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Deutschland

Tempelhof-Schöneberg Reiseführer mit Covid-19 Bericht

Wolfgang Holzem

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Tempelhof-Schöneberg ist ein Bezirk von Berlin, der aus den Stadtteilen Schöneberg, Friedenau, Tempelhof, Mariendorf, Marienfelde und Lichtenrade besteht. Schöneberg gehört mit dem Wittenbergplatz und Nollendorfplatz zum Teil zur “City-West”, dem westlichen Stadtzentrum Berlins.

Mit der Verwaltungsreform von 2001 wurden die beiden Bezirke Tempelhof und Schöneberg zusammengelegt, wie sie kaum unterschiedlicher sein könnten. Während Schöneberg eher den Ruf eines „schillernden“ Wohnbezirks hat, in dem eine bunte Vielfalt von Bewohnern, Szenen, Projekten und Initiativen nebeneinander existiert, gilt Tempelhof als eher bürgerlicher Bezirk ohne soziale Probleme und grenzt an Kreuzberg und Neukoelln.

Covid-19 Fallzahlen in Deutschland
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Schöneberg

Schöneberg gehörte vor 1920 zu den drei reichsten Vorstädte Berlins und konnte sich sogar eine U-Bahn leisten, die U4 vom Nollendorfplatz zum Insbrucker Platz. Kaum vorstellbar, dass Schöneberg 1871 nur 4.555 Einwohner hatte und im Jahre 1919 auf 175.093 Einwohner anwuchs. Die Gebiete um den Wittenbergplatz und Nollendorfplatz kamen erst 1938 zu Schöneberg. Um den Wittenbergplatz und der Tauentzienstraße dominieren der gehobene Einzelhandel mit dem KaDeWe (Kaufhaus des Westens). Der Kiez (Stadtviertel) um die Fuggerstraße, die Motzstraße und den Nollendorfplatz ist mit zahlreiche Kneipen, Bars und Läden belebt. Es sollte hier aber auch erwähnt werden, dass sich darunter auch eine ganze Anzahl befindet, die sich vorwiegend dem homosexuellen Klientel zuwendet. Einige ausschließlich (Club-Charakter), andere ‘tolerant’ – für jedermann/frau, der/die homophil oder wenigstens NICHT homophob ist.

Um den Winterfeldtplatz ist die traditionsreiche Kneipenszene und multikulturelle Restauration zu hause.

Ortsteil Friedenau

Friedenau ist der dichtbesiedelste Ortsteil Berlins um den Friedrich-Wilhelm-Platz mit ausschließlich gehobener Wohnbebauung. Mietkasernen sind hier unbekannt. Die meisten Häuser sind um die Jahrhundertwende bis 1914 entstanden und weisen viele Jugendstilelemente auf.

Tempelhof

Tempelhof ist ein eher unscheinbarer Stadtteil. Außer dem ehemaligem Flughafen gibt es nichts besonders Sehenswertes. Seit Oktober 2008 ist der Flugbetrieb endgültig eingestellt. Seit Mai 2010 wurde die freie Fläche des Rollfeldes mit den beiden Start- und Landebahnen für die Öffentlichkeit tagsüber geöffnet.

Anreise

Fern, Regional- und S-Bahnhof Südkreuz, auch ICE-Züge aus dem Süden.

Sehenswürdigkeiten

Kirchen

Bauwerke

Schöneberg:

  • Goya – ehemals Neues Schauspielhaus und später Metropol, am Nollendorfplatz.
  • Rathaus Schöneberg mit der Freiheitsglocke. Zwischen 1949 und 1991 war es das Berliner Rathaus für den Westteil der Stadt. Hier hielt 1963 der amerikanische Präsident John John F. Kennedy seine berühmte Rede mit dem Bekenntnis „Ich bin ein Berliner“.
  • U-Bahnhof Rathaus Schöneberg – zu beiden Seiten Fenster-Blick auf den Rudolph-Wilde-Park
  • U-Bahnhöfe Wittenbergplatz, Nollendorfplatz und Bülowstraße
  • Kaufhaus KaDeWe in der Tauentzienstraße
  • Wohnsiedlung Ceciliengärten

Tempelhof:

  • Ehemaliger Flughafen Tempelhof mit dem zum Park umgewidmeten Flugfeld Große Freiheit.

Denkmäler

  • Hungerkralle – das Luftbrückendenkmal erinnert an die Berliner Luftbrücke, als vom 24. Juni 1948 bis 12. Mai 1949 West-Berlin nur aus der Luft versorgt werden konnte, weil die sowjetische Besatzung den Landweg versperrte.
  • Rosa Winkel Rosa Winkel – Ganz unscheinbar an der Mauer neben dem Südausgang des Bahnhofs Nollendorfplatz ist ein rotes Marmordreieck angebracht, das an die Verfolgung der homosexuellen Mitbürger erinnert. (Gegenüber des GOYA) Bereits vor Beginn des Naziregimes war der Nollendorfplatz dafür bekannt, dass es dort viele Bars und Kneipen gab, in denen sich vorwiegend homosexuelles Publikum aufhielt. Die Besitzer wurden gezwungen, die Namen und weitere Daten ihrer Besucher zu erfassen und den Schergen des Regimes zu übergeben. Ob sie kooperierten oder nicht – sie endeten ebenfalls wie die benannten Besucher in den Konzentrationslagern. Homosexuelle mussten in den Konzentrationslagern ein rosa-farbenes Dreieck tragen.
  • Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus – Dieses kleine, und leicht zu übersehende Mahnmal befindet sich auf dem Mittelstreifen an der Kreuzung Kleiststraße / Martin-Luther-Straße. Der Kleiststraße folgend, Richtung Wittenbergplatz, kann man es auf der linken Seite sehen. Sehr interessant die Inschrift in mehreren Sprachen: “Wer einen Elternteil verliert, verliert die Vergangenheit! / Wer einen Partner verliert, verliert die Gegenwart! / Wer ein Kind verliert, verliert die Zukunft!”

Museen

  • Jugend Museum in der Millionenvilla – Geschichts­museum mit un­ge­wöhn­liche Ausstellungen zur Stadt­geschichte.
    Geöffnet: Mi. + Do.: 15 – 18 Uhr, Sa. + So.: 14 – 18 Uhr, Eintritt frei. Hauptstr. 40/42. Tel.: 030 – 90277 6163. Bis 13.03.2014 geschlossen.

