmbH in Bremerhaven die größten Arbeitgeber.

Sicherheit

Bremen befindet sich nach Frankfurt am Main und Berlin auf Platz drei der Großstädte mit den meisten Staftaten pro 100.000 Einwohner. Mit einer Aufklärungsquote von 46,9 % liegt sie unter dem Bundesdurchschnitt (54,7 %) und nimmt auch im Vergleich zu den anderen deutschen Großstädten einen der hinteren Plätze ein.(Stuttgart: 62,8 % / Nürnberg 63,0 %). (Alle Zahlen aus 2011).

Nicht zuletzt aufgrund des dort sesshaften Miri-Clan sowie div. Rockergruppierungen ist Bremen als Stadt mit einer hohen Kriminalitätsbelastung anzusehen.

Gesund bleiben

Für jede Krankheit den passenden Arzt in Bremen finden: mit dem Ärzte-Navigator. Bremen ist kein Kurort, bietet aber am Uni-See an der Universität Bremen oder an der Weser viele Schwimmmöglichkeiten, auch kann dort nackt gebadet werden oder Volleyball ua. gespielt werden.

Klarkommen

Die Bremer Touristik-Zentrale unterhält zwei Tourist-Informationsstellen:

  1. Tourist-Information Obernstraße, Obernstraße 1, Tel.: 01805 / 101030, 01. April bis 31. Oktober: Mo-Sa 10-18.30 Uhr, So 10-16 Uhr; 1. Nov. bis 31. März: Mo-Fr 10.30-18.30 Uhr, Sa-So 10-16 Uhr.
  2. Tourist-Information Hauptbahnhof, im Hauptbahnhof, Tel.: 01805 / 101030, Mo-Fr 9.00-19.00, Sa-So 9.30-17.00.

Gottesdienste

Übersicht über kath. Gottesdienste in Bremen

  • Propsteikirche St. Johann, Hohe Str. 2 (am Westrand der Schnoor; 3 Stationen vom HBf., Haltestelle Domsheide) So: 10:00, 11:30, 13:00 (poln.); Mo-Sa: 9:15, 18:00

Kommunizieren

In Bremen wird Hochdeutsch gesprochen, weiterhin finden sich noch Sprachanteile des Plattdeutschen, welches eine eigenständige Sprache ist. Als Besonderheit wird wie überall in Norddeutschland offiziell Sonnabend anstatt von Samstag gesagt, aber der größte Teil der Bevölkerung sagt bevorzugt mittlerweile „Samstag“. Die Alltagssprache ist Deutsch, dennoch kann in Bremen ein Großteil der jüngeren Menschen Englisch sprechen.Doch bei Fragen wird jedem immer gerne geholfen, egal in welcher Sprache. Bremer werden stets ihr bestes geben. In Bussen und Straßenbahnen sind die Informationen größtenteils auch auf Türkisch und Französisch verfügbar.

Weiter geht’s

Siehe Mittelweser, die Entdeckerkarte, Bremerhaven, Oldenburg, Verden, Museumsdorf Cloppenburg, Nordsee, Künstlerdorf Worpswede

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Deutschland

Berlin Reiseführer mit Covid-19 Bericht

Wolfgang Holzem

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Berlin ist die Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland und mit 3,5 Millionen Einwohnern auch ihre bevölkerungsreichste Stadt. Die Agglomeration beinhaltet über 4, die Metropolregion knapp 6 Millionen Einwohner. Berlin ist ein eigenständiges Bundesland, das komplett vom Land Brandenburg umschlossen ist.

Covid-19 Fallzahlen in Deutschland
3.238.054
Bestätigte Fälle
0
Bestätigte Fälle (24Std)
81.693
Todesfälle
0
Todesfälle (24Std)
2,5%
Todesfälle (%)
2.865.000
Genesen
19.700
Genesen (24Std)
88,5%
Genesen (%)
291.361
Aktuelle Fälle
9,0%
Aktuelle Fälle (%)

Stadtbezirke

Berlin ist in 12 Stadtbezirke gegliedert, die jeweils mehrere Ortsteile beinhalten:

  • Mitte – Ortsteile: Mitte, Tiergarten, Hansaviertel, Moabit, Wedding, Gesundbrunnen
  • Charlottenburg-Wilmersdorf
  • Friedrichshain-Kreuzberg – Ortsteile: Friedrichshain, Kreuzberg
  • Lichtenberg – Ortsteil: Karlshorst
  • Marzahn-Hellersdorf
  • Neukölln
  • Pankow – Ortsteil: Prenzlauer Berg
  • Reinickendorf
  • Spandau
  • Steglitz-Zehlendorf
  • Tempelhof-Schöneberg – Ortsteil Tempelhof
  • Treptow-Köpenick – Ortsteil: Grünau

Die meisten dieser zusammengesetzten Stadtbezirke entstanden durch die Bezirksfusion im Januar 2001. Vorher war die Stadt in 23 Bezirke eingeteilt, von welchen sich einige noch in älteren Reiseführern finden: Charlottenburg, Friedrichshain, Hellersdorf, Hohenschönhausen, Köpenick, Kreuzberg, Lichtenberg, Marzahn, Mitte, Moabit, Neukölln, Pankow, Prenzlauer Berg, Reinickendorf, Schöneberg, Spandau, Steglitz, Tempelhof, Tiergarten, Treptow, Wedding, Weißensee, Wilmersdorf und Zehlendorf.

Für Touristen sind vor allem die Stadtteile Mitte, Tiergarten, Charlottenburg, Schöneberg, Kreuzberg, Friedrichshain und Prenzlauer Berg interessant, da sich hier die meisten Sehenswürdigkeiten und/oder eine geballte Konzentration an Einkaufs- und Ausgehmöglichkeiten befinden.

Einen Ausflug lohnen jedoch auch die früheren Städte Spandau und Köpenick. Beide wurden erst 1920 in Berlin eingegliedert und sind älter als die Hauptstadt. Sie verfügen über sehenswerte Altstadtkerne. In den anderen Außenbezirken finden sich auch einige Sehenswürdigkeiten die jedoch vor allem für längere Aufenthalte interessant sind. Wer die Natur liebt findet im Tiergarten ausgedehnte Grünflächen und bedeutende Sehenswürdigkeiten. Weiter draußen sind der Grunewald und die Havelseen, vor allem der Wannsee und der Müggelsee lohnenswerte Ausflugsziele.

Hintergrund

Berlin hat zwei Hauptzentren und mehrere Stadtzentren, nicht erst seit der Teilung Berlins. Schon um 1900 wurde das Gebiet zwischen dem Zoologischen Garten, dem Kurfürstendamm und der Tauentzienstraße der Neue Westen oder auch Zooviertel genannt. Nach dem 2. Weltkrieg nannte man es City oder Zoo. Heute heißt es auch offiziell City West. Das historische Zentrum heißt Mitte. Der Alexanderplatz (Alex) war Ost-Berlins Zentrum. Heute ist es ein Umsteigeplatz für Regionalbahn, S-Bahn, U-Bahn und Straßenbahn mit einem Kaufhaus, einem Elektromarkt, einem Shopping Center und einem Hotel. Das Nachtleben findet woanders statt, z.B. in der Oranien- oder Friedrichstraße, im Prenzlauer Berg (Prenzlberg), Kreuzberg oder in den Nebenstraßen vom Kurfürstendamm (Ku’damm).

Zuerst wurde 1197 die Burg Spandau urkundlich erwähnt, dann 1209 Köpenick, 1237 ist Cölln an der Furt über die Spree erwähnt und schließlich gegenüber dieser Siedlung 1244 Berlin. 1307 schlossen sich beide Städte zur Doppelstadt Berlin-Cölln zusammen. 1470 wurde Berlin zur kurfürstlichen Residenzstadt der Mark Brandenburg erhoben, 1701 zur Hauptstadt des neugegründeten Königreichs Preussen und 1871 zur Hauptstadt des Deutschen Kaiserreichs. Ab 1918 war Berlin die Hauptstadt der Weimarer Republik. Erst 1920 wurden die inzwischen zu Großstädten gewachsenen Orte rund um Berlin zu Groß-Berlin eingemeindet. 1945 wurde die Stadt von den Siegermächten in vier Sektoren geteilt. Die Sowjetunion erhielt den größten (östlichen) Teil, einschließlich der historischen Mitte. 1949 wurde Ost-Berlin die Hauptstadt der DDR. Am 13. August 1961 wurde dann eine unüberwindbare Mauer zwischen West-Berlin und Ost-Berlin von der DDR gebaut, die erst im November 1989 abgerissen wurde. Seit dem 3. Oktober 1990 ist Berlin eine Stadt ohne Grenze und die Hautptstadt der Bundesrepublik Deutschland. Das westliche Zentrum um den Bahnhof Zoo und dem Kurfürstendamm – die City West – ist Berlins größtes Geschäfts- und Einkaufszentrum, aber touristisch hat es sich doch nach der alten Mitte zurück orientiert. Seit den 80er Jahren sind viele historische Gebäude wieder aufgebaut worden, und es wird immer noch um die Stadtgestaltung diskutiert und weiter gebaut. Das 1951 gesprengte Berliner Schloß wird ab 2013 als Humboldt-Forum wieder aufgebaut.

Anreise

Flugzeug

Berlin verfügt derzeit über die beiden internationalen Verkehrsflughäfen Berlin-Tegel und Berlin-Schönefeld. Der neue Flughafen Berlin Brandenburg, der den Flughafen Tegel ablösen soll, wird nach mehreren Verzögerungen frühstens 2021 eröffnet werden. Der Flughafen Tegel wird bis dahin weiter in Betrieb bleiben. Der zentrumsnahe Flughafen Berlin-Tempelhof wurde bereits 2008 geschlossen. Das Flugfeld ist zum Erholungsgelände umgewidmet worden.

Bahn

Die Hauptstadt hat seit 2006 einen neuen Hauptbahnhof in der Nähe der Regierungsgebäude. Dort wo bis 1951 der Lehrter Bahnhof für die Züge aus Hamburg und Hannover und bis 2002 der Lehrter Stadtbahnhof standen, steht heute ein Kreuzungsturmbahnhof, der Züge aus vier Richtungen aufnimmt. Die 3 oberirdischen Bahnsteige bedienen die S-Bahn (Stadtbahn) und die Ost-West-Fernbahn, die 4 unterirdischen Bahnsteige haben neue Nord-Süd-Verbindungen erschlossen, wobei die abzweigenden Hamburg- und Hannover-Verbindungen schneller sind als über die Ost-West-Strecke. Darüber hinaus werden die Bahnhöfe Berlin OstbahnhofBerlin SüdkreuzBerlin Gesundbrunnen und Berlin-Spandau regelmäßig von Fernzügen angefahren. Einige Züge aus Russland und Polen enden in Berlin-Lichtenberg. An den früheren Fernbahnhöfen Berlin-Zoologischer GartenBerlin Friedrichstraße und Berlin Alexanderplatz halten nur noch Regionalzüge. Neben dem S-Bahnhof Potsdamer Platz ist 2006 der neue unterirdische Regionalbahnhof Berlin Potsdamer Platz entstanden. Am S-Bahnhof Ostkreuz sind Regionalbahnsteige im Bau. An kleinen Bahnhöfen in den Außenbezirken hält jeweils nur eine Nahverkehrslinie.

