Connect with us

Thailand

Koh Mak Coronavirus Covid-19 in Thailand

Im Schatten der mächtigen Palme läßt es sich gut aushalten. Der weiße Puderzucker-Sand hat sich den Körperformen angepaßt, ein behagliches Lager der Natur geformt.

Sanftes Meeresrauschen  läßt die Seele in leichtem Schlummer wiegen, den nicht einmal das “Plopp” einer herabfallenden Kokosnuß stören kann.

Ein warmer Luftzug trocknet die letzten Wassertropfen vom Erfrischungsbad in der Brandung. Nicht weit entfernt warten frischgepflückte MangosAnanas und Bananen auf den kleinen Hunger, während fangfrischer Fisch schon über dem Feuer schmort. Szenen eines Ausstiegs. Wer hat sie noch nicht angedacht, wenn er sich wieder einmal von der Leistungsgesellschaft geplagt fühlte?

Zwänge ablegen, Freiheiten genießen, einfach in den Tag hineinleben, sich dem Rhythmus der Natur anpassen und sich am sorgenfreien Dasein erfreuen – das ist für viele eine Idealvorstellung, die nicht leicht zu erreichen ist. Vom bundesdeutschen Alltag verabschiedet und dieser Illusion zumindest angenähert hat sich Egon Grünert. Er lebt, wo andere Urlaub machen:

Denn gerade das exotische Thailand lockt mit seinen faszinierenden Landschaften, freund-lichen Einheimischen, leckeren Speisen, günstigen Preisen sowie einer relativ gut ausgebauten Infrastruktur zum Ausstieg. Auf Ko Mak – in der noch weitgehend unberührten Inselwelt vor der Küste Kambodschas – hat sich der 55jährige Bielefelder eine neue Existenz aufgebaut. Die Verwirklichung seines Lebenstraums finanziert er vom Tourismus, für den er im “wilden Osten” Thailands Pionierarbeit leistet.

Vier Mal pro Woche fährt die “Neptune” nach Ko Mak. Mit dem Flair eines Seelenverkäufers schaukelt das zweistöckige Fährschiff am Hafenpier von Laem Ngop bei Trat“Es fehlen nur ein paar Pinselstriche”, wirbt Egon um Vertrauen, als er an Bord des Holzbootes steigt.

Während der dreistündigen Überfahrt zählt er auf, wie oft das Schiff schon in der Werft war, welche Unsummen er in sein “Sorgenkind” investiert hat. Dann heben sich am Horizont die ersten Umrisse Ko Maks ab: Ein kleeblattförmiges Eiland mit mehreren seichten Buchten, das nur sieben Kilometer lang und fünf breit ist. Die 340 Bewohner der “Betelnuß-Insel” leben in 16 Siedlungen von Gummi-Plantagen, Obst-Anbau und Kokosnüssen, die auf dem Festland zu Seife, Speiseöl und Raspel verarbeitet werden.

Weitgehend flach und von vulkanischem Ursprung ist das Archipel – auch wenn keiner weiß, wo der Vulkan einst gebrodelt hat, Rotbraune Lavaformationen vermitteln das Gefühl, auf einer geheimnisvollen Schatzinsel gelandet zu sein.

“Inseln haben mich schon immer begeistert. Aber als ich zum ersten Mal nach Ko Mak Kam, war es um mich geschehen, verklärt sich Egons Blick. In einem Palmenwäldchen am Strand hat der gewichtige Bauunternehmer mit seinem thailändischen Geschäftsfreund Somchai “und endlich einmal ohne nerviges Genehmigungsverfahren” das Au-Kao-Resort (“Resort der weißen Bucht”) aus dem Sand gestampft: 13 behagliche Bungalows aus Naturmaterialien – und ein etwas größerer für die angegliederte Tauchschule.

Abends zeugt das Rattern eines Stromgenerators von Zivilisation. Ein rustikalromantisches, mit zahlreichen Holzschnitzereien verziertes Rundrestaurant am Meer, auf dessen Speisekarte sich fangfrische Meeresspezialitäten genauso finden wie deftige Steak-Gerichte und Bratwurst mit Pommes Frites, macht das Robinson-Dasein erträglich. Doch spätestens zur bevorstehenden Hochsaison wird die Touristenwelle wieder über die große Nachbarinsel Ko Chang hinausschwappen und Gäste an den Strand Ko Maks spülen.