Straßen und Plätze

  • Tauentzienstraße mit dem KaDeWe
  • Wittenbergplatz (City West) mit der sehenswerten Eingangs- und Umsteigehalle des U-Bahnhofs.
  • Nollendorfplatz
  • Winterfeldplatz – Viele Cafés, Restaurants und Kneipen, besonders angenehm bei gutem Wetter, Wochenmarkt jeweils Mi 8-14 Uhr und Sa 8-16 Uhr.
  • Victoria-Luise-Platz – Schöne Häuser aus der Gründerzeit
  • John-F.-Kennedy-Platz vor dem Rathaus Schöneberg
  • Potsdamer Straße und Hauptstraße

Parks

  • Tempelhofer Freiheit auf dem Flugfeld des ehemaligen Flughafen Tempelhofs. Seit Mai 2010 ist das Tempelhofer Feld für die Allgemeinheit geöffnet und steht tagsüber für Freizeit, Sport und Erholung zur Verfügung.
    Während der Berliner Senat die Ränder mit 4.700 Wohnungen bebauen will und ansonsten eine große Parkanlage mit Teich anlegen will, fordert 2014 der BUND in einer Klage und Volksabstimmnung, dass auf dem gesamten Gelände noch nicht einmal Bäume gepflanzt werden dürfen.
  • Natur-Park Südgelände auf dem ehemaligen Bahnbetriebswerk in Schöneberg, Eintritt 1 €.
  • Rudolph-Wilde-Park in Schöneberg, der sich bis nach Wilmersdorf zieht.
  • Park am Gleisdreieck mit dem Teilfläche Flaschenhalspark ca. 5,5 ha

Verschiedenes

Aktivitäten

Feste

  • 27. Lesbisch-schwules Stadtfest Berlin um den Nollendorfplatz in Schöneberg.

Einkaufen

  • Tauentzienstraße
    • Das “Kaufhaus des Westens (KaDeWe)”, Tauentzienstraße 21-24, (Tel. 2121-0, [1]) am Wittenbergplatz ist eines der Renomier-Objekte des Karstadt-Konzerns. Hier erhalten Sie Waren des täglichen Bedarfs genauso, wie exquisite Luxusartikel. Auf der Aktionsfläche im Lichthof des KaDeWe wird die ausgestellte Ware zur Attraktion und das Einkaufen zum Erlebnis. Besonders empfehlenswert ist die Feinkostabteilung und das Restaurant in den oberen beiden Etagen des Warenhauses. Von hier genießt man, bei Kaffee und Kuchen, oder aber auch bei Champagner und Lachsschnittchen, die schöne Aussicht und das hektische Treiben auf Tauentzienstraße und Kurfürstendamm. • Öffnungszeiten: Mo.- Fr. 10-20 Uhr, Fr. bis 21 Uhr, Sa 9.30-20 Uhr. • U-Bahnhof „Wittenbergplatz“.
  • Schloss-Straßen-Center am Walter Schreiber Platz 1

Küche

Rund um den Winterfeldplatz, vor allem in der Maaßen- und Goltzstraße gibt es große Auswahl an verschiedenen Restaurants mit meist ausländischer Küche zu günstigen und mittleren Preisen.

Günstig

  • Habibi am Winterfeldtplatz. Arabischer Imbiss.

Mittel

Cafe Eule im Gleisdreieck

  • Restaurant Nuovo Antica Roma, Wittenbergplatz 5,  030 2114964. authentic Italian cuisine

Gehoben

  • Restaurant Martha’s, Grunewaldstraße 81,  78 00 66 65. Di – Sa 18–22.30 Uhr. Eine sehr individuelle Menü-Gestaltung, saisonal und regional ausgerichtet. Besonderheit Endlich mal keine Standardgerichte wie Wiener Schnitzel und Filet.

Ausgehen

Günstig

  • Cafe M Goltzstraße 33: Kneipe und Bar
  • Cafe Schneider Frankenstraße 13 (Querstrasse von der Goltzstraße), Tel 216 26 35. Gemütliche Kneipe mit sehr freundlichem Publikum. Am Wochenende finden häufig Live Konzerte statt (meist gegen 21:00 Uhr). Internet Hotspot für Kunden umsonst, Bier vom Faß: 0,4l 2,5€, 0,3l 2,0€
  • Slumberland am Winterfeldtplatz: Kneipe mit karibischem Flair. Das Slumberland ist bekannt für den Strandsand auf dem Fußboden und die große Kollektion von afrikanischen Friseur Schildern an der Wand. Auf jeden Fall sehenswert.

Mittel

  • Vielharmonie, Motzstr. 8 (U Nollendorfplatz). Die Bar überzeugt durch abgestimmtes Interiordesign in modernem Stil. Eine Mischung aus Café, Bar und Lounge in außergewöhnlichem Ambiente mit erstklassigen Cocktails und Drinks

Former founder of Asiarooms.com and now reporting mainly on the Asia Pacific region and the global Coronavirus crises in countries such as Thailand, Germany & Switzerland. Born near Cologne but lived in Berlin during my early teenage years. A longterm resident of Bangkok, Udon Thani, Sakon Nakhon and Phuket. A great fan of Bali, Rhodes & Corfu.

Deutschland

Bremen Reiseführer mit Covid-19 Bericht

Wolfgang Holzem

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Die Stadtgemeinde Bremen ist die Hauptstadt und größere Stadt des Landes Freie Hansestadt Bremen (meist kurz auch Bremen). Bremen ist der kleinste der drei Stadtstaaten in der Bundesrepublik Deutschland. Zum Bundesland Bremen gehört Bremerhaven, das ungefähr 60 Kilometer nördlich, an der Mündung der Weser in die Nordsee liegt. Umgeben ist die Stadtgemeinde Bremen vom Bundesland Niedersachsen.

Covid-19 Fallzahlen in Deutschland
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Stadtteile

  • Bremen/Nord, Blockland, Borgfeld, Findorff, Gröpelingen, Häfen, Hemelingen, Horn-Lehe, Huchting, Mitte, Neustadt, Oberneuland, Obervieland, Osterholz, Östliche Vorstadt, Schwachhausen, Seehausen, Strom, Vahr, Walle, Woltmershausen

Anreise

Flugzeug

Der City Airport Bremen (BRE) ist ein kleiner internationaler Verkehrsflughafen etwa 3 km südlich der Innenstadt. Neben mehreren Charterverbindungen zu Urlaubszielen wird er auch von mehreren deutschsprachigen Zielen aus angeflogen:

  • Germanwings aus Stuttgart
  • Lufthansa aus Frankfurt am Main und München

Bahn

Der Bremer Hauptbahnhof ist das Eisenbahnkreuz im Nordwesten: stündliche Verbindungen Richtung (Nord-)Osten: Hamburg, Süden: Osnabrück/Münster, Westen: Oldenburg, Ostfriesische Inseln und Norden: Bremerhaven. Rund um Bremen gilt der Verkehrsverbund Bremen-Niedersachsen [1] (VBN), sodass Zugfahrkarten in diesem Bereich meist auch anschließend als Bus-Fahrkarten gültig sind. Trotzdem nachfragen!