Die oberirdischen Gleise weisen Konstruktionsfehler auf und müssen 2019 für ca. 3 Monate gesperrt werden.

Bus

Verschiedene Unternehmen bieten Busverbindungen nach Berlin an, die meist am Zentralen Omnibusbahnhof am Funkturm (ZOB) enden (Bus: X34, X49, M49, 104, 139, 218, 349 „Messedamm/ZOB/ICC“, S-Bahn: „Messe Nord/ICC“). Die wichtigsten Unternehmen mit Busfernverkehr von und nach Berlin sind BerlinLinienBus und Gulliver’s Busreisen.

Auto

Auch mit dem Auto kann man Berlin gut erreichen. Um Berlin herum gibt es die BAB A10, den sogenannten Berliner Ring. Von ihm führen zahlreiche Ausfahrten in die Vororte von Berlin. In Berlin selber gibt es die Stadtautobahnzubringer A115 vom Dreieck Nuthetal im Südwesten über die AVUS zum Funkturm, vom Dreieck Oranienburg im Norden A111 vorbei am Flughafen Tegel ebenfalls zum westlichen Stadtring A100. Vom Schönefelder Kreuz im Süden führt die A113 am Schönefelder Flughafen vorbei an das südöstliche Ende des halbgeschlossenen Autobahnstadtringes in Neukölln.

Grundsätzlich gibt es viele Anwohnerparkzonen, die Parkraumbewirtschaftung wird immer mehr ausgedehnt und überwacht. Daher empfiehlt es sich das Auto nur zur An- und Abreise zu nutzen. Ansonsten kann man auf das hervorragende ÖPNV-Netz der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) und der S-Bahn ausweichen.

Berlin hat seit 2008 eine Umweltzone eingerichtet, in die seit 01.01.2010 nur Autos mit einer grünen Umwelt-Plakette einfahren dürfen. Diese Umweltzone liegt im Inneren des S-Bahn-Rings (die Stadtautobahnen gehören nicht zur Umweltzone).

Mobilität

Das durch die Teilung Berlins getrennte Netz des öffentlichen Personenverkehrs ist wieder zusammengeführt. Stillgelegte S-Bahn-Strecken und U-Bahnhöfe wurden größtenteils erneuert und reaktiviert, sodass Berlin heute wieder über ein sehr gut ausgebautes Nahverkehrssystem verfügt, das sich für die Stadterkundung empfiehlt. Die S-Bahn verkehrt in der Innenstadt über drei Magistralen: der Stadtbahn (Ost-West), dem Nord-Süd-Tunnel und der Ringbahn. Schwerpunktmäßig in den östlichen Vorstädten, im Westen aber immerhin bis Potsdam, sind weitere S-Bahn-Strecken vorhanden; besonders bei längeren Distanzen sowie Fahrten in westliche Außenbezirke lohnt sich auch die (gestattete) Nutzung des DB-Regionalverkehrs. Die U-Bahn ergänzt das Netz besonders in den westlichen Stadtteilen geradezu optimal; in den östlichen Stadtteilen existiert ein engmaschiges, bis weit in die Vororte reichendes Straßenbahnnetz. Busse fahren im gesamten Stadtgebiet. 2004 wurden von der BVG so genannte „Metro-Linien“ bei Bus („MetroBus“) und Straßenbahn („MetroTram“) eingeführt. Diese fahren tagsüber mindestens im 10-Minuten-Takt, haben jedoch trotz des Namens „Metro-…“ nichts mit der U-Bahn zu tun. • Berliner Verkehrs-Betriebe • Telefon-Auskunft: 030-19 449. Der Nord-Südtunnel der S-Bahn ist zwischen Gesundbrunnen – Friedrichstraße – Potsdamer Platz – Yorckstraße vom 16. Januar bis 4. Mai 2015 komplett gesperrt.

Empfehlenswert für Besucher ist eine Fahrt mit den Buslinien 100 und 200, die vom Bahnhof Zoologischer Garten über den Boulevard „Unter den Linden“ zum Alexanderplatz an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten vorbei führen. Die Linie 100 fährt an der Siegessäule und am Reichstagsgebäude vorbei, während die Linie 200 an der Philharmonie und über dem Potsdamer Platz fährt.

Für den Nachtverkehr existieren diverse Nachtbus- und Nachtstraßenbahnlinien, die auch in der Woche von 1 und 5 Uhr im 30-Minuten-Takt fahren. Am Wochenende fahren die meisten S- und U-Bahnlinien die ganze Nacht hindurch, auf die werktägliche Betriebspause zwischen 1 und 4:30 Uhr wird also verzichtet. Auf für den Nachtverkehr gelten die normalen Fahrscheine. Fahrräder können zu jeder Zeit in S-Bahnen, U-Bahnen und Straßenbahnen mit einem Zusatzfahrschein mitgenommen werden. In Bussen dürfen Fahrräder nur in Nächten ohne U-Bahn-Verkehr auf den Linien N1 bis N9 mitgenommen werden.

Fahrkarten

Das Bus- und Bahnnetz in Berlin ist in drei Tarifzonen A (innerhalb des Innenstadtrings), B (restliches Stadtgebiet) und C (Umland bis 15 km) gegliedert. Es existieren jedoch nur Fahrkarten für zwei benachbarte oder alle drei Tarifbereiche, also entweder AB (ganz Berlin, Einzelfahrschein: 2,70 € (Jan. 2015), Kinder: 1,70 €, Tageskarte: 6,90 €, Gruppentageskarte bis 5 Pers.: 16,90 €, BC oder ABC. All diese Fahrscheine sind 2 Stunden gültig, dürfen aber nur in eine Fahrtrichtung genutzt werden. Jedoch sind innerhalb der Gültigkeit Fahrtunterbrechungen erlaubt. Wer neben Berlin auch Potsdam oder andere Orte im Umland (wie Königs Wusterhausen, Oranienburg oder das ehemalige Konzentrationslager Sachsenhausen besichtigen will oder den Flughafen Berlin Schönefeld / Berlin Brandenburg erreichen muss, kann hierfür ABC-Fahrscheine nutzen oder einen Anschlussfahrschein erwerben. Mit ihm kann ein bestehender Fahrschein für AB oder BC auf ein ABC Fahrschein aufgewertet werden. Er gilt immer für 2 Stunden und ist auch mit Zeitkarten, wie der 7-Tage-Karte kombinierbar. Radfahrer benötigen einen Zusatzfahrschein.

Die Fahrkarten müssen vor Fahrtantritt entwertet werden. Für kürzere Fahrten gibt es den Kurzstreckenfahrschein für 1,60 €. Mit diesen kann man sechs Busstationen oder drei U-Bahnstationen fahren. Der Berliner Verkehr ist jedoch auch im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg organisiert, so dass kostengünstig auch Ausflüge in andere Brandenburgische Ziele, wie Rheinsberg oder Frankfurt an der Oder, möglich sind. Hier empfiehlt sich für Gruppen bis zu 5 Personen das Berlin-Brandenburg-Ticket zu 29 €, dass auch zum Teil nach Polen (grenznahe Regionen) gilt.

Vor dem Fahrscheinkauf sollten sich Berlin-Besucher über die Art und die Länge ihres Aufenthaltes im Klaren sein. Wer etwa einen 3-Tage-Besuch mit vielen Museumsbesuchen plant, kann mit der so genannten „Berlin WelcomeCard“ 72 Stunden mit bis zu drei Kindern den ÖPNV Berlins und Potsdams (Tarifbereich Berlin ABC) nutzen und erhält in vielen Museen, Theatern und anderen kulturellen Einrichtungen bis zu 50% Rabatt. Die Karten kann man volle 48 bzw. 72 Stunden nutzen. Der Erwerb lohnt teilweise schon für das reine Fahren, z.B. kann man ein 48-Stunden-Ticket von Freitag 12:00 Uhr bis Sonntag 12:00 Uhr nutzen (dann stehen 19,50 € für die Berlin WelcomeCard dem Kaufpreis für drei Tageskarten zu je 6,90 € gegenüber). Man kann auch 5-Tagesvarianten der Touristentickets erwerben. Wer 7 Tage in Berlin bleibt, für den empfiehlt sich die 7-Tage-Karte, Spätaufsteher, die mindestens 10 Tage bleiben, sollten über die 10-Uhr-Monatskarte nachdenken, die einen Monat lang ab Ausstellung gültig ist. Für den umwelt- und preisbewussten Berlinbesucher bleibt also das vorherige Studium der Tarifübersicht unerlässlich.

Tipp für Museumsinteressierte: mit der Berlin WelcomeCard Museumsinsel erhält man zusätzlich zu den normalen Leistungen der Berlin WelcomeCard freien Eintritt in alle Museen der Berliner Museumsinsel: Alte Nationalgalerie, Altes Museum, Bodemuseum, Neues Museum und Pergamonmuseum (gilt nicht für Sonderausstellungen). Sie kostet € 40,50 mit einer Gültigkeit von 72 Stunden im Tarifbereich Berlin ABC. Neben dem freien Eintritt in die o. g. Museen erhält man Rabatte bei rund 200 touristischen Partnern.

Eine kostenfreie Broschüre mit Innenstadtplan und S- und U-Bahn-Netz ist mit inbegriffen. Erhältlich ist die Berlin WelcomeCard in vielen Berliner Hotels sowie am Hauptbahnhof Berlin, Flughafen Berlin-Tegel und Flughafen Berlin-Schönefeld, Zoologischer Garten, Alexanderplatz und Friedrichstraße sowie in den „Tourist Informationen“.

Schiff und Fähren

Berlin hat viele Seen und Gewässer. Die Stern- und Kreisschifffahrt bietet einige Linien und viele Touren über die Seen an. Besonders sehenswert sind die Touren vom Wannsee zum Tegeler See oder über den Müggelsee.

Die BVG-Fähre verbindet Wannsee mit Alt-Kladow zum BVG-Tarif. Weitere 5 Fähren fahren im Südosten Berlins.