Denn der “Ko Chang National Marine Park”dessen 52 Inseln seit 1982 gesetzlich unter Naturschutz stehen, wird nun mit Nachdruck für den Tourismus erschlossen. Schon für 1995 erwartet Poramet Amttayakul, Direktor der staatlichen Fremdenverkehrsbehörde (TAT) in Trat, eine Steigerung der Besucherzahlen um 40 Prozent.

Er will seine Provinz, die bisher vorwiegend durch riesige Flüchtlings-Lager für Kambodschaner und Vietnamesen sowie blutige Übergriffe der Roten Khmer Schlagzeilen gemacht hat, “für Einheimische und Ausländer zur interessantesten Touristenattraktion Thailands machen”.

Auf dem Festland ist ein neuer Airport geplant, der den Zugang zur Inselwelt Ostthailands erleichtern soll. Als zusätzliche Einfallschneise für Pauschaltourismus wird bereits an der Sukhumvit-Road (Nationalstraße 3) gewerkelt. Sie soll zum vier- bis achtspurigen “Super-Highway” ausgebaut werden, auf dem sich die fast 400 Kilometer lange Anfahrt von Bangkok bis spätestens 1996 auf rund drei Stunden verringern soll. Weil der alte Pier von Laem Ngop zu schmal und unbequem für Touristen ist, soll ein 1125 Meter langer Schiffsanleger in das Meer betoniert werden.

Doch das ist noch Zukunftsmusik. Wer bisher den Weg nach Ko Mak gefunden hat, schätzt außer einer sagenhaften Ruhe vor allem die völlig unzerstörte, fischreiche Unterwasserwelt. In Gegensatz zu anderen Tauchrevieren auf dieser Welt, sind die Korallenbänke hier noch nicht von Ankern in Mitleidenschaft gesogen, Plastikflaschen auf dem Meeresgrund eine Rarität. “LöwenfischePfeilhechteStechrochenDelphineMerline, kleine Haie gibt es hier.

Daß der jährlich wachsende Tauch-Tourismus die intakte Natur in Mitleidenschaft zieht, fürchtet Egon nicht. “Bisher habe ich noch nie erlebt, daß ein Gast etwas aus dem Meer geholt hat. Die benutzen ihre Messer höchstens, um herrenlose Netze und Reusen aufzuschneiden”. Als weitere Attrakionen bietet er eine Insel-Rundfahrt mit Trecker und Anhänger an. Die ist selbstverständlich kostenlos, führt zu einsamen Buchten, dem letzten Stück Dschungel und alten Fischern in Pfahlhäusern, die Touristen auch gern mal zu einem Glas Mekong-Whisky einladen.

Es ist nun schon neun Jahre her, daß Egon sein Baugeschäft in Bielefeld verkauft, Ehefrau, kleinkarierten Bürokraten und Deutschland den Rücken gekehrt hat. Kraft für den Befreiungsschlag tankte der gebürtige Chemnitzer, der in den 60er Jahren über Berlin in den Westen floh und als Autoschlosseer bei Null anfing, schon während seiner ersten Thailand-Reise“Ich war begeistert, daß hier alles so locker ist, sich zum Beispiel alle beim Vornamen nennen”.

Eine Kneipe, Entenfarm und Wasserfabrik zählten zu Egons erfolglosen Versuchen, auf dem Festland Fuß zu fassen. Nun hofft er auf Urlauber oder sogar neue Nachbarn, die bei 32 Grad im Palmenschatten und Kokosnuß-Weitwurf-Wettbewerben ebenfalls nicht mehr tangiert, was in übrigen Teilen der Welt ausgefochten wird. Staus, Steuererhöhungen und Schlechtwettermeldungen in seiner alten Heimat interessieren Egon nur noch am Rande.