Bus

Es gibt einige Langstrecken-Buslinien, die innerhalb Europas verkehren, z.B. Deutsche Touring, Eurobus, Publicexpress. Diese bieten die Möglichkeit, flexibel innerhalb des Kontinents zu reisen. Abfahrt am ZOB zwischen Bahnhof und Übersee-Museum.

Fernbusbahnhöfe

  • Flughafen Terminal: Hamburg
  • Flughafen Terminal E: Hannover
  • ZOB: Apen/Remels, Flensburg, Groningen, Hamburg, Kiel, Lübeck, Oldenburg, Paris
  • ZOB am Breitenweg: Bergen (Niedersachsen), Berlin, Bremerhaven, Celle, Magdeburg, Neuenkirchen, Rotenburg, Soltau
  • ZOB Fernlinien, Bussteig 6: Berlin, Dresden, Hamburg, Hannover, Magdeburg, Praha, Ústí nad Labem, Wolfsburg

Auto

Über die Autobahnen A1 Hamburg/Osnabrück, A27 Bremerhaven/Hannover und A28 Delmenhorst/Oldenburg ist die Stadt mit dem Umland verbunden . Außerdem existieren Verbindungen über die Bundesstraßen B6 aus Hannover, B74 aus Stade und die B212 aus Bremerhaven.

Schiff

Es gibt im Sommer eine Schiffsverbindung über Bremerhaven zur Nordsee-Insel Helgoland.

Mobilität

Zu Fuß: Das Zentrum und die nahen Stadtteile können bequem zu Fuß erkundet werden.

Öffentliche Verkehrsmittel: Die BSAG bedient das dichte und gut funktionierende Bus- und Straßenbahnnetz, mit dem tags und nachts gut kurze und längere Strecken zu bewältigen sind. An Wochenenden und Feiertagen gibt es Nachtbusse rund um die Uhr. Sie starten vom Zentrum aus in die Stadtteile.

Die Regio-S-Bahn Bremen/Niedersachsen ist seit Dez. 2010 mit 4 Linien in Betrieb.

Alle Busse und Bahnen sind zu einheitlichen Tarifen des Verkehrsverbund Bremen Niedersachsen (VBN) benutzbar. Einzelfahrschein: 2,50 €, Tagesticket: 7,10. Außerdem wird auch das Niedersachsen-Ticket anerkannt. Nach Bremen-Nord mit der S-Bahn gilt Preisstufe II (3,10 €). (Stand 2014)

Taxi: Taxen sind fast überall zu finden, falls mal gerade keins da ist: Tel.: 0421/14014 (Taxiruf Bremen).

Fahrrad: Bremen ist eine sehr fahrradfreundliche Stadt, nicht zuletzt, weil sie sehr eben und flach ist. In der Radstation am Bahnhof und bei mehreren Radgeschäften in Bremen können Fahrräder ausgeliehen werden (ADFC Bremen). Weiterhin eignen sich die Weserdeiche und das Hollerland zum Inlinerfahren. Hier finden spezielle Events statt. Es gibt in (und durch) Bremen gekennzeichnete “Bremer Radwege” mit Hinweisschildern an sehenswerten Orten.

Stadtrundfahrt: Individuelle Stadtrundfart mit oder ohne Stadtführer von 1 – 12 Personen (Bremer Stadtrundfahrt)

Sehenswürdigkeiten

  • Bremer Rathaus, Am Markt 21,  Telefon: +49 (0) 18 05 / 10 10 30. Führungen nur über die Bremer Touristik-Zentrale (Obernstraße/Liebfrauenkirchhof und Hauptbahnhof).
    Spätgotischer Backsteinbau, dessen Grundstein im Jahr 1405 gelegt wurde. Nach einer Renovierung zum Ende des 16. Jahrhunderts erstrahlt die zum Marktplatz zeigende Fassade im Stil der Weserrenaissance. Im Inneren befinden sich die Obere Rathaushalle und daneben die von Vogeler gestaltete Güldenkammer, die heute vorwiegend repräsentativen Zwecken dienen, und die Untere Rathaushalle, in der hauptsächlich Ausstellungen stattfinden.
  • Rathausplatz
    • Der Bremer Roland vor dem Rathaus ist die Symbolfigur für die “Freiheiten” und Rechte der Stadt. Die Statue wurde 1404 errichtetet.
  • St. Petri-Dom – Romanischer Kirchenbau aus Sandstein und Backstein , aus dem 11. Jahrhundert,der bis ins 13. Jahrhundert im Stil der Gotik umgebaut wurde.
    • Dom Museum, Sandstr. 10 – 12,  +49 (0421) / 33 47 142, Fax: +49 (0421) / 36 50 425, E-Mail: dommuseum@stpetridom.de. täglich geöffnet: April – Okt.: 10 – 16.45 Uhr, Nov. – März: 11 – 16 Uhr. Samstag: 10 – 13.30 Uhr. Sonntag: 14 – 16.45 Uhr. Geschlossen: Karfreitag, 1. Mai, 3. Okt., 24/25. Dez. u. 31. Dez.. Der Eintritt ins Dom-Museum ist frei..
    • Turmbesteigung von täglich von April bis Oktober.
  • Liebfrauenkirche
  • Schütting
  • Böttcherstraße – Die 108 m lange Fußgängerzone mit den Gebäuden in der Architektur des Expressionismus wurde zwischen 1922 und 1931 gebaut und ist eines der touristischen Highlights Bremens.
  • Schnoor – mittelalterliches Gängeviertel in der Altstadt mit vielen kleinen Geschäften und Gastronomie.
  • Schlachte – Weserpromenade – Ehemals Hafen von Bremen, heute: Schiffsanlegestelle, sowie im oberen Bereich Gastronomie- und Biergartenmeile.
  • Weserburg | Museum für moderne Kunst, Teerhof 20,  49 (0421) / 598390, Fax: 49 (0421) / 505247, E-Mail: mail@weserburg.de. Öffnungszeiten: Di, Mi, Fr 10 bis 18 Uhr, Do 10 bis 20 Uhr, Sa + So 11 bis 18 Uhr, Mo geschlossen.
    Die Weserburg ist Europas erstes Sammlermuseum. In großen Sonderausstellungen und Sammlungspräsentationen zeigt das Museum die bedeutenden Kunstströmungen der 1960er Jahre bis heute.
  • Überseemuseum – bedeutendes völkerkundliches Museum am Bahnhof
  • Universum Bremen
  • Das Depot – Straßenbahnmuseum, Schloßsparkstraße 45,  49 (0421) / 5596 7615, Fax: 49 (0421) / 5596 7642,.