Sehenswürdigkeiten

Berlin besitzt eine sehr große Zahl verschiedener Sehenswürdigkeiten, wobei sich die bedeutendsten in den beiden Stadtzentren sowie im Gebiet um den Potsdamer Platz befinden. Die bekanntesten, die bei einem Berlinbesuch nicht fehlen dürfen, sind das Brandenburger Tor, das Reichstagsgebäude, das Holocaust Mahnmal, das Rote Rathaus, der Gendarmenmarkt, die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche sowie die Schlösser Charlottenburg und Bellevue. Darüber hinaus existieren jedoch auch in den Außenbezirken viele Sehenswürdigkeiten, wie etwa die Altstadt Spandau, das Schloss Köpenick oder die „Gärten der Welt“ im Erholungspark Marzahn.

Überblick

  • Zentrum Mitte:
  • Museumsinsel, mit dem Pergamonmuseum, Alten Museum, Bodemuseum, Neuen Museum und der Alten Nationalgalerie.
  • Boulevard Unter den Linden zwischen Brandenburger Tor und der Schlossbrücke zur Museumsinsel. Hier finden sich u.a. von Ost nach West: der Berliner Dom, das Stadtschloss, das Zeughaus (heute: Deutsches Historische Museum), die Neue Wache, die Königliche Oper (heute: Staatsoper Unter den Linden), das Palais des Prinzen Heinrich (heute: Humboldt-Universität zu Berlin), das Forum Fridericianum (heute: Bebelplatz), die Hedwigskathedrale und am Ende der Pariser Platz mit dem Brandenburger Tor.
  • Friedrichstraße mit dem Friedrichstadt-Palast, dem Tränenpalast am Bahnhof Friedrichstraße, dem Kulturkaufhaus Dussmann, der franzöischen Galeries Lafayette und der unterirdischen Friedrichstadtpassage nahe dem Gendarmenmarkt.
  • Gendarmenmarkt, mit dem Deutschen Dom, dem Französischen Dom und dem Königlichen Schauspielhaus (heute: Konzerthaus).
  • Nikolaiviertel – Ein letztes Stück altes Berlin? Mitnichten, nur ganz wenige Häuser sind Originale, die saniert oder rekonstruiert wurden. Fast alle Gebäude sind Kopien von anderen Standorten oder Neubauten aus Fertigbotonteilen (Plattenbauten). So ist die Gerichtslaube eine Kopie aus dem Park Babelsberg, wo Teile des alten Rathaus zusammengesetzt wurden. Das Gasthaus Nussbaum stand in Cölln auf der anderen Spreeseite.
  • Marienkirche im ehemaligem dichtbebauten Marienviertel, das niedergewalzt wurde, um Platz zu schaffen für den Fernsehturm.
  • Rotes Rathaus im Klosterviertel. Hier wird die Stadt regiert.
  • Alexanderplatz, großer Platz mit Kaufhäusern und Kaufhausgalerien umstellt und schon von weitem sichtbar; das ehemalige Interhotel Stadt Berlin mit 1006 Zimmern in 37 Etagen, wo man zu DDR-Zeiten nur mit westlicher Währung bezahlen konnte. Heute gehört es zur Park-Inn-Gruppe des US-Konzerns Radisson. Hier befindet sich das neben dem Brandenburger Tor zweite Wahrzeichen Berlins: der Berliner Fernsehturm (mit 368 Metern Höhe das höchste Gebäude Deutschland).
  • Holocaust-Mahnmal – Denkmal für die ermordeten Juden Europas.
  • Dokumentationszentrum Topographie des Terrors. An diesem Ort befanden sich während des „Dritten Reichs“ die Zentralen der Geheimen Staatspolizei, der SS und des Reichssicherheitshauptamts.
  • Spandauer Vorstadt – nördlich der Stadtbahn
  • Oranienburger Straße – Das neue Szeneviertel zu Füßen der Neuen Synagoge und dem Postfuhramt in der Spandauer Vorstadt. Am östliche Ende die Hackeschen Höfe in der Nähe des Scheunenviertels und am anderen Ende das Kunsthaus Tacheles, der ehemaligen Friedrichstraßenpassage, die erst 1980 teilweise abgerissen wurde.
  • Hackesche Höfe – Acht miteinander verbundenen Höfe sind heute mit vielen Läden, Galerien, Restaurants und einem Kino ein beliebter Treffpunkt für Szenegänger, Nachtschwärmer und Touristen.
  • Scheunenviertel – Der östliche Teil der Spandauer Vorstadt um den Rosa-Luxemburg-Platz ist das Scheunenviertel, nach 1672 hier die Scheunen mit Getreide und Stroh errichtet. Im 19. Jahrh. entwickelte sich das Viertel zum Armenviertel und Hinterhof von Berlin.

Zentrum West

  • City-West – Gebiet des Kurfürstendamm, Tauentzienstraße und Zoologischen Garten, u.a. mit der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, Europacenter, KaufhausDesWestens, Savignyplatz
  • Charlottenburg-Wilmersdorf – Schloss Charlottenburg und Schlossgarten, Bröhan-Museum, Sammlung Bergruen, Rathaus Charlottenburg, Deutsche Oper Berlin. Im Westend: Funkturm, Messegelände, Olympiastadium, Waldbühne. In Wilmersdorf: Russisch-orthodoxe Kathedrale, Wilmersdorfer Moschee. Im Grunewald: Grunewaldturm.
  • Schöneberg – Kiez (Wohn- u. Ausgehviertel) zwischen Winterfeldplatz und Nollendorfplatz.
  • Tiergarten – Stadtteil und Park
  • „Neues Berlin“ und Potsdamer_Platz Potsdamer Platz
    Nach 50-jähriger trostloser Einöde ist hier eine neues Vergnügungs- Geschäfts- und Büro-Zentrum entstanden, das seines Gleichen sucht:

Sony Center

  • Forum – aufgefächertes Zeltdach das einen großen Innenhof überspannt, wo man gerne ein Bier trinkt.
  • Filmhaus mit dem Filmmuseum im Sonycenter
  • Theater am Potsdamer Platz – Musicaltheater.

Kulturforum

Weil Westberlin von der historischen Stadtmitte abgeschnitten war, baute man schon in den 1960er Jahren südöstlich des Tiergartens ein neues Kulturzentrum mit der Philharmonie, der Neuen Nationalgalerie und der Staatsbibliothek, in Konkurrenz zur Alten Nationalgalerie und Staatsbibliothek in der damaligen ost-Berlin. Später kamen die Gemäldegalerie, die Kunstbibliothek, das Kupferstichkabinett, das Kunstgewerbemuseum, der Kammermusiksaal und das Musikinstrumentenmuseum hinzu und grenzt heute an das Potsdamer Quartier an.

  • Regierungsviertel mit dem Reichstagsgebäude
  • Haus der Kulturen der Welt (Schwangere Auster), Schloss Bellevue, Siegessäule
  • Hauptbahnhof in Moabit
  • Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart und die umstrittene Flick-Collection (Moabit)
  • Kreuzberg – mit den Szenevierteln Bergmannstraße (SW61) und Oranienstraße (SO36).
  • Deutsches Technikmuseum – Luftfahrt, Schifffahrt, Schienenverkehr, Fototechnik und andere.
  • Jüdisches Museum Berlin
  • Friedrichshain mit der sozialistischen Prachtstraße im Stil des Sozialistischen Klassizismus, der Karl-Marx-Allee, früher Stalinallee. Diese „erste sozialistische Straße Deutschlands“ ist der einzige große Boulevard, der nach dem Zweiten Weltkrieg in Europa entstand und heute eines der größten zusammenhängenden europäischen Baudenkmäler.
  • Prenzlauer Berg, der neue Szenestadtteil mit der Kulturbrauerei und dem Zeiss-Großplanetarium.

Außenbezirke

  • Lichtenberg: Tierpark Friedrichsfelde, Schloss Friedrichsfelde, Russisches Viertel in Karlshorst mit dem Deutsch-Russischen Museum
  • Marzahn-Hellersdorf: Gärten der Welt im Erholungspark Marzahn, Schloss Biesdorf, altes Dorf Marzahn
  • Neukölln: Schloss Britz und der Britzer Garten
  • Spandau: Zitadelle Spandau mit dem Fort Hahneberg
  • Steglitz-Zehlendorf: Botanischer Garten, Jagdschloss Grunewald, Brücke-Museum, Domäne Dahlem, Museum Europäischer Kulturen, Ethnologisches Museum, Museumsdorf Düppel – Die Stadtteile Dahlem, Zehlendorf, Nikolassee und Wannsee bestehen fast ausschließlich aus Villen, Parks, Wäldern und Seen.
  • Wannsee: Pfaueninsel, Nikolskoe, Schloss Klein Glienicke, Strandbad Wannsee
  • Treptow-Köpenick: Schloss Köpenick, Treptower Park, Müggelsee, Müggelturm, Dokumentationszentrum für NS-Zwangsarbeit Berlin-Schöneweide
  • Reinickendorf: Tegel mit dem Humboldtschloss, dem Tegeler See, Greenwichpromenade, Tegeler Hafen

Museen

Berlin hat vier Museumskomplexe:

  • Museeumsinsel in Mitte und weitere Museen im Stadtteil Mitte, wie das Deutsche Historische Museum und das Naturkundemuseum.
  • Kulturforum in Tiergarten mit der geschlossenen Neuen Nationalgalerie, der Gemäldegalerie, dem Kunstgewerbemuseum und dem Musikinstrumentenmuseum.
  • Charlottenburg im und am Schloss Charlottenburg.
  • Dahlem

Weitere Museen sind im Kreuzberg: Deutsches Technik Museum Berlin, Martin-Gropius-Bau, Kreuzberg-Museum, Jüdisches Museum Berlin, Museum am Checkpoint Charly und Topographie des Terrors.