“Aufregender ist schon dieses Boot, das sich hier letzte Woche herumgetrieben hat. Da saßen nämlich Piraten drin”, hat er von Einheimischen erfahren. Doch solange die nieht an seine Tür klopfen, könne er ruhig schlafen. “Zwölf Stunden am Tag sind Minimum!”, verrät der Aussteiger, der sich nichts schöneres vorstellen kann, als auf seiner Traum-Insel eines Tages auch zur allerletzten Ruhe gebettet zu werden.

Informationen

  • Anreise: Vom Bangkoker Eastern-Bus-Terminal (Ekamai) in der Sukhumvit-Road/Soi 42 fahren täglich 14 klimatisierte Linienbusse über Chantaburi nach Trat. Die rund 400 Kilometer lange Fahrt dauert rund fünf Stunden und kostet 132 Baht. Ein Taxi vom Don-Muang-Airport ist für maximal 1,500 Baht zu haben. Einfach und beliebt ist der Transfer vom Küstenort Pattaya mit dem Minibus (rund 350 Baht). Im Hafen Laem Ngop (16 Kilometer von Trat) startet – vom 1. November bis zum 30. Mai täglich, sonst nur jeden zweiten Tag – um15 Uhr die “Neptune” oder ein Ersatzschiff nach Ko Mak. Das One Way-Ticket kostet 150 Baht, die Überfahrt dauert rund drei Stunden. Unterkunft: Das “Au-Kao-Resort” bietet sieben geräumige Bungalows mit europäischen Badezimmern (650 Baht) und sechs kleinere Bungalows (250 bis 350 Baht) an. Sämtliche Insel-Transfers sind kostenlos. Eine Tauchschule bietet Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene an.
  • Pauschalreisen: Auf die Inselwelt des Ostens und besonders Touren nach Ko Mak – hat sich das deutschsprachige Reisebüro “Henry-Tours” (157/128 Moo. 5, Naklua Road, Pattaya City 20250, Tlefon 038/411597 oder Fax 038/427908) spezialisiert. Der erste und einzige Anbieter Ko Maks in Deutschland ist der Asienspezialist “reisefieber” (63739 Aschaffenburg, Roßmarkt 24, 06021/306565).
  • Gesundheit: Malaria-Prophylaxe wird empfohlen, zumindest aber Mücken-Schutzlotion oder entsprechende Kleidung in den Abendstunden
  • Reisezeit: Ganzjährig, Hochsaison zwischen November und März. Von Juni bis Oktober muß mit Monsunschauern und hohen Wellen gerechnet werden.

Volker Klinkmüller

How useful was this post?

Click on a star to rate it!

Average rating 0 / 5. Vote count: 0

No votes so far! Be the first to rate this post.

As you found this post useful...

Follow us on social media!

Advertisement

Thailand

Bangkok Coronavirus Covid-19 in Thailand

Für den einen ist Bangkok eine der faszinierendsten Städte der Welt, für den anderen schlicht eine Zumutung. Ein Puzzle aus vielen planlos zusammengewachsenen Stadtteilen, jeder eine Stadt für sich, mit eigenem Charakter.
Hier Weltstadtatmosphäre zwischen Hochhausfassaden, dort dörfliche Idylle in schmalen Gassen und entlang von Kanälen. Hier Spiegelbild eines Landes mit dem seit Jahren höchsten Wirtschaftswachstum der Welt, dort Inbegriff orientalischer Exotik.

Faszinierend und irritierend zugleich der Zusammenprall von Tradition und Verwestlichung: Geisterhäuschen auf den Dächern zwanzigstöckiger Bankgebäude, religiöse Rituale bei der Eröffnung modernster Boutiquen, heilige Bäume, die den Straßenverlauf be-stimmen.

Bangkok ist Mittelalter und Moderne zugleich – nebeneinander, aufeinander und durcheinander. Was auch immer Sie von einem Bangkokbesuch erwarten, versuchen Sie nicht, die Stadt verstehen zu wollen! Selbst viele Thais haben dies schon längst aufgegeben. Beschränken Sie sich darauf, die Stadt zu erleben – peu à peu, Stadtteil für Stadtteil.