Aktivitäten

  • Universum/Science Center
  • Bremer Freimarkt, eines der größten Volksfeste Deutschlands, dass jährlich Mitte Oktober auf der Bürgerweide stattfindet.
  • Osterwiese
  • Olbers Planetarium
  • Torfkahnfahrt durch die ehemaligen Torfkanäle im Blockland und dem Teufelsmoor
  • Weihnachtsmarkt Bremen Sehr beliebter Weihnachtsmarkt
  • Breminale

Einkaufen

Einkaufen kannst Du in der Obernstraße und Sögestraße, der Haupteinkaufsstraße in Bremen, hier finden sich regionale und international vertretende Geschäfte wie Karstadt, C&A. Daneben bieten sich der Weser-Park im Bremer Osten, die Waterfront am Hafen, und viele weitere Zentren(Walle-Center, Hansa-Carrée, Werder-Carrée, Roland-Center) und in Vegesack eine Shoppingmall mit Hafenflair und an, gerade für Touristen ist in Vegesack noch einiges zu entdecken.

Küche

Schlachte. Dies ist Bremens Flaniermeile, an denen sich nicht nur die Schönen und Reichen treffen. An der Schlachte befinden sich verschiedenste Restaurants, welche die besten Gaumen zufriedenstellen. Für den kleineren Geldbeutel empfiehlt es sich, die Straße “Auf den Höfen” im “Viertel” aufzusuchen.

  • In dem Hotel-Restaurant Deutsche Eiche , Lilienthaler Heerstraße 174 – 176, 28357 Bremen, Tel.: 0421 25 10 11

Ausgehen

Wenn du zur Weihnachtszeit in Bremen bist, empfiehlt sich ein Besuch des Bremer Weihnachtsmarktes. Im Oktober gibt es den Freimarkt, selbst in Skandinavien ein Begriff für das Volksfest im Norden, zu Ostern bietet sich analog die Osterwiese an.

Das kostenlose monatliche Stadtmagazin MIX hat auch einen Online-Eventkalender. Weiterhin erscheint die Zeitschrift BREMER

Die Discomeile Rembertiring in der Nähe vom Hauptbahnhof Bremen bietet über 20 Diskos und Bars an. Ob das Stubu für Eingesessene, das La Viva, das Woody´s und viele andere bieten nachts Spaß und Musik zum Vergnügen. Leider kam es in letzter Zeit aber auch immer wieder zu Gewalttaten in diesem Bereich, bekannt ist die Discomeile vor allem für eine Schießerei auf offener Straße im Jahre 2006, bei der es zu Verletzten kam. Das Stubu wurde im Herbst 2012 vom Ordnungsamt Bremen geschlossen.

Wer nicht so auf Diskos steht, dem gefällt vielleicht das 1/4 (Viertel) besser. Dort findet man viele Kneipen und kleinere Locations. Eine Zusammenstellung gibt es bei Bremen4.

Unterkunft

  • Park Hotel Bremen, Im Bürgerpark,  (0421) 3408611, E-Mail: reservierung@park-hotel-bremen.de. 5-Sterne Hotel mitten im Bürgerpark gelegen.
  • Hotel Horner Eiche, Im Hollergrund 1, 28357 Bremen,  0421 27 82 0, E-Mail: info@hotel-horner-eiche.de.
  • Hotel Deutsche Eiche , Lilienthaler Heerstraße 174 – 176, 28357 Bremen, Tel.: 0421 25 10 11, E-Mail
  • Swissôtel Bremen ist ein Business Hotel mit 5 Sterne Service in Bremen.
  • Prizeotel Bremen-City ist Bremens erstes Budget-Design Hotel, in zentraler Lage mit Preisen ab €59 pro Zimmer.
  • The Grand Hostel Bremen, Feuerkuhle 30, Tel.: 04216437209, Fax: 04216437178. Die günstigste Möglichkeit!
  • Liegeplatz Bremen | Ferienwohnung im Buntentor, Möckernstraße 46, 28201 Bremen
  • Steigenberger Hotel Bremen | Hotel mit Weserblick , Am Weser-Terminal 6, 28217 Bremen, Tel.: 0421 478370

Karten, Stadtplan

Mit einem Stadtplan ist Bremen leichter zu erkunden. Entweder in einem Buchladen oder einer Tankstelle zu kaufen oder einen kleineren, aber dafür kostenlosen Innenstadtplan bei der Bremer Touristik-Zentrale (Hauptbahnhof, Innenstadt) mitnehmen.

Lernen

In Bremen gibt es eine Universität, die Hochschule für Künste in einem wunderschönen alten Speicher der Überseestadt, die Hochschule Bremen und im Bremer Norden die international ausgerichtete Privatuniversität Jacobs University Bremen.

Arbeiten

Obwohl Bremen mit einer Arbeitslosenquote von etwa 10% (Januar 2010) deutlich über dem Bundesdurchschnitt liegt, haben sich gerade in den Bereichen Raumfahrt, Automobilbau und mobile Technologien in den letzten Jahrzehnten neue Beschäftigungsfelder herausgebildet. Nach dem Zusammenbruch des traditionellen Schiffbaus und der Werften AG Weser und Bremer Vulkan, sind nun das Daimler Werk (Mercedes-Benz) in Bremen-Sebalsbrück, der Hafenbetreiber BLG Logistics und die Nordsee GmbH in Bremerhaven die größten Arbeitgeber.

Sicherheit

Bremen befindet sich nach Frankfurt am Main und Berlin auf Platz drei der Großstädte mit den meisten Staftaten pro 100.000 Einwohner. Mit einer Aufklärungsquote von 46,9 % liegt sie unter dem Bundesdurchschnitt (54,7 %) und nimmt auch im Vergleich zu den anderen deutschen Großstädten einen der hinteren Plätze ein.(Stuttgart: 62,8 % / Nürnberg 63,0 %). (Alle Zahlen aus 2011).