Kultur

Museen und Galerien

  • Museumsinsel Museumsinsel – Auf der Spreeinsel sind die bedeutensten Museen Berlin zu finden, das:
  • Altes Museum
  • Neues Museum – Zugang nur mit Zeitfensterticket
  • Alte Nationalgalerie
  • Pergamonmuseum – Der Pergamonaltar und der Nordflügel des Museums sind bis mind. 2019 geschlossen
  • Bode-Museum
  • Museum für Kommunikation (Postmuseum) in Mitte
  • In Dahlem befinden sich einige wichtige Museen: Museum für Asiatische Kunst, Ethnologisches Museum, Museum Europäischer Kulturen, Freilichtmuseum Donäme Dahlem.
  • Lange Nacht der Museen am 31. August 2013 von 18.00 bis 2.00 Uhr 18,- €, ermäßigt 12,- €.
  • Galerien in Berlin
  • Lange Nacht der Wissenschaften
  • Kalender für Vernissagen & Ausstellungen in Berlin

Theater, Opern, Musicals

  • Staatsoper Unter den Linden im Schillertheater – Der Umbau des historischen Gebäude sollte 2013 abgeschlossen sein, wird aber bis 2016 dauern. Ersatzspielstätte ist das Schillertheater in Charlottenburg.
  • Deutsche Oper Berlin
  • Komische Oper
  • Neukölner Oper
  • Komödie, Kurfürstendamm 206/209, Tel.: 030 88 59 11-88
  • Theater am Kurfürstendamm, Kurfürstendamm 206/209, Tel.: 030 88 59 11-88
  • Theater im Nikolaiviertel, Nikolaikirchplatz 5-7, Tel.: 030 2 41 34 90, E-Mail: info@theater-im-nikolaiviertel.de
  • GRIPS Theater, Altonaer Str. 22, Tel.: 030 39 74 74 0, E-Mail: info@grips-theater.de
  • Schlosspark Theater, Schloßstrasse 48, Tel.: 030 789 56 67 – 100, E-Mail: kasse@schlossparktheater.de
  • Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, Linienstraße 227, Tel.: +49.30.24 065 – 5, E-Mail: info@volksbuehne-berlin.de
  • Schaubühne am Lehniner Platz, Kurfürstendamm 153, Tel.: +49 30 890020, E-Mail: ticket@schaubuehne.de
  • Vaganten Bühne, Kantstraße 12a, Tel.: 030-312 45 29, Fax: 030-313 34 83, E-Mail: info@vaganten.de
  • Theater des Westens – Musicaltheater in der Kantstr. beim Zoo
  • Theater am Potsdamer Platz – Musicaltheater
  • Friedrichstadt-Palast – Berlins größte Show – Über 100 Künstler auf der größten Theaterbühne der Welt.

Konzerte

  • Berliner Philharmonie
  • Kammermusiksaal
  • Konzerthaus am Gendarmenmarkt

Kabarett

  • Kabarett-Theater Distel, Friedrichstraße 101,  +49 30 20 30 00 0, E-Mail: distel@distel-berlin.de.
  • Kabarett-Theater Die Stachelschweine, Tauentzienstraße 9 – 12 im Europa-Center,  030 261 47 95, E-Mail: info@diestachelschweine.de.
  • Kabarett-Theater Die Wühlmäuse, Pommernallee 2-4, nahe Theodor-Heuss-Platz,  030 30 67 30 11, Fax: 030 30 67 30 30, E-Mail: info@wuehlmaeuse.de.
  • BKA-Theater, Mehringdamm 34, U-Bhf. Mehringdamm, U-Bahn: U6, U7, Bus: 140, 248, M19, Nachtbus: N6, N7, N42,  +49 30 20 22 007, E-Mail: info@bka-theater.de.
  • Mehringhof-Theater, Gneisenaustr. 2a, U-Bhf. Mehringdamm, U-Bahn: U6, U7, Bus: 140, 248, M19, Nachtbus: N6, N7, N42,  030 691 50 99, E-Mail: mehringhoftheater@gmx.de.

Veranstaltungen

Feste / Festivals

  • Christopher Street Day (CSD) am letzten Wochenende im Juni findet der CSD Berlin statt CSD Berlin.
  • Fete de la Musique, immer am Sommeranfang den 21. Juni Fete de la Musique
  • Karneval der Kulturen, immer am Pfingstwochenende Karneval der Kulturen
  • Bergmannstraßenfest. Dieses Jazz-Festival findet immer Ende Juni in Kreuzberg statt, direkt auf der Bergmannstraße, die bekannteste und beliebteste Straße in Kreuzberg. Bergmannstraßenfest
  • Festival of Lights – Immer Mitte Oktober verwandelt das Festival of Lights die Metropole in eine glitzernde, farbenprächtige Stadt.

In der Weihnachtszeit finden zudem im ganzen Stadtbereich Weihnachtsmärkte statt, der größte am Alexa-Einkaufszentrum am Alexanderplatz. Zudem gibt es viele Bezirksfeste und Sonderveranstaltungen (z.B. größtes Silvesterfeuerwerk am Brandenburger Tor, Fest zum Tag der Deutschen Einheit o.ä.).

Messen

  • Internationale Grüne Woche 16. – 25. Jan. 2015 – weltgrößte Messe für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau.
  • Internationale Filmfestspiele Berlin 5. bis 15. Februar 2015 – eines der weltweit bedeutendsten Ereignisse der Filmbranche
  • Internationale Tourismus-Börse Berlin ITB 4. bis 8. März 2015 – weltweit größte Tourismusbörse
  • Internationale Funkausstellung Berlin IFA 4. bis 9. September 2015 – die weltgrößte Messe für Unterhaltungselektronik
  • Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung Berlin ILA 31. Mai bis 5 Juni 2016 – bedeutendste Fachmesse der Luft- und Raumfahrtindustrie in Deutschland

Kaufhäuser

Die wichtigsten Kaufhäuser Berlins sind das Kaufhaus des Westens (KaDeWe), die Galeries Lafayette und die Galeria Kaufhof am Alexanderplatz. Diese Häuser besitzen auch ein reichhaltiges Souvenir- und Feinschmeckersortiment.

Im „Kaufhaus des Westens (KaDeWe)“ am Wittenbergplatz erhält man Waren des täglichen Bedarfs genauso wie exquisite Luxusartikel. Auf der Aktionsfläche im Lichthof des KaDeWe werden die ausgestellte Ware zur Attraktion und das Einkaufen zum Erlebnis. Besonders empfehlenswert sind die Feinkostabteilung und das Restaurant in den oberen beiden Etagen des Warenhauses. Von hier genießt man, bei Kaffee und Kuchen, oder aber auch bei Champagner und Lachsschnittchen, die schöne Aussicht und das hektische Treiben auf Tauentzienstraße und Wittenbergplatz.

Die bedeutendsten Einkaufscentern sind im Ostteil das LP12 Mall of Berlin am Leipziger Platz, das Alexa am Alexanderplatz, das Ring-Center am U- und S-Bahnhof Frankfurter Allee, die Schönhauser Allee-Arkaden am U- und S-Bahnhof Schönhauser Allee und das Eastgate in Marzahn. Im Westteil sind es im südlichen Tiergarten die Arkaden am Potsdamer Platz, in Steglitz in der Schlossstraße (U-Bahn „Rathaus Steglitz“)Das Schloss sowie der Boulevard Berlin, in Neukölln die Gropius Passagen und im Wedding das Gesundbrunnen-Center am S+U – Bahnhof „Gesundbrunnen“.

Berlin hat auch eine ausgeprägte Second-Hand Kultur. Man findet hier jede Menge verschiedener Second-Hand Läden in der gesamten Stadt verteilt, die fast alles anbieten.

Das KulturKaufhaus Dussmann bietet das umfangreichste Angebot mit Bücher und Musik an. Es hat von 10 bis 24 Uhr geöffnet, samstags nur bis 23.30 Uhr.

Supermärkte mit verlängerten Öffnungszeiten

Berlin hat als erstes Bundesland die gesetzlichen Ladenöffnungszeiten freigegeben. Somit können Geschäfte von Montag bis Samstag rund um die Uhr öffnen. An den vier Adventssonntagen darf von 13 bis 20 Uhr geöffnet werden, außerdem an sechs weiteren Sonn- und Feiertagen im Jahr.

Einige Geschäfte in Berlin haben an allen Sonn- und Feiertagen geöffnet. Dazu gehören einige kleine, größtenteils türkische Läden in den Bezirken Kreuzberg und Neukölln, sowie einige Supermärkte in Bahnhöfen. Erwähnenswert sind folgende:

  • Edeka im Bahnhof Friedrichstraße, wahrscheinlich der bekannteste Markt mit verlängerten Öffnungszeiten, hat ein gutes Sortiment an Lebensmitteln, Waren des täglichen Bedarfs, Obst und Gemüse zu kaum erhöhten Preisen. Geöffnet Montag bis Freitag von 06:00 Uhr bis 22:00 Uhr, auch Feiertags von 8:00 bis 22:00 Uhr.
  • Ullrich in der Hardenbergstraße beim Bahnhof Zoo gehört zur HIT-Gruppe und bietet ein großes Sortiment zu durchschnittlichen Supermarktpreisen. Täglich bis 22 Uhr geöffnet.
  • Rewe im Ostbahnhof hat täglich von 8 bis 22 Uhr geöffnet. Zusätzlich gibt es im Ostbahnhof einen Rossmann, der ebenfalls von 8 bis 22 Uhr geöffnet hat.
  • Lidl im U-Bahnhof Innsbrucker Platz hat täglich (auch sonntags) bis 21 Uhr geöffnet.
  • Kaiser’s im Hauptbahnhof hat täglich bis 23:00 geöffnet.
  • Kaiser’s an der Warschauer Straße/Ecke Revaler Straße (Nähe S-Bahnhof Warschauer Straße) hat Mo. 7 bis 24 Uhr, Di-Sa: 0 bis 24 Uhr geöffnet.
  • Kaiser’s in der Prenzlauer Allee/Ecke Erich-Weinert-Straße (Nähe S-Bahnhof Prenzlauer Allee) hat Mo-Sa von 8-24 Uhr geöffnet.
  • Kaiser’s in der Pichelsdorfer Straße (Spandau-Wilhelmstadt) hat Mo-Sa von 8-24 Uhr geöffnet.
  • Kaiser’s in der Bergmannstraße (Kreuzberg 61) hat Mo-Sa von 8-24 Uhr geöffnet.
  • Kaiser’s in der Yorkstraße 78 (Kreuzberg) hat Mo-Sa von 8-24 Uhr geöffnet.
  • real,- in der Müllerstraße 47 (Wedding) hat Mo-Sa von 7-24 Uhr geöffnet.

Trödelmärkte

  • Antik- und Buchmarkt am Bode-Museum, Samstag und Sonntag von 9 bis 17 Uhr
  • Trödel- und Kunstmarkt Straße des 17. Juni am S-Bahnhof Tiergarten, Samstag und Sonntag 10 von 17 Uhr
  • Antik- und Sammlermarkt Berlin Ostbahnhof, Sonntag von 9 bis 17 Uhr
  • Flohmarkt am Mauerpark, Sonntag von 8 bis 18 Uhr

Küche

Die klassische Berliner Küche geht in erster Linie auf die preußisch-bürgerliche Tradition des 19. Jh. zurück. Zu den althergebrachten Gerichten zählen Leber Berliner Art mit gebratenen Apfelscheiben, Zwiebelringen und Kartoffelpüree, Gepökeltes Eisbein mit Erbspüree, Kasseler mit Sauerkraut und Kartoffelpüree und Erbsensuppe. Seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts gehören jedoch auch die Currywurst und der Döner fest zur Küchentradition Berlins. Mit dem zunehmenden Tourismus wird Berlin auch im Bereich der Spitzengastronomie immer stärker. Zu den besten Adressen gehören die Restaurants VauMargauxReinstoffFischers Fritz und Hugos. Mit insgesamt 13 Michelin-Sternen (2011) liegt Berlin vor München und Hamburg auf dem ersten Platz in Deutschland.