Grundregeln

Jede Stadt verfügt über Sehenswürdigkeiten, die man einfach gesehen haben muß. Bangkok verlangt Ihnen dafür drei bis vier Tage ab. Wer die ganze Stadt entdecken will, benötigt dazu mindestens zwei Monate. Bangkok kann und muß man ohnehin mehrmals besuchen.

Ein Zentrum sucht man vergebens. In der circa 1600 Quadratkilometer großen Stadt (zum Vergleich: Berlin hat eine Fläche von 883 Quadratkilometer) ist jeder Stadtteil ein Zentrum.

Die meisten Sehenswürdigkeiten liegen in der Altstadt, die meisten Hotels einige Kilometer davon entfernt. Dazwischen raubt Ihnen das notorische Verkehrschaos viel Zeit. Wesentlich schneller voran kommen Sie an Wochenenden und Feiertagen. Bei längeren Aufenthalten lohnt sich sogar ein Hotelwechsel, so daß Sie Ihre Zeit intensiver im jeweiligen Stadtteil nutzen können.

Am vierten Tag erleben viele (Erst-) Besucher ihren “Bangkok-koller”. Dann, wenn mitgebrachte westliche Denkraster nicht mehr ausreichen, den Schmelztiegel Bangkok zu verstehen; wenn das (durchaus sehens- und erlebenswerte) Verkehrschaos an die eigene Substanz geht; wenn die Erkenntnis, daß einheimische Stadtplanverleger offensichtlich ebenfalls den Durchblick verloren haben, kein Trost mehr für die eigene Orientierungslosigkeit sein kann. Wer aber den fünften Tag überstanden hat, schafft auch noch fünf Wochen, behaupten Bangkokkenner. Zwischendurch gestatten Exkursionen in die weitere Umgebung eine Erholung von der Großstadt.

Auch wenn Sie kein Freund organisierter Ausflüge sind, sie erleichtern den Einstieg erheblich und helfen viel Zeit zu sparen. Örtliche Reisebüros, Hotels und natürlich die Reiseleiter europäischer Reiseveranstalter bieten über 20 verschiedene Ausflüge an, oft mit deutschsprechenden Guides. Wenn Sie nicht in der Gruppe reisen wollen, arrangiert man für Sie gern auch private Pkw-Touren.

Für Anfänger

Mit den beiden Halbtagesausflügen “Grand Palace Tour” sowie “City and Temple Tour” gelangen Sie ohne unnötigen Zeitverlust zum alten Königspalast und zu den vier bekanntesten Tempeln: Wat Phra Keo (Smaragd-Buddha), Wat Po (Liegender Buddha), Wat Benchamabophit (Marmortempel) und Wat Traimitr (Goldener Buddha). Selbst Kulturmuffel sollten sich diese Glanzstücke thailändischer Tempelbaukunst nicht entgehen lassen.

Eindrücke vom Leben an und auf Bangkoks Wasserwegen vermitteln die “Klong Tour” und die “Rice Barge Cruise”, wobei in der Regel auch der Wat Arun (Tempel der Morgenröte) besucht wird, mit seinem 86 Meter hohen Prang eines der Wahrzeichen der Stadt. Jetzt noch ein Schwimmender Markt und das obligatorische Shopping – und kaum bleibt noch Zeit für die schönen Teakholzgebäude Jim Thompson House sowie Suan Pakkard Palace. Mit ihren Gärten bilden sie Oasen der Ruhe inmitten der Großstadt.

Schwimmende Märkte

Die erste “richtige” Straße Bangkoks wurde 1862 gebaut. Bis dahin – und noch lange danach – fanden alle Transporte auf dem Fluß und den Kanälen, den Klongs, statt. Hier trafen sich frühmorgens die Bäuerinnen und hielten mit ihren Boote die Schwimmenden Märkte ab. Zu Recht wurde Bangkok als “Venedig des Ostens” bezeichnet.

An der linken Flußseite, im eigentlichen Bangkok, sind diese Märkte längst verschwunden. Im Stadtteil Thonburi, einer einst selbständigen Stadt am rechten Flußufer, sind noch zahlreiche Klongs erhalten. Die angebotenen Klong-Touren sind zwar weiterhin interessant, der ehemals Schwimmende Markt beim Wat Sai ist allerdings Souvenirgeschäften gewichen, die auch die wenigen Bäuerinnen in ihren Booten bezahlen – als zugkräftige Fotomotive. Ein Straßenanschluß hat ihren Markt überflüssig gemacht.