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Deutschland

Hamburg Reiseführer mit Covid-19 Bericht

Wolfgang Holzem

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Hamburg ist mit 1,8 Millionen Einwohnern (ca. 4,266 Millionen in der Metropolregion) die zweitgrößte Stadt Deutschlands. Hamburg ist ein eigenständiges Bundesland. Im Norden grenzt es an Schleswig-Holstein, im Süden an Niedersachsen. Hamburg liegt trotz seines großen Hafens nicht am Meer, sondern rund 80 Kilometer flussaufwärts an der Elbe. Hamburg besitzt seit dem Mittelalter das Privileg der “Freien und Hansestadt”.

Covid-19 Fallzahlen in Deutschland
2.115.036
Bestätigte Fälle
13.602
Bestätigte Fälle (24Std)
51.247
Todesfälle
696
Todesfälle (24Std)
2,4%
Todesfälle (%)
1.797.648
Genesen
19.329
Genesen (24Std)
85,0%
Genesen (%)
266.141
Aktuelle Fälle
12,6%
Aktuelle Fälle (%)

Hamburg ist eine Stadt voller Gegensätze. Auf der einen Seite der bunte Szene-Stadtteil St.Pauli mit der Reeperbahn, die gern als “Die sündigste Meile der Welt” bezeichnet wird. Auf der anderen Seite das biedere und reiche Blankenese mit seinen unzähligen Villen und romantisch schönen Ausblicken vom Elbhang und den darunter liegenden Elbstränden. An jeder Ecke sieht Hamburg anders aus und dennoch fügt sich alles harmonisch zusammen. Am Wochenende geht’s vormittags zum Ballspielen in den Stadtpark in Winterhude, nachmittags zum Einkaufen rund um das Rathaus, wo man die Wahl hat zwischen der prächtigen Einkaufsmeile Mönckebergstraße und dem edlen Passagen-Viertel zwischen dem Rathaus- und Gänsemarkt mit seinen engen Straßen, prächtigen Häusern sowie dem Alster- und Nikolaifleet (Fleet = Kanal), die einem das Gefühl geben, in eine “Mischstadt” aus Venedig und Amsterdam zu sein. Am frühen Abend dann noch einen Cocktail in einer der Bars an der Elbe zu sich nehmen und nachts zum Partymachen in einen der unzähligen Clubs auf der Reeperbahn oder anderswo. Abgerundet wird das Ganze mit einem Besuch des Fischmarktes am frühen Sonntagmorgen. Ob man sich nun zu einem Kaffee im noblen Eppendorf oder Harvestehude trifft, oder zu einem Bier im alternativen Schanzenviertel, wo es am 1. Mai schon einmal heiß her gehen kann, bleibt einem jeden selbst überlassen.

Hamburg, eine Stadt im Handel und Wandel

Hamburg ist eine Stadt, die seit je her vom Handel und Wandel lebt. Im 14. Jahrhundert trat Hamburg als eine der ersten Städte der Hanse bei. Hamburgs Politik war immer auf größtmögliche Freiheit ihres Handels und seiner politischen Unabhängigkeit ausgerichtet. Deshalb verlieh man ihr schon früh den Titel “Freie und Hansestadt Hamburg”. Diese “unabhängige” Haltung überträgt sich auch auf den Charakter der Hamburger. Von vielen Deutschen werden die Hamburger gerne als zurückhaltend und zuweilen auch als arrogant bezeichnet. Doch wer mal einen Hamburger näher kennenlernt, wird schnell die andere Seite entdecken: Gastfreundlich, Tolerant und immer mit einem “Schalk im Nacken”. Allgemein kann man sagen, dass die Hamburger tagsüber ein geschäftiges Volk sind, das Handelsverträge schließt, Güter an- und verkauft und täglich mit viel Geld jongliert. Aber in ihrer Freizeit und besonders nachts, wenn auf St.Pauli die Lichter angehen, sind sie ein aufgeschlossenes und lustiges Völkchen, stets mit einer, wenn auch nicht immer wahren, Anekdote auf den Lippen.

Dass Hamburg auch eine Stadt des Wandels ist, sieht man an fast jeder Ecke der Stadt. Die Hamburger hängen nicht unbedingt alten Zeiten und Tümern nach. Oft wurde die Stadt zerstört und musste wieder aufgebaut werden. Sei es durch die Zerstörung der ersten Festung Hamburgs, der “Hammaburg”, dem “großen Brand” von Hamburg im 19.Jahrhundert, oder schließlich der Bombardierung im Zweiten Weltkrieg durch die Briten. Die Hamburger haben gelernt, stets nach vorn zu schauen. Als bestes Beispiel des Wandels sei hier der Bau der Hafen City erwähnt, die sich langsam aber sicher auf alten, brachliegenden Hafenflächen ausbreitet. Moderne Architektur entsteht hier in direkter Nachbarschaft zur altehrwürdigen, im 19. Jahrhundert entstandenen Speicherstadt. Und auch dieser musste seiner Zeit ein ganzes Wohnviertel mit 20.000 Bewohnern weichen. Das ist Hamburg.

Geschichte

Erste Besiedelungen: Hamburg, und insbesondere der Hafen, hat nicht, wie man es denken könnte, seinen Ursprung an der Elbe, sondern an dem kleineren von Norden her in die Elbe fließenden Nebenfluss Alster. An ihrem Ufer (altsächsisch: “ham”) entstanden unweit der Mündung in die Elbe ab dem 4. Jahrhundert die ersten festen Behausungen. Im 8. Jahrhundert wurde die Gegend dann durch einen Zustrom der Sachsen besiedelt.

Die Hammaburg: Im Jahre 810 ließ Karl der Große eine Taufkirche errichten, um die Siedler des heidnischen Norden zu missionieren. Um 830 wurde dort zu ihrer Sicherung das Kastell Hammaburg gebaut. Diese, in ihrer Form fast quadratische Festung, bestand aus einer hölzernen und mit Lehm befestigten Mauer, welche wiederum auf einem Erdwall stand. Im Inneren befanden sich einfache und hölzerne Wohn- und Bauernhäuser. Später erließ Ludwig der Fromme hier ein Bistum, der später zum Erzbistum wurde. Hierfür erbaute man außerhalb der Festung einen Bischofsturm. Immer wieder wurde in dieser Zeit die Hammaburg von Wikingern gestürmt und niedergebrannt. So wohl auch der Bischofsturm. Dadurch schaffte es die Hammaburg lange Zeit nicht an Bedeutung zu finden. Der kleine Hafen am Alsterufer war lediglich für den Wassertransport von Getreidegütern u.ä. in der Region von Bedeutung.