Internationale Küche

  • Salumeria Bruschetta, Grimmstr. 7, Kreuzberg (nahe Admiral Brücke, U-Bahn Kottbusser Tor, M41 Körtestraße ), Tel.: 030 65799437, Salumeria.Bruschetta@yahoo.de, Mo.-Do. 09 – 23 Uhr WE länger, Pizza und Pasta 5,50 – 8,50 € .
  • Altes Zollhaus, Carl-Herz-Ufer 30, Kreuzberg, Tel.: 692 33 00
  • Austria, Am Marheinekeplatz Bergmannstraße 30, Kreuzberg, Tel.: 694 44 40, tägl. ab 18 Uhr (Juni – Aug. ab 19 Uhr)
  • Horváth, Paul-Lincke-Ufer 44A, Kreuzberg, Tel.: 6128 9992 ; Di.-So. 18 – 01 Uhr
  • Jolesch, Muskauer Straße 1, Kreuzberg, Tel.: 612 35 81
  • Le cochon bourgeois, Fichtestraße 24, Kreuzberg, Tel.: 693 0101, ab 18:00 Uhr; So.+ Mo. geschlossen.
  • Medel il ristorante, Fichtestraße 32, Kreuzberg, Tel.: 6162 0866, Funk: 0171 270 46 84; tägl. 17 – 24 Uhr.
  • RosaCaleta, Muskauer Straße 9, Kreuzberg; Tel.: 695 37 859; Di – Sa 18 – 01 Uhr, So 14 – 01 Uhr
  • Sarod´s Thai Restaurant, Friesenstraße 22, Kreuzberg; Tel.: 6950 7333; tägl. 12 – 24 Uhr, So ab 14 Uhr, Küche bis 23 Uhr
  • Restaurant Schoenbrunn,Am Schwanenteich im Volkspark Friedrichshain, 10249 Berlin; Tel.: 030 45 30 565 25; reservierung@schoenbrunn.net; http://www.schoenbrunn.net
  • Restaurant Nuovo Antica Roma, Wittenbergplatz 5, Tempelhof-Schöneberg, Tel.: 030 2114964; http://www.nuovoanticaroma-berlin.de; Authentische italienische Küche

Regionale Küche

  • Die Berliner Republik, Schiffbauerdamm 8, Mitte,
  • Hartmanns Restaurant Fichtestraße 31, Kreuzberg, Tel.: 61 20 10 03,
  • Restauration 1900, Husemannstr. 1, Prezlauer Berg,
  • Zur Gerichtslaube, Poststraße 28, Mitte Nikolaiviertel
  • Spätzleexpress (Spätzle • Maultaschen • Schupfnudeln • Kartoffeln), Wiener Straße 11, 10999 Berlin – Kreuzberg (U1 Görlitzer Bahnhof / Metro Bus M29),  (030) 69534463, E-Mail: info@spaetzleexpress.de. Mo-So: 12:00 bis 22:00. €3.90 – €11.70.
  • Restaurant Martha’s, Grunewaldstraße 81,  78 00 66 65. Di – Sa 18–22.30 Uhr. Eine sehr individuelle Menü-Gestaltung, saisonal und regional ausgerichtet. Besonderheit Endlich mal keine Standardgerichte wie Wiener Schnitzel und Filet.

Sternerestaurants

  • Facil, Potsdamer Str 3 (The Mandala Hotel),  030/590051234. Mo – Fr 12.00 – 14.00 Uhr und 18.00 – 22.00 Uhr. 42 € bis 185 €. http://restaurant.michelin.de Küchenchef: Michael Kempf, Französische Kreative Moderne Küche
  • Lorenz Adlon Esszimmer, Unter den Linden 77 (im Hotel Adlon),  030/22611960. Di – Sa 19.00 – 22.30 Uhr. 30 € bis 90 €. http://restaurant.michelin.de Küchenchef: Hendrik Otto, Kreative Moderne Küche
  • Fischers Fritz, Charlottenstr. 49 (im Hotel Regent),  030/20336363. täglich 12.00 – 14.00 und 18.00 – 22.30 Uhr. 47 € bis 209 €. http://restaurant.michelin.de Küchenchef: Christian Lohse, Französische Küche
  • Tim Raue, Rudi-Dutschke-Str. 26,  030/25937930, Fax: „“url=“http://www.tim-raue.com/“. Di – Sa 12:00 – 13:15 und 19:00 – 21:15 Uhr. 38 € bis 118 €. http://restaurant.michelin.de Küchenchef: Tim Raue, Asiatische gehobene Küche
  • reinstoff, Schlegelstr. 26c (in den Edison Höfen),  030/30881214. Di – Sa 19:00 – 00:00 Uhr. 100 €. http://restaurant.michelin.de Küchenchef: Daniel Achilles, Gehobene Europäische Moderne Küche
  • Restaurant VAU, Jägerstraße 54-55,  030/2029730. Mo – Sa 12:00 – 14:30 und 19:00 – 22:30 Uhr, So Ruhetag. 65 € bis 120 €. http://restaurant.michelin.de Küchenchef: Kolja Kleeberg, Moderne Küche
  • Pauly Saal, Auguststraße 11 (der Turnhalle der ehemaligen jüdischen Mädchenschule),  030/33006070. Mo – Sa 12.00 – 15.00 und 18.00 – 3.00 Uhr, Sonntag Ruhetag. 9 € bis 44 €. http://restaurant.michelin.de Küchenchef: Michael Höpfl, deutsche Küche
  • Horváth, Paul-Lincke-Ufer 44a,  030/61289992. Mi – So 18.00 – 23.00 Uhr. 13 € bis 58 €. http://restaurant.michelin.de Küchenchef: Sebastian Frank, Kreative Moderne Küche
  • First Floor, Budapester Straße 45 (im Hotel Palace),  030/25021020. Di – Sa 18:30 – 22:30 Uhr. 19 € bis 119 €. http://restaurant.michelin.de Küchenchef: Matthias Diether, Französische Moderne Küche
  • 5 – cinco by Paco Pérez, Drakestr. 1 (im Hotel Das Stue),  030/311722740. Di – Sa 19.00 – 22.30 Uhr. 18 € bis 155 €. http://restaurant.michelin.de Küchenchef: Paco Pérez, Moderne Küche
  • Les Solistes by Pierre Gagnaire, Hardenbergstraße 28 (im Hotel Waldorf Astoria). Mo – Sa 19:00 – 22:30 Uhr. 27 € bis 115 €. http://restaurant.michelin.de Küchenchef: Roel Lintermans, Französische Küche
  • a. choice, Landsberger Allee 106 (im andel’s Hotel Berlin),  030/4530532621. Di – Sa 12.00 – 14.00 und 18.00 – 22.00 Uhr. 42 € bis 96 €. http://restaurant.michelin.de Küchenchef: Alexander Koppe, Französische Küche
  • Rutz, Chausseestr. 8,  030/24628760. 105 € bis 180 €. http://restaurant.michelin.de Küchenchef: Marco Müller, Kreative Moderne Küche
  • Hugos, Budapester Straße 2 (im Hotel Inter-Continental Berlin),  030/26021263. Di – Sa 18:30 – 22:30 Uhr. 90 € bis 270 €. http://restaurant.michelin.de Küchenchef: Thomas Kammeier, Kreative Moderne Küche
  • Frühsammers Restaurant, Flinsberger Platz 8,  030/89738628. Di – Sa 18.30 – 22.00 Do + Fr auch 12.00 – 14.00 Uhr. 24 € bis 110 €. http://restaurant.michelin.de Küchenchefin: Sonja Frühsammer, Traditionelle klassische moderne Küche

Nachtleben

Während Touristen auf den Ku’damm (Kurfürstendamm), den Potsdamer Platz, der Friedrichstraße oder dem Nikolaiviertel mit seiner Mischung von kopierten Altbauten und Plattenbauten eilen, amüsieren sich die Berliner an ganz anderen Orten.

Zentren des Berliner Nachtlebens sind vor allem:

  • Mitte mit der Oranienburger Straße.
  • Prenzlauer Berg mit der Kastanienallee (Castingallee) / Oderberger StraßeKollwitzkiez (Kollwitzplatz) und Helmholtskiez (Helmholtsplatz).
  • Friedrichshain rund um die Simon-Dach-StraßeRevaler Straße und Warschauer Straße.
  • Kreuzberg mit dem Bergmannkiez (Bergmannstraße) in SW61, Kiez SO36 (Oranienstraße) und dem aufkommenden Kiez beim Schlesischen Tor.
  • Neukölln aufkommendes Szeneviertel rund um den Reuterplatz.
  • Schöneberg rund um den Winterfeldplatz.
  • Charlottenburg rund um den Savignyplatz

Eine kleine Auswahl:

  • Ava – Warschauerplatz 18, Friedrichshain
  • Berghain / Panorama Bar – Am Wriezener Bahnhof (S Ostbahnhof), Friedrichshain
  • Gretchen – Obentrautstr. 19-21 (U Mehringdamm), Berlin-Kreuzberg
  • Sky Club Berlin – Alexanderstraße 7, Berlin-Mitte.
  • Clärchens Ballhaus – verschiedenste Tanzevents in 2 Sälen, abgeblätterter Spiegelsaal mit Kerzenbeleuchtung von 1913, deutsche u. italienische Küche mit Gartenwirtschaft, Auguststr. 24, 10117 Berlin-Mitte, Tel: 030 – 282 9295, Spiegelsaal
  • Weekend – Haus des Reisens, Alexanderplatz Nr. 5, Berlin-Mitte
  • Magnet Club – Greifswalder Str. 212/213, 10405 Berlin-Prenzlauer Berg
  • Geburtstagsklub – Am Friedrichshain 33, 10407 Berlin-Prenzlauer Berg
  • Sage Club – Köpenicker Str. 76/Ecke Brückenstr. 10179 Berlin-Mitte
  • Tape Club – Heide-straße 14, 10557 Berlin – Mitte
  • Raumklang – Kopernikusstraße / Ecke Libauer Str., 10245 Friedrichshain
  • NBI – Club,Elektronische Musik oft mit live sets. Schönhauser Allee 36, Berlin-Prenzlauer Berg
  • Dunckerclub – Dunckerstr. 64, 10439 Berlin-Prenzlauer Berg (Alternative, Hardrock, Independent)
  • 2be Club – Ziegelstr. 23, Berlin-Mitte, Hip Hop
  • Havanna – Hauptstr. 30,10827 Berlin,
  • Yaam – Am Ostbahnhof, vielfältige alternative Veranstaltungen mit Strand, Konzertsaal, Skateramp, Graffiti, Schmelztiegel der Subkulturen
  • Zyankali – Institut für Unterhaltungschemie. Cocktailbar, Mentallabor, Kino. Internationales Publikum, englischsprachiges Personal
  • Solar – Kreuzberg, Stresemannstraße 76 (Ausstieg Anhalter Bahnhof)
  • Fritz Club – im Postbahnhof, Berlin-Friedrichshain, Straße der Pariser Kommune 8 (Ausstieg Ostbahnhof; 3 Floors)
  • Soda Club – in der Kulturbrauerei, Prenzlauer Berg, Schönhauser Allee 36 (Ausstieg Eberswalder Straße; 5 Floors) – für Frauen kostenloser Eintritt bis 1.00 Uhr inkl. Freigetränke
  • Ma Baker Club – Berlin, Berlin Mitte, Kalkscheunenstraße 4,
  • Junction Bar – Gneisenaustr. 18, 10961 Berlin-Kreuzberg, Live-Musik, danach Disco mit DJ,
  • The Pub – Rochstraße 14, 10178 Berlin-Mitte – Bier zum Selberzapfen und saftige Burger