Weiter draußen existieren noch einige kleinere authentische Märkte. Individualisten benötigen viel Geduld wegen der Verständigungsprobleme und die richtige Literatur um dorthin zu gelangen. Nur wenige lokale Veranstalter bieten Entdeckertouren durch das Klonggewirr der Vororte an, meist als Rural Canal Tour bezeichnet. Bei Asian Overland Adventures (Tel. 280 0740, Fax 2800741) kann man diese Tour neuerdings auch mit einem Aufenthalt auf einer Plantage verbinden. Gewohnt wird in einem traditionellen Thai-Haus (maximal 12 Gäste).

Für eigene Erkundungen stehen Boote und Fahrräder zur Verfügung, und auf Wunsch führt die Hausfrau in die Geheimnisse der thailändischen Küche ein. (Vorausbuchungen ratsam. Eine Liste deutscher Anbieter ist beim Thailändischen Fremdenverkehrsbüro erhältlich.) Die “Damnoen Saduak Floating Market Tour” führt durch fruchtbare Plantagen zu Thailands größtem Schwimmenden Markt, 110 Kilometer außerhalb der Metropole. Das Zentrum zieht zwar auch viele Touristen an, doch nur wenige Meter davon entfernt findet der Handel auch ohne Souvenirhändler statt.

Fluchtwege

Um dem “Bangkokkoller” zu entfliehen, bieten sich zahlreiche Ausflüge in die Umgebung an. Damnoen Saduak erwähnten wir bereits. Die Tour zur “Brücke am Kwai” sollte die spektakuläre Eisenbahnfahrt über die “Todesbahn” enthalten – hölzerne Viadukte aus dem Zweiten Weltkrieg; mehrtägige Touren beinhalten oft auch Bambusfloßfahrten auf dem Kwai. Der Rose Garden überrascht mit seinen gepflegten Gartenanlagen, die Folklore-Show vermittelt einen Einblick in die Vielfalt thailändischer Kultur. Mit dem Bus oder Schiff geht es zum Sommerpalast Bang-Pa-In und zur 80 Kilometer entfernten Ruinenstadt Ayutthaya, von der UNESCO kürzlich zum Weltkulturerbe erklärt, ein Muß für jeden Asienbesucher.

Etwas Geschichte…

Von 1350 bis 1767 war Ayutthaya die Hauptstadt von Siam. Weiter südlich existierten nur einige kleine Ansiedlungen entlang des Chao Phraya Flusses, unter anderem Thonburi und Baan Makok, ein Chinesen-Dorf. Nach dem Fall von Ayutthaya verlegte General Taksin die Hauptstadt nach Thonburi. Sein Nachfolger, General Chakri, bevorzugte 1782 Baan Makok auf der anderen Flußseite. Dem Palastbau mußten die Chinesen weichen und zogen weiter nach Sampeng, heute ein Teil der Chinatown. Der Gründungsname der neuen Hauptstadt steht mit 158 Buchstaben sogar im Guinness-Buch der Rekorde. Der Einfachheit halber bevorzugten die Thais den noch heute gebräuchlichen Namen Krung Thep (Stadt der Engel). Ausländer blieben zunächst bei Baan Makok, woraus später Bangkok wurde.

Aus General Chakri wurde König Rama I., der Begründer der noch heute herrschenden Chakri-Dynastie. Ihr verdankt Bangkok seine imposantesten Paläste, Tempel und Befestigungsanlagen, alle zwischen Chao-Phraya-Fluß und dem Klong Phadong Krung Kasem gelegen. Umgeben von Wasser, erstreckt sich hier heute die mehrere Quadratkilometer große Altstadt, deren Kern Rattanakosin Island genannt wird.