Frühes Mittelalter: Im 12. Jahrhundert fand Hamburg mehr und mehr an Bedeutung als Hamburg sich nun der Elbe zu gewandt hat. Dort entstand ein neuer Hafen. Durch Kaiser Barbarossa erhielt Hamburg im Jahr 1189 das Privileg, Zoll auf der Elbe zu erheben und wurde gleichzeitig “Freie Reichsstadt”. Dieses Datum gilt bis heute offiziell als Geburtstag des Hamburger Hafens, welches noch heute jährlich spektakulär gefeiert wird. Im Folgenden entstand nun auch in Nordeuropa der Städtebund “Hanse”. Da sich dieser Bund zunächst auf den Ostseeraum konzentrierte, wo sich auch die meisten und wichtigsten “Hansestädte” befanden, spielte vorerst die Nachbarstadt Lübeck eine größere Rolle als Hamburg. Erst, als die Nordsee als Handelsraum entdeckt worden war, spielte auch Hamburg als damals größter und wichtigster Nordseehafen eine übergeordnete Rolle und diente als Umschlagplatz für Getreide, Tuche, Pelze, Heringe, Gewürze, Holz und Metalle. Hamburg selbst wurde berühmt wegen seines wichtigsten Exportartikels: Bier.

Klaus Störtebeker sagt man nach, dass er gerne mal einen Becher Bier in einem “Sturz” getrunken hat. Somit soll er wohl den Spitznamen “Sturzbecher”, also zu niederdeutsch: “Störtebeker” bekommen haben. Aber das sind nur Vermutungen. Doch diese Tatsache hat Klaus Störtebeker selber nicht berühmt gemacht, sondern vielmehr seine Piraterie, die er mit seinem Brüdern auf Ost- und Nordsee gegen die Hamburger Kaufleute, den sog. “Pfeffersäcken”, betrieben hat. Klaus Störtebeker, war der Älteste der Vitalienbrüder und war der Anführer der “Likedeeler”, einer Piratengemeinschaft. Nach einer Seeschlacht vor Helgoland gegen die Hamburger wurden die Piraten festgenommen und im Oktober 1401 auf dem Grasbrook hingerichtet.

16.-19. Jahrhundert: Nach der Entdeckung der Seewege nach Amerika und Asien wurde Hamburg ab 1550 zu einem der bedeutensten Einfuhrhäfen für Europa. Der Handel blühte und mit der Zunahme der Seeschifffahrt und des Welthandels in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, musste die Stadt ihren Hafen weiter ausbauen. In diesem Zuge wich zum Beispiel ein ganzer Stadtteil mit nahezu 20.000 Bewohnern der Speicherstadt. Ebenso wurden neue Hafenbecken errichtet.

Besetzung und Katastrophen: Hamburg erlebte im 19. Jahrhundert auch eine schwierige und leidige Zeit. So wurde die Stadt zwischen 1806 bis 1814 durch die Truppen des französischen Kaisers Napoleon besetzt. In dieser Besetzungszeit wurde es den Hanseaten verboten, Handel mit Frankreichs Erzfeind England zu betreiben. Die Hamburger verstanden es jedoch immer wieder, die Kontrollen der Franzosen auf trickreiche Weise zu hintergehen. Von den Französischen Besatzungstruppen befreit, wurde die Stadt 1842 von einem Feuer heimgesucht. Der “Große Brand”. Von einer Bäckerei, so vermutet man, breitet sich das Feuer rasch aus, und zerstörte gut 2/3 der Stadt. U.a. auch das alte Rathaus und die Börse. Nicht genug, wurde Hamburg 1892 von einer Choleraepedimie heimgesucht. Die Pest raffte Tausende von Menschen dahin. Aus den Lehren dieser Erfahrungen, erließ der Senat etliche neue Gesetze zum Schutze Hamburgs und deren Bürger. So z.B. gegen den Bau von Gebäuden mit unhygienischen Verhältnissen.

Neuzeit: Hamburg hat sich zu einer wichtigen und einer der weltweit größten Hafenstädte entwickelt. Von Anfang des 20. Jahrhundert bis zum 2. Weltkrieg lebten hier knapp über 2 Millionen Menschen. Durch den 2. Weltkrieg und besonders durch die Bombardierung durch die britische Royal Air Force in der “Operation Gomorrha”, die abermals die Stadt zu einem Großteil in Schutt und Asche legte und etwa 34.000 Menschen das Leben kostete, verlor die Hansestadt viele Einwohner. Kurz nach dem Krieg zählte sie “nur” noch etwa 1,6 Millionen Menschen.

1962 wurde Hamburg in der eisigen Winternacht zum 2.Februar des Jahres von einer Sturmflut heimgesucht, die knapp 300 Menschen das Leben gekostet hat. Überwiegend betroffen war das Hafengebiet und die Elbinsel, wo sich das dichtbesiedelte Wilhelmsburg und die Veddel befindet.

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Deutschland

Berlin Reiseführer mit Covid-19 Bericht

Wolfgang Holzem

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Berlin ist die Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland und mit 3,5 Millionen Einwohnern auch ihre bevölkerungsreichste Stadt. Die Agglomeration beinhaltet über 4, die Metropolregion knapp 6 Millionen Einwohner. Berlin ist ein eigenständiges Bundesland, das komplett vom Land Brandenburg umschlossen ist.

Covid-19 Fallzahlen in Deutschland
2.115.036
Bestätigte Fälle
13.602
Bestätigte Fälle (24Std)
51.247
Todesfälle
696
Todesfälle (24Std)
2,4%
Todesfälle (%)
1.797.648
Genesen
19.329
Genesen (24Std)
85,0%
Genesen (%)
266.141
Aktuelle Fälle
12,6%
Aktuelle Fälle (%)

Stadtbezirke

Berlin ist in 12 Stadtbezirke gegliedert, die jeweils mehrere Ortsteile beinhalten:

  • Mitte – Ortsteile: Mitte, Tiergarten, Hansaviertel, Moabit, Wedding, Gesundbrunnen
  • Charlottenburg-Wilmersdorf
  • Friedrichshain-Kreuzberg – Ortsteile: Friedrichshain, Kreuzberg
  • Lichtenberg – Ortsteil: Karlshorst
  • Marzahn-Hellersdorf
  • Neukölln
  • Pankow – Ortsteil: Prenzlauer Berg
  • Reinickendorf
  • Spandau
  • Steglitz-Zehlendorf
  • Tempelhof-Schöneberg – Ortsteil Tempelhof
  • Treptow-Köpenick – Ortsteil: Grünau

Die meisten dieser zusammengesetzten Stadtbezirke entstanden durch die Bezirksfusion im Januar 2001. Vorher war die Stadt in 23 Bezirke eingeteilt, von welchen sich einige noch in älteren Reiseführern finden: Charlottenburg, Friedrichshain, Hellersdorf, Hohenschönhausen, Köpenick, Kreuzberg, Lichtenberg, Marzahn, Mitte, Moabit, Neukölln, Pankow, Prenzlauer Berg, Reinickendorf, Schöneberg, Spandau, Steglitz, Tempelhof, Tiergarten, Treptow, Wedding, Weißensee, Wilmersdorf und Zehlendorf.