Lernen

Berlin verfügt über vier namhafte, staatliche Universitäten: die Humboldt-Universität, die Technische Universität Berlin, die Freie Universität und die deutlich kleinere Universität der Künste. Daneben gibt eine Vielzahl staatlicher Fachhochschulen, z.B. Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin und Beuth Hochschule für Technik. Darüber hinaus befindet sich im Bereich des Berliner Nahverkehrs auch die Universität Potsdam.

Berlin verfügt immer noch über ein dichtes Netz Öffentlicher Bibliotheken, deren Bestand über den Verbund der Öffentlichen Bibliotheken Berlins recherchiert werden kann. Für ganz Berlin ist die Zentral- und Landesbibliothek mit den Standorten der Berliner Stadtbibliothek und der Amerika-Gedenkbibliothek die richtige Adresse. Sie betreibt außerdem für Berlin-Neugierige ein „Zentrum für Berlin-Studien“.

Wissenschaftliche Literatur findet sich in den Bibliotheken der Hochschulen, der Staatsbibliothek Preußischer Kulturbesitz und in zahlreichen bedeutenden Spezialbibliotheken. Die Bestände können über die Kooperativen Bibliotheksverbund bereits von zuhause recherchiert werden.

Arbeiten

Der Arbeitsmarkt in Berlin ist sehr angespannt. Die hohe Arbeitslosigkeit macht es für alle nicht deutschsprachigen Bürger extrem schwer einen Job zu finden – vor allem für Personen ohne EU-Pass. Gelegenheitsjobs findet man in den vielen Kneipen und Bars, sowie in Hostels. Andere Möglichkeiten sind Call Center, Sprachschulen oder Kinderbetreuung, da hier ein steter Bedarf an gebildeten Ausländern besteht. Gängige Sprachen wie Englisch und Spanisch aber vor allem Kenntnisse anderer Fremdsprachen sind gefragt, da man diesen in Berlin oft ein Mangel besteht.

Um für Personen ohne europäischen Pass eine Arbeitserlaubnis zu erhalten muß, der jeweilige Arbeitgeber einen umständlichen Weg durch verschiedene Behörden durchlaufen, bei dem nachgewiesen werden muß, dass es keine Möglichkeit gibt, den Arbeitsplatz mit ähnlich qualifiziertem deutschem Personal zu besetzen.

Innerhalb der größer werdenden englischen und spanischen Kommunen, vor allem in den studentischen Bezirken und in den Hostels bekommt man schnell Hilfe und Auskunft.

Sicherheit

Berlin ist im Grunde genommen eine sehr sichere Stadt, auch in Bezug auf Diebstahl oder ähnliches. Jedoch sollten Sie in den öffentlichen Verkehrsmitteln und an touristischen Zentren die übliche Sorgfalt walten lassen (Wertsachen sollten nicht zu offensichtlich getragen werden), denn hier kommt es gelegentlich zu Taschendiebstählen. Wie in jeder Metropole sollte man mit etwas Vorsicht und Aufmerksamkeit jedoch keine Probleme haben. Berlin ist auch nachts ein relativ sicheres Pflaster und man kann sich auch nach 22 Uhr noch fast überall aufhalten.

In letzter Zeit kam es häufiger zu Gewaltvorfällen auf den Berliner U-Bahnhöfen. Hierbei wurden Menschen sogar vereinzelt lebensgefährlich verletzt. Daher ist besonders nach Einbruch der Dunkelheit besonders in wenig frequentierten U-Bahnhöfen Vorsicht angesagt. Vermeiden sie es, wenn möglich, sich zu dieser Zeit alleine in den Bahnhöfen aufzuhalten. Falls sie dort mehrere laut pöbelnde Jugendliche bemerken, halten sie am besten Abstand von ihnen und warten zur Not auch außerhalb des Bahnhofsbereiches auf die U-Bahn. Besonders die U8 hat im Bereich Neukölln/Kreuzberg einen recht schlechten Ruf bei den Berlinern und gilt bei der Berliner Polizei als Kriminalitätsschwerpunkt (Drogenkriminalität).

Unterkunft

Berlin verfügt über Unterkünfte in fast allen Preisklassen. Dabei sind wegen des harten Wettbewerbes gerade Zimmer in Luxushotels im internationalen Vergleich sehr preiswert. Auch im 4-Sterne Bereich kann man ein gutes Preis-Leistungsverhältnis erwarten.

Gesund bleiben

Kommunizieren

Die Berliner sprechen mit einem Berliner Mundart, der jedoch weitgehende Ähnlichkeiten mit dem Hochdeutschen hat. Mit Fremdsprachen hat man es in Berlin nicht schwer, am ehesten kommt man mit Türkisch, Englisch oder Französisch weiter, vor allem junge Leute sind jedoch auch mit anderen Fremdsprachen gut vertraut. Hinweise – bei Bus und Bahn etwa – werden häufig nur ins Englische übersetzt. In Kreuzberg und Neukölln gibt es viele Geschäfte, in welchen nur Türkisch gesprochen wird, im östlich liegenden Bezirken existieren auch russische und vietnamesische Geschäfte.

Botschaften

  • Schweizerische Botschaft, Otto-von-Bismarck-Allee 4A,  +49 30 390 40 00, Fax: +49 (30) 391 10 30, E-Mail: ber.vertretung@eda.admin.ch. Öffnungszeiten: Mo. – Fr.: 9 – 12 Uhr.
  • Österreichische Botschaft +49 (30) 202 87-0, Fax: +49 (30) 229 05 69, E-Mail: berlin-ob@bmaa.gv.at.

Weiter geht’s

Als Ausflüge von Berlin aus bieten sich die Brandenburgische Landeshauptstadt Potsdam, die Gedenkstätte Sachsenhausen (ehemaliges Konzentrationslager, möglicherweise mit einem Ausflug in die Stadt Oranienburg), Königs Wusterhausen, Bernau bei Berlin und Rheinsberg an.

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Deutschland

Berlin Kreuzberg Reiseführer mit Covid-19 Bericht

Wolfgang Holzem

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Kreuzberg ist der westliche Ortsteil im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin und war vor 2001 ein eigenständiger Bezirk mit der alternativen Szene Berlins und dem höchsten türkischen Bevölkerungsanteil.

Anreise

  • Potsdamer Platz mit Regionalbahn, S-Bahn und U-Bahn nahe der Bezirksgrenze zu Mitte.
  • S-Bahn S1, S2, S25: Anhalter Bahnhof im Westen Kreuzberg
  • U-Bahn: U1, U2, U6, U7, und U8
Covid-19 Fallzahlen in Deutschland
3.238.054
Bestätigte Fälle
0
Bestätigte Fälle (24Std)
81.693
Todesfälle
0
Todesfälle (24Std)
2,5%
Todesfälle (%)
2.865.000
Genesen
19.700
Genesen (24Std)
88,5%
Genesen (%)
291.361
Aktuelle Fälle
9,0%
Aktuelle Fälle (%)

Hintergrund

Kreuzberger Nächte sind lang, erst fang se janz langsam an, aber dann, aber dann… Dieser Song der Gebrüder Blattschuss von 1978 führte zu deutschlandweiter Bekanntheit. Eine typische Kreuzberger Straßenecke hatte drei Kneipen. Es war für viele die 2. Wohnung, denn bei den großen Familien gab es in der eigenen Wohnung kaum Platz. Kreuzberg war ein typisches Arbeiterviertel mit Toilette auf dem Gang, ohne Bad oder Dusche und ohne Warmwasser und Zentralheizung. In den 70er Jahren fing man an ganze Häuserblocks abzureißen und durch gesichtslose Neubauten zu ersetzen. Das führte zu Protesten und Hausbesetzungen. Es entwickelte sich eine alternative Eigenkultur am Ostrand West-Berlins. und natürlich wurde auch viel gefeiert bis spät in die Nacht. Nach dem Fall der Mauer zog die Szene nach Prenzlauer Berg und Friedrichshain. Inzwischen zieht sie teilweise wieder zurück nach Kreuzberg.

Der Stadtteil Berlin-Kreuzberg wird inoffiziell unterteilt in

Kreuzberg 36 bzw. SO 36 nördlich des Landwehrkanals mit Grenzen zu Neukölln im Süden, Friedrichshain im Nordosten und Mitte im Nordwesten.

Kreuzberg 61 bzw. SW 61 südlich des Landwehrkanals mit Grenzen zu Tempelhof im Süden, Schöneberg im Westen, Neukölln im Osten und SO 36 im Osten.

Die Haupteinkaufsstraße mit Geschäften, Cafés/Bars/Clubs in K36 ist die Oranienstraße, in K61 die Bergmannstraße. Beide Kieze sind sehr unterschiedlich: Während man auf der Oranienstraße das Kreuzberg findet, das man als Romantiker der Maikrawalle und Fan von „Herrn Lehmann“ sucht – bunt, dreckig, versoffen, alternativ, multikulturell – steht die Bergmannstraße für einen Kiez mit gehobenerem Ambiente, sauberen Straßen und bürgerlicher Wohnkultur – dafür weniger „echtem“ Kreuzberger Lokalkolorit. Für „echte“ Berliner ist die Wahl zwischen 36 und 61 eine Lebensphilosophie, für Besucher und Touristen sind beide Kieze unbedingtes Muss und beide haben Schönes und Häßliches zu bieten.