Für Touristen sind vor allem die Stadtteile Mitte, Tiergarten, Charlottenburg, Schöneberg, Kreuzberg, Friedrichshain und Prenzlauer Berg interessant, da sich hier die meisten Sehenswürdigkeiten und/oder eine geballte Konzentration an Einkaufs- und Ausgehmöglichkeiten befinden.

Einen Ausflug lohnen jedoch auch die früheren Städte Spandau und Köpenick. Beide wurden erst 1920 in Berlin eingegliedert und sind älter als die Hauptstadt. Sie verfügen über sehenswerte Altstadtkerne. In den anderen Außenbezirken finden sich auch einige Sehenswürdigkeiten die jedoch vor allem für längere Aufenthalte interessant sind. Wer die Natur liebt findet im Tiergarten ausgedehnte Grünflächen und bedeutende Sehenswürdigkeiten. Weiter draußen sind der Grunewald und die Havelseen, vor allem der Wannsee und der Müggelsee lohnenswerte Ausflugsziele.

Hintergrund

Berlin hat zwei Hauptzentren und mehrere Stadtzentren, nicht erst seit der Teilung Berlins. Schon um 1900 wurde das Gebiet zwischen dem Zoologischen Garten, dem Kurfürstendamm und der Tauentzienstraße der Neue Westen oder auch Zooviertel genannt. Nach dem 2. Weltkrieg nannte man es City oder Zoo. Heute heißt es auch offiziell City West. Das historische Zentrum heißt Mitte. Der Alexanderplatz (Alex) war Ost-Berlins Zentrum. Heute ist es ein Umsteigeplatz für Regionalbahn, S-Bahn, U-Bahn und Straßenbahn mit einem Kaufhaus, einem Elektromarkt, einem Shopping Center und einem Hotel. Das Nachtleben findet woanders statt, z.B. in der Oranien- oder Friedrichstraße, im Prenzlauer Berg (Prenzlberg), Kreuzberg oder in den Nebenstraßen vom Kurfürstendamm (Ku’damm).

Zuerst wurde 1197 die Burg Spandau urkundlich erwähnt, dann 1209 Köpenick, 1237 ist Cölln an der Furt über die Spree erwähnt und schließlich gegenüber dieser Siedlung 1244 Berlin. 1307 schlossen sich beide Städte zur Doppelstadt Berlin-Cölln zusammen. 1470 wurde Berlin zur kurfürstlichen Residenzstadt der Mark Brandenburg erhoben, 1701 zur Hauptstadt des neugegründeten Königreichs Preussen und 1871 zur Hauptstadt des Deutschen Kaiserreichs. Ab 1918 war Berlin die Hauptstadt der Weimarer Republik. Erst 1920 wurden die inzwischen zu Großstädten gewachsenen Orte rund um Berlin zu Groß-Berlin eingemeindet. 1945 wurde die Stadt von den Siegermächten in vier Sektoren geteilt. Die Sowjetunion erhielt den größten (östlichen) Teil, einschließlich der historischen Mitte. 1949 wurde Ost-Berlin die Hauptstadt der DDR. Am 13. August 1961 wurde dann eine unüberwindbare Mauer zwischen West-Berlin und Ost-Berlin von der DDR gebaut, die erst im November 1989 abgerissen wurde. Seit dem 3. Oktober 1990 ist Berlin eine Stadt ohne Grenze und die Hautptstadt der Bundesrepublik Deutschland. Das westliche Zentrum um den Bahnhof Zoo und dem Kurfürstendamm – die City West – ist Berlins größtes Geschäfts- und Einkaufszentrum, aber touristisch hat es sich doch nach der alten Mitte zurück orientiert. Seit den 80er Jahren sind viele historische Gebäude wieder aufgebaut worden, und es wird immer noch um die Stadtgestaltung diskutiert und weiter gebaut. Das 1951 gesprengte Berliner Schloß wird ab 2013 als Humboldt-Forum wieder aufgebaut.

Anreise

Flugzeug

Berlin verfügt derzeit über die beiden internationalen Verkehrsflughäfen Berlin-Tegel und Berlin-Schönefeld. Der neue Flughafen Berlin Brandenburg, der den Flughafen Tegel ablösen soll, wird nach mehreren Verzögerungen frühstens 2021 eröffnet werden. Der Flughafen Tegel wird bis dahin weiter in Betrieb bleiben. Der zentrumsnahe Flughafen Berlin-Tempelhof wurde bereits 2008 geschlossen. Das Flugfeld ist zum Erholungsgelände umgewidmet worden.

Bahn

Die Hauptstadt hat seit 2006 einen neuen Hauptbahnhof in der Nähe der Regierungsgebäude. Dort wo bis 1951 der Lehrter Bahnhof für die Züge aus Hamburg und Hannover und bis 2002 der Lehrter Stadtbahnhof standen, steht heute ein Kreuzungsturmbahnhof, der Züge aus vier Richtungen aufnimmt. Die 3 oberirdischen Bahnsteige bedienen die S-Bahn (Stadtbahn) und die Ost-West-Fernbahn, die 4 unterirdischen Bahnsteige haben neue Nord-Süd-Verbindungen erschlossen, wobei die abzweigenden Hamburg- und Hannover-Verbindungen schneller sind als über die Ost-West-Strecke. Darüber hinaus werden die Bahnhöfe Berlin OstbahnhofBerlin SüdkreuzBerlin Gesundbrunnen und Berlin-Spandau regelmäßig von Fernzügen angefahren. Einige Züge aus Russland und Polen enden in Berlin-Lichtenberg. An den früheren Fernbahnhöfen Berlin-Zoologischer GartenBerlin Friedrichstraße und Berlin Alexanderplatz halten nur noch Regionalzüge. Neben dem S-Bahnhof Potsdamer Platz ist 2006 der neue unterirdische Regionalbahnhof Berlin Potsdamer Platz entstanden. Am S-Bahnhof Ostkreuz sind Regionalbahnsteige im Bau. An kleinen Bahnhöfen in den Außenbezirken hält jeweils nur eine Nahverkehrslinie.

Die oberirdischen Gleise weisen Konstruktionsfehler auf und müssen 2019 für ca. 3 Monate gesperrt werden.

Bus

Verschiedene Unternehmen bieten Busverbindungen nach Berlin an, die meist am Zentralen Omnibusbahnhof am Funkturm (ZOB) enden (Bus: X34, X49, M49, 104, 139, 218, 349 „Messedamm/ZOB/ICC“, S-Bahn: „Messe Nord/ICC“). Die wichtigsten Unternehmen mit Busfernverkehr von und nach Berlin sind BerlinLinienBus und Gulliver’s Busreisen.

Auto

Auch mit dem Auto kann man Berlin gut erreichen. Um Berlin herum gibt es die BAB A10, den sogenannten Berliner Ring. Von ihm führen zahlreiche Ausfahrten in die Vororte von Berlin. In Berlin selber gibt es die Stadtautobahnzubringer A115 vom Dreieck Nuthetal im Südwesten über die AVUS zum Funkturm, vom Dreieck Oranienburg im Norden A111 vorbei am Flughafen Tegel ebenfalls zum westlichen Stadtring A100. Vom Schönefelder Kreuz im Süden führt die A113 am Schönefelder Flughafen vorbei an das südöstliche Ende des halbgeschlossenen Autobahnstadtringes in Neukölln.

Grundsätzlich gibt es viele Anwohnerparkzonen, die Parkraumbewirtschaftung wird immer mehr ausgedehnt und überwacht. Daher empfiehlt es sich das Auto nur zur An- und Abreise zu nutzen. Ansonsten kann man auf das hervorragende ÖPNV-Netz der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) und der S-Bahn ausweichen.

Berlin hat seit 2008 eine Umweltzone eingerichtet, in die seit 01.01.2010 nur Autos mit einer grünen Umwelt-Plakette einfahren dürfen. Diese Umweltzone liegt im Inneren des S-Bahn-Rings (die Stadtautobahnen gehören nicht zur Umweltzone).

Mobilität

Das durch die Teilung Berlins getrennte Netz des öffentlichen Personenverkehrs ist wieder zusammengeführt. Stillgelegte S-Bahn-Strecken und U-Bahnhöfe wurden größtenteils erneuert und reaktiviert, sodass Berlin heute wieder über ein sehr gut ausgebautes Nahverkehrssystem verfügt, das sich für die Stadterkundung empfiehlt. Die S-Bahn verkehrt in der Innenstadt über drei Magistralen: der Stadtbahn (Ost-West), dem Nord-Süd-Tunnel und der Ringbahn. Schwerpunktmäßig in den östlichen Vorstädten, im Westen aber immerhin bis Potsdam, sind weitere S-Bahn-Strecken vorhanden; besonders bei längeren Distanzen sowie Fahrten in westliche Außenbezirke lohnt sich auch die (gestattete) Nutzung des DB-Regionalverkehrs. Die U-Bahn ergänzt das Netz besonders in den westlichen Stadtteilen geradezu optimal; in den östlichen Stadtteilen existiert ein engmaschiges, bis weit in die Vororte reichendes Straßenbahnnetz. Busse fahren im gesamten Stadtgebiet. 2004 wurden von der BVG so genannte “Metro-Linien” bei Bus (“MetroBus”) und Straßenbahn (“MetroTram”) eingeführt. Diese fahren tagsüber mindestens im 10-Minuten-Takt, haben jedoch trotz des Namens “Metro-…” nichts mit der U-Bahn zu tun. • Berliner Verkehrs-Betriebe • Telefon-Auskunft: 030-19 449. Der Nord-Südtunnel der S-Bahn ist zwischen Gesundbrunnen – Friedrichstraße – Potsdamer Platz – Yorckstraße vom 16. Januar bis 4. Mai 2015 komplett gesperrt.

Empfehlenswert für Besucher ist eine Fahrt mit den Buslinien 100 und 200, die vom Bahnhof Zoologischer Garten über den Boulevard „Unter den Linden“ zum Alexanderplatz an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten vorbei führen. Die Linie 100 fährt an der Siegessäule und am Reichstagsgebäude vorbei, während die Linie 200 an der Philharmonie und über dem Potsdamer Platz fährt.

Für den Nachtverkehr existieren diverse Nachtbus- und Nachtstraßenbahnlinien, die auch in der Woche von 1 und 5 Uhr im 30-Minuten-Takt fahren. Am Wochenende fahren die meisten S- und U-Bahnlinien die ganze Nacht hindurch, auf die werktägliche Betriebspause zwischen 1 und 4:30 Uhr wird also verzichtet. Auf für den Nachtverkehr gelten die normalen Fahrscheine. Fahrräder können zu jeder Zeit in S-Bahnen, U-Bahnen und Straßenbahnen mit einem Zusatzfahrschein mitgenommen werden. In Bussen dürfen Fahrräder nur in Nächten ohne U-Bahn-Verkehr auf den Linien N1 bis N9 mitgenommen werden.

Fahrkarten

Das Bus- und Bahnnetz in Berlin ist in drei Tarifzonen A (innerhalb des Innenstadtrings), B (restliches Stadtgebiet) und C (Umland bis 15 km) gegliedert. Es existieren jedoch nur Fahrkarten für zwei benachbarte oder alle drei Tarifbereiche, also entweder AB (ganz Berlin, Einzelfahrschein: 2,70 € (Jan. 2015), Kinder: 1,70 €, Tageskarte: 6,90 €, Gruppentageskarte bis 5 Pers.: 16,90 €, BC oder ABC. All diese Fahrscheine sind 2 Stunden gültig, dürfen aber nur in eine Fahrtrichtung genutzt werden. Jedoch sind innerhalb der Gültigkeit Fahrtunterbrechungen erlaubt. Wer neben Berlin auch Potsdam oder andere Orte im Umland (wie Königs Wusterhausen, Oranienburg oder das ehemalige Konzentrationslager Sachsenhausen besichtigen will oder den Flughafen Berlin Schönefeld / Berlin Brandenburg erreichen muss, kann hierfür ABC-Fahrscheine nutzen oder einen Anschlussfahrschein erwerben. Mit ihm kann ein bestehender Fahrschein für AB oder BC auf ein ABC Fahrschein aufgewertet werden. Er gilt immer für 2 Stunden und ist auch mit Zeitkarten, wie der 7-Tage-Karte kombinierbar. Radfahrer benötigen einen Zusatzfahrschein.

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