Rund um den „Kotti“ (Kottbusser Tor) bestätigt sich vorerst das eine oder andere Klischee über Kreuzberg. Passiert man den Neubaublock der 70-er Jahre mit den zwei Dönerbuden, kommt man in einen lebendigen, faszinierenden Bezirk.

Sehenswürdigkeiten

Kirchen

Bauwerke

  • Ruine des Anhalter Bahnhofs
  • Martin-Gropius-Bau
  • Tempodrom
  • Viadukt der Hochbahn U1 (Orient Express) mit seinen Bahnhöfen.
  • Riehmers Hofgarten – Bauensemble aus der Berliner Gründerzeit. Die Fassaden der Gebäude sind mit reichen bauplastischen Schmuck und Stilelementen aus Romanik, Renaissance und Barock versehen.

Museen, Denkmäler und Ausstellungen

  • Deutsches Technik Museum Berlin – Ausstellungen: Luft- u. Raumfahrt, Schifffahrt, Schienen-, Straßen- u. Kommunalverkehr und Foto- u. Filmtechnik, sowie Energietechnik, Produktionstechniken, Rechen- u. Automationstechnik, Nachrichtentechnik, Schreib- u. Drucktechnik, Papiertechnik, Textiltechnik, Historische Brauerei und Sonderausstellungen. • Trebbiner Straße 9 · U1, U2 „Gleisdreieck“ u. U7 „Möckernbrücke“, Bus M29, M41
    • Das Science Center Spectrum wird im Sommer 2013 wieder eröffnen.
  • Kreuzberg-Museum – Museum über die Stadt- bzw. Bezirksentwicklung von Früher bis Heute in Kreuzberg und Friedrichshain. • Eintritt frei. Adalbertstr. 95A, U-Bahnhof Kottbusser Tor.
  • Jüdisches Museum Berlin – Zwei Jahrtausende deutsch-jüdische Geschichte. • Geöffnet täglich 10-20 Uhr, montags bis 22 Uhr. Eintritt: Erwachsene: 5,- €, ermäßigt: 2,50 €, Familien: 10,- € · Lindenstraße 9-14, 10969 Berlin. Tel. 030-25993-300, Email info@jmberlin.de. U1, U6: Hallesches Tor oder U6: Kochstraße, Bus M29, M41 oder 248.
  • Martin-Gropius-Bau an der ehemaligen Mauer zum Bezirk Mitte – Das ehemalige Kunstgewerbemuseum Berlin ist heute ein Ausstellungshaus.
  • Museum am Checkpoint Charly – Eintritt 12,50 €.
  • Topographie des Terrors − Erinnerungsort und Dauerausstellung. Hier stand während des „Dritten Reichs” die Zentrale der Geheimen Staatspolizei, der SS und des Reichssicherheitshauptamts. – Tel.: 030 – 2545 09-0, Niederkirchnerstraße 8 – täglich geöffnet von 10 – 20 Uhr – Eintritt frei.

Straßen und Plätze

SO 36

  • Oranienstraße
  • Oranienplatz
  • Kottbusser Tor – Platz mit altem U-Bahnhof auf dem Viadukt und unter der Erde. Passiert man den Neubaublock mit den zwei Dönerbuden, kommt man in einen lebendigen, faszinierenden Bezirk.
  • Wrangelkiez

Kreuzberg 61

  • Bergmannkiez und Chamissokiez
    • Bergmannstraße – Flaniermeile mit zahlreichen Cafés, Restaurants, Imbissgeschäften und kleinen Läden. Bewohner nennen sie die „bunteste Straße Berlins“.
    • Chamissoplatz
    • Zossener Straße
    • Mehringdamm
    • „Friesenstraße“
  • Der Mehringplatz liegt im nordwestlichen Teil von Berlin-Kreuzberg und ist einer von drei bedeutenden Plätzen, die bei der Stadterweiterung Berlins um 1730 angelegt wurden. Er bildet den südlichen Endpunkt der Friedrichstraße. Sein Kennzeichen ist ein Brunnen mit der 1843 errichteten Friedenssäule. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Platz vollständig zerstört und danach mit veränderter Straßenführung und neuer Bebauung wieder hergestellt. – U-Bahnhof Hallesches Tor.
  • Südstern

Parks

  • Görlitzer Park – Was in New York der Central Park ist, ist für den Kreuzberger der „Görli“. Hier wird flaniert, getrascht, getrunken, gespielt und die Hunde dürfen sich schön auskacken. U-Bahnhof Görlitzer Bahnhof.
  • Böcklerpark – Wunderbar am Landwehrkanal gelegen lädt der Böcklerpark zum entspannen ein. Südlich gelegen zwischen U-Bahnhof Prinzenstraße und Kottbusser Tor. ==>Bei Dunkelheit besser umgehen!
  • Viktoriapark – In Kreuzberg 61 liegend, bietet der Park mit dem Nationaldenkmal auf dem Kreuzberg eine schöne Sicht über die Umgebung und die Berliner Skyline. U-Bahnhof Mehringdamm.
  • Grimmpark – Zwischen Landwehrkanal im Norden und Urbanstraße im Süden gelegene Grünfläche.
    Im Norden befindet sich ein großer Spielplatz. Von der Dieffenbachstraße unterbrochen, setzt sich der Park nach Süden fort und wird vom „Wrangelbrunnen“ abgeschlossen. Ein kleiner „Wurmfortsatz“ des Parks endet zwischen der Fichte- und Körtestraße. Hier wird gerne Boule/Pétanque gespielt.
    Der Wrangelbrunnen ist gewiss eine der schönsten Brunnenanlagen. Benannt nach dem preußischen Generalfeldmarschall Friedrich Graf von Wrangel (*Stettin 13.4.1784, + Berlin 1.11.1877), der auch volkstümlich „Papa Wrangel“ genannt wurde. Schöpfer des Brunnens ist der Bildhauer Hugo Hagen (1818 – 1871). 1877 stellte man den Brunnen im Tiergarten am Kemperplatz auf. Er musste aber 1902 der monumentalen Anlage des Rolandbrunnens weichen, um an den heutigen Standort versetzt zu werden. Inmitten einer runden Granitschale sind in Bronze personifiziert Preußens Hauptströme dargestellt: „Vater Rhein“; Als weibliche Figuren die Ströme mit ihren Attributen: Die Weichsel mit einem Modell der Dirschauer Brücke, die Elbe mit einem Ruder, die Oder bekommt ein Weberschiffchen sowie ein Modell des Raddampfers „Königin Elisabeth“. Über diesen Figuren stehen zwischen den Schalen des Brunnens vier Putti als Symbol für: Ackerbau, Wehrkraft, Handel und Künste.
  • Park am Gleisdreieck – neuer Park auf alten Gleisanlagen. Teilt sich auf in den Ost und Westpark. Im Westpark befindet sich das Cafe Eule am Marktplatz

Verschiedenes

Eis in allen Variationen von türkischen Frauen selbstgemacht und originell präsentiert ist in der Falckensteinstrasse, 10997 Berlin, zu finden. Oft gerühmt als das beste Eis der Stadt. Achtung: Durchaus lange Warteschlangen.

Aktivitäten

Erkundungstouren

Kreuzberg bietet zahlreiche Aktivitäten, um den Ortsteil kennenzulernen.

  • Wanderroute durch Berlin Kreuzberg: Zweistündige Wanderung von der Heinrich-Heine-Straße bis zum Treptower Park
  • Geführte Stadtführungen: Es gibt verschiedene professionelle Stadtführungen, wie zum Beispiel Touren mit dem Segway, zu Fuß oder mit dem Rad.

Sport

  • Boulen: Boule-Patz, Paul-Linke-Ufer 13, 10999 Berlin
  • Minigolf-Alternative für schlechtes Wetter: Schwarzlicht Minigolf, Görlitzer Str. 1, 10997 Berlin, Telefon: 030 616 21 960, Öffnungszeiten: Mo – Do von 12 – 22 Uhr, Fr von 12 – 24 Uhr, Sa von 10 – 24 Uhr, So von 10 – 22.00 Uhr

Einkaufen

  • Knofi – Feinkost – kleiner Feinkostladen mit Imbiss.
    • Bergmannstraße 98, gegenüber dem Knofi-Café, geöffnet: Mo-Sa 9 – 23 Uhr, So 11 – 23 Uhr
    • Oranienstr. 179, geöffnet: Mo-Sa 9 – 23 Uhr, So 14 – 22 Uhr
    • Dieffenbachstraße 59, geöffnet: Mo-Sa 9:30 – 23 Uhr, So 11 – 23 Uhr
  • Salumeria Bruschetta – Italienisches Restaurant und Feinkostgeschäft
    Italienische Schinken-, Wurst-, Käse-, Oliven-, Pasta-, Keks-, Wein-Sorten, Antipasti u.v.m. – Mo.-Do. 9 – 23 Uhr, Wochenende länger.
    Grimmstr. 7, 10963 Berlin (nahe Admiral Brücke, U-Bahn „Kottbusser Tor“, Bus M41 „Körtestraße“), Tel.: 030 – 6579 9437, E-mail: Salumeria.Bruschetta@yahoo.de
  • Mitten im Walde – Unweit der bekannten Bergmannstraße haben sich eine Gruppe Handwerker, Kunstschaffenden und Kreative in der Mittenwalder Straße niedergelassen. Dort liegt ein kleiner, mit viel Liebe und Kreativität gestalteter Souterrain-Laden, der, passend zum Namen „Mitten im Walde“ ein kleines Entdeckungsparadies bietet. Hier findet man von kleinem Mitbringsel zu hochwertigen Möbelstücken und ausgefallenem Porzellanschmuck alles, was selbst gemacht ist.
    Mittenwalder Straße 46, 10961 Berlin. – U-Bahn U7 „Gneisenaustraße“
  • Kaufhaus Karstadt am Herrmannplatz an der Grenze zu Neukölln. – Trotz mehrfacher Vergrößerung erreicht das Warenhaus nicht an seinem Ursprungsbau heran. Das 1927 bis 1929 erbaute Haus galt seinerzeit als das modernste Kaufhaus Europas und hatte auf neun Etagen 72.000 m² Nutzfläche. 24 Rolltreppen, 24 Personen-, 13 Speise- und 8 Lasten-Aufzüge waren eingebaut. Auf dem 4000 m² großen Dachgarten in 32 m Höhe fanden 500 Personen Platz. Von hier konnte man auf Kreuzberg und Neukölln blicken und den jeden Nachmittag spielenden Musikkapellen zuhören. Am 25. April 1945 wurde das Gebäude durch Sprengung oder Brandstiftung von der Waffen-SS zerstört.
    U7 + U8 „Herrmannplatz“

Küche

Imbiss

SW 61

  • Curry 36, Mehringdamm 36, U-Bahnhof Mehringdamm, direkt am südwestlichen Ausgang.
  • Mustafa’s Gemüse Kebap − Bringen Sie viel Zeit zum Warten mit, ein paar Dutzend andere Leute warten auch auf ihrem Gemüse Kebap zu 2,90 €. Mehringdamm 32, U-Bahnhof Mehringdamm.
  • BrezelBar, Friesenstraße 2, Kreuzberg, tägl. 9 – 22 Uhr

SO 36

  • Burgermeister, Verkehrsinsel Schlesisches Tor, Kreuzberg 36, tägl. bis 3 Uhr
  • Falafel Maroush, Adalbertstraße 93, Kreuzberg 36, tägl. 11 – 2 Uhr

Günstig

  • Leylak Börek Salonu, Kottbusser Straße 25, U-Bahnhof Kottbusser Tor
  • Hühnerhaus, U-Bahnhof Görlitzer Bahnhof.
  • Rissani, U-Bahnhof Görlitzer Bahnhof.
  • Pasta Galerie Skalitzer Str. 73
  • Gasthaus Dietrich Herz, Friesenstr.23
  • La Strada Berlin. Die kleinste Pizzeria Kreuzbergs. Kottbusser Damm 20, U-Bahnhof Schönleinstraße.

Mittel

  • Restaurant Markthalle, Pücklerstrasse.
  • Salumeria Bruschetta – Italienisches Restaurant und Feinkostgeschäft.
    Grimmstr. 7 10963 Berlin (nahe Admiral Brücke, U-Bahn Kottbusser Tor, M41 Körtestraße ); Tel.: 030 65799437; Salumeria.Bruschetta@yahoo.de ; Mo.-Do. 09 – 23 Uhr WE länger; Pizza und Pasta 5,50 – 8,50 € ( Frühstück 10 – 12 Uhr, HAPPY HOUR PASTA 12 – 16 Uhr ); freies WLAN Netz.
  • Henne, Leuschnerdamm 25.
  • Yellow Sunshine, Wiener Straße 19, 10999 Berlin (U-Bahnhof Görlitzer Bahnhof oder mit dem Bus M29 zum Spreewaldplatz),  030-69598720, E-Mail: info@yellow-sunshine.com. So-Do 12 – 24 Uhr, Fr+Sa 12 – 01 Uhr. Ein Hamburger mit Pommes, Salat und einer Bionade kostet etwa 11 Euro. Ein vegetarisch-veganes Fast-Food-Restaurant. Hier ist alles Bio.
  • Sarod´s – Thai Restaurant Berlin Kreuzberg; Friesenstraße 22,(im Bergmann-Kiez), 10965 Berlin; Tel.: 030-69507333; Täglich von 12-24 Uhr, Sonntag ab 14 Uhr, Küche bis 23 Uhr; [1]
  • RosaCaleta – Jamaikanisch-europäische Fusion Cuisine | Muskauer Straße 9, 10997 Berlin-Kreuzberg | Tel.: 695 37 859 | Dienstag bis Samstag 18:00 Uhr bis 01:00 Uhr, Sonntag 14:00 Uhr bis 01:00 Uhr | www.rosacaleta.com
  • Sommercafe Eule im GleisdreieckFetter, Bülowstrasse 68, 10963. Biergarten, Vegetarische Köstlichkeiten, hausgemachte Limonaden

Gehoben

  • Tim Raue, Rudi-Dutschke-Str. 26,  030/25937930, Fax: „“url=“http://www.tim-raue.com/“. Di – Sa 12:00 – 13:15 und 19:00 – 21:15 Uhr. 38 € bis 118 €. http://restaurant.michelin.de Küchenchef: Tim Raue, Asiatische gehobene Küche
  • Restaurant h.h.müller, Paul-Lincke-Ufer 20, 10999 Berlin; Tel.: 61 07 67 60; Fax 69 56 42 93, e-mail:hhmueller@onlinehome.de; www.restaurant-hhmueller.de
  • Altes Zollhaus, Carl-Herz-Ufer 30, 10961 Berlin; Tel.: 692 33 00; Fax 692 35 66
  • Le cochon bourgeois, Fichtestraße 24, 10967 Berlin; Tel.: 693 01 01; Fax 694 34 80 Ab 18:00 Uhr; So.+ Mo. geschlossen.
  • Hartmanns Restaurant, Fichtestraße 31, 10967 Berlin; Tel.: 61 20 10 03; Fax 61 20 13 80 www.hartmanns-restaurant.de; mail@hartmanns-restaurant.de
  • Medel il ristorante, Fichtestraße 32, 10967 Berlin; Tel.: 61 62 08 66; Fax 61 28 74 00 Funk: 0171 270 46 84; tägl. 17:00 – 24:00 Uhr.
  • Jolesch, Muskauer Straße 1, 10997 Berlin; Tel.:612 35 81;Fax 611 11 65 www.jolesch.de
  • Horváth, Paul-Lincke-Ufer 44A, 10999 Berlin; Tel.:61 28 99 92;Fax 61 28 95 95 www.restaurant-horvath.de; Di.-So. 18:00 – 01:00 Uhr
  • van Loon, Restaurant-Schiff Carl-Herz-Ufer an der Bärwaldbrücke, Tel.: 692 62 93; www.vanloon.de; täglich ab Frühstück!
  • Austria, Am Marheinekeplatz Bergmannstraße 30, 10961 Berlin; Tel.: 694 44 40 tägl. ab 18 Uhr (Juni – August ab 19 Uhr)

Ausgehen

Günstig

Trinkteufel – Eine interessante Kneipe mit Kickergelegenheit. Naunyn- Ecke Adalbertstraße, U-Bahnhof Kottbusser Tor.

Clash – Eine Legende! Früher als Spektrum und Ex bekannt im Stadtteilzentrum Mehringhof. Gneisenaustr. 2, im Hinterhof, Ecke Mehringdamm, U-Bahnhof Mehringdamm.

Mittel

Konrad Tönz, Falckensteinstraße 30, Dienstag bis Sonntag ab 20.15 Uhr – Eine schöne Kneipe im Kreuzberger Kiez eingerichtet im 60er/70er-Jahre-Stil. Das Bier ist nicht geschenkt, die Cocktails sind aber echt lecker und die Kneipe ist einfach kultig. Vom U-Bahnhof Schlesisches Tor rüber auf die Seite wo die Dönerläden sind. In diese Richtung weiterlaufen nach ca. 100m kommt die Falckensteinstr. dann ca. 5 min geradeaus gehen.

Ankerklause, Kottbusser Damm 104 – Ebenfalls eine extrem kultige Kneipe direkt am Landwehrkanal. Man fühlt sich wirklich ein bisschen wie auf einem Schiff nur dass es nicht schaukelt. Vom U-Bahnhof Kottbusser Tor den Kottbusser Damm einfach geradeaus laufen bis zum Landwehrkanal. Auf der Linken Seite (und eigentlich schon in Neukölln gelegen) ist die Ankerklause.

Sofia, Wrangelstr. 93 – Tagescafé und Bar mit sehr familiärer Atmosphäre. Gemischt Hetero/Schwul/Lesbisch. Vom U-Bahnhof Schlesisches Tor zur Oppelner Straße laufen, dann rechts in die Wrangelstraße hinein.

Zum Franziskaner, Dresdner Str. 17 – Fußballkneipe (Stammpublikum: Werder & St. Pauli) mit altem Hausbesetzer-Stammklientel und eigenem Fußballklub. Bietet alles, was man für einen langen Kneipenabend braucht: Kicker, Billiard, Dart, Kartenspiele und echte Kreuzberger Barkeeper.

  • Max und Moritz, Oranienstr. 162 (U-Bahnhof Moritzplatz). Gemütliches Wirtshaus
  • Roses, Oranienstr. 187 (U-Bahnhof Kottbusser Tor oder Görlitzer Bahnhof),  030-6156570. Täglich 21:30-05:00. Eine extrem kitschige Bar, die regelmäßig umdekoriert wird.

Unterkunft

Günstig

  • baxpax Kreuzberg Hostel, Skalitzerstr. 104, 10997 Berlin,  030 695 183 22, Fax: 030 695 183 72, E-Mail: reservation@baxpax-kreuzberg.de. Abmeldung: 10:00. ab 14 €. Kuscheliges Hostel mit einem VW Käfer Bett
  • Comebackpackers, Adalbertstraße 97, 10999 Berlin,  030 600 57 52 7, E-Mail: info@comebackpackers.com. Abmeldung: 13:00. ab 14€. Nahe Berlins Nachtleben und den Sehenswürdigkeiten! Es gibt einen großen Gemeinschaftsraum, eine voll ausgestattete Küche und kostenloses Internet.
  • Grand Hostel Berlin, Tempelhofer Ufer 14, 10963 Berlin,  030 200 95 450, Fax: 030 200 954515, E-Mail: info@grandhostel-berlin.de. Abmeldung: 11:00. Mehrbettzimmer ab 9,90 €, private Zimmer ab 29 €. Schönes Hostel in denkmalgeschütztem Gebäude mit gutem Preis/Leistungsverhältnis. Liegt direkt an 2 U-Bahnlinien im Zentrum
  • Three Little Pigs Hostel, Stresemannstraße 66, 10963 Berlin,  030 26 39 58 80, Fax: 030 29 39 588 16, E-Mail: info@three-little-pigs.de. Abmeldung: 11:00. ab 13€.

Mittel

  • Schokofabrik, Schinkestraße 8-9; D-12047 Berlin,  +49 (0)30 693 44 49, Fax: +49 (0)30 616 25 250, E-Mail: . Einzelzimmer ab 30 €, Doppelzimmer ab 50 €; in der Hauptsaison (Monate März, April, Mai, Juni, September, Oktober) 10 Euro mehr; inkl. Frühstück. Die Schokofabrik will nicht nur als flüchtige Bleibe für Übernachtungen dienen, sondern soll ein Heim auf Zeit sein, in welchem sich jede/r wohl fühlt und sich – falls sie/ er dies möchte – integrieren und einbringen kann. Es sollen vor allem Kulturinteressierte sowie LiebhaberInnen des Individuellen und Speziellen angesprochen werden. Ruhige Lage, ca. 100 Meter von der U-Bahn (U8 Schönleinstraße) entfernt.
  • City-Hotel Gotland, Urbanstraße 171, 10961 Berlin,  +49 (0)30 6953645-0. Anmeldung: 13:00, Abmeldung: 11:30. Einzelzimmer ab 49 € inklusive Frühstück, Doppelzimmer ab 65 € inklusive Frühstück.

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