…und Kultur

Die bekanntesten Tempel und Paläste in Bangkok besuchen täglich ungezählte Touristen. In mindestens einem Dutzend weite-rer, nicht weniger interessanter Tempel, findet der religiöse Alltag ohne klickende Fotoapparate statt. Besucher sind zwar überall willkommen, doch ist etwas Zurückhaltung beim Fotografieren angebracht, wenn Ihnen am Erhalt der Atmosphäre liegt. Etliche Durchgangsstraßen haben zwar mittlerweile ein modernes Gesicht erhalten, in vielen Altstadtvierteln aber scheint die Zeit stehengeblieben zu sein. In Handwerksbetrieben beim Wat Saket und Wat Suthat fertigen Familien seit Generationen Almosenschalen und Buddhastatuen.

Im indischen Viertel Pahurat herrscht bunte Bazaratmosphäre, dort erheben sich die sechs Stockwerke des zweitgrößten Sikh-Tempels außerhalb von Indien. In der angrenzenden Chinatown lassen Sie Kulis, Wahrsager und Goldschmiede glauben, im alten Shanghai zu sein. Stärkung bieten die vielen Straßenmärkte, Gar-küchen und Restaurants der Kategorie Geheimtip. (Allabendlich, samstags, sonntags und an Feier tagen sind allerdings die meisten Altstadtgeschäfte geschlossen, ist die Atmosphäre somit eher ent-täuschend).

Die Altstadtviertel sind ideal für Entdeckernaturen, die ausgiebige Spaziergänge nicht scheuen, denn schmale Gassen und Straßengewimmel verwehren Ausflugsbussen den Weg. Die Kunstschätze im Nationalmuseum (donnerstags deutschsprachige Führungen) und den Teakholzpalast Vimanmek (bereits außerhalb der Altstadt gelegen) sollte man sich nach Möglichkeit nicht entgehen lassen.

Erawan-Schrein und Umgebung

Im Umkreis des Erawan-Schreins sind in den letzten Jahren Baulücken geschlossen worden (neue Hotels, Großkaufhäuser und Bürogebäude), so daß einige Stadtviertel zu einem weiteren Zentrum von Weltstadtniveau zusammen gewachsen sind. Konkurrenz also für die etablierten Hotel- und Geschäftsviertel entlang von Silom und Surawongse Road. Doch nirgendwo sonst in Bangkok sind die Grenzen zwischen gestern und morgen fließender als in dem Quadrat, das Phyathai-, Phetburi-, Wireless- und Sarasin-Road bilden. Und mittendrin steht, nie mehr als 20 Gehminuten von den Quadratecken entfernt, der Erawan-Schrein.

Im Schrein der Qualm ungezählter Räucherstäbchen und der Klang alter Musikinstrumente. Davor die Abgaswolke und der Lärm einer nie enden wollenden Blechlawine. Schräg gegenüber die Baustelle des 60stöckigen World Trade Centers. Westlich gestylte Angestellte der nahegelegenen Börse, die im Schrein abergläubischen Ritualen nachgehen.

Garküchen, Marktschreier und Blender im Pratunam-Viertel, Schnäppchenjäger im Siam Square, einheimische und internationale Hautevolee in den Luxusrestaurants und -geschäften an der Rajdamri Road (u.a. auch viele preiswerte japanische Restaurants und internationale Designermode). Thai Pop, Free Jazz, Hard Rock und ausgelassene Tänzer in den zahlreichen Szene-Pubs und -Discos, anmutiges Tai Chi hingegen im Lumpini Park. Die gesamte Palette asiatischer und westlicher Vergnügungs- und Einkaufsmöglichkeiten also, zu Preisen oft weit unter Weltstadtniveau (ausgenommen Foto-, Video- und Computerartikel). Und da fast alles zu Fuß erreichbar ist, bilden die Verkehrsstaus allenfalls noch ein Problem auf den Ausflügen zur Altstadt.

Hotels beim Erawan-Schrein: The Arnoma (Swissôtel), Grand Hyatt, Le Meridien President. Weitere Hotels im StadtvierPhone: Asia, Baiyoke, Hilton, The Imperial, Indra Regent, Novotel, The Regent, Siam Inter-Continental.

Für Nachtschwärmer

Nachtschwärmer sind beileibe nicht auf “sündige” Straßen wie Patpong angewiesen: Zehntausende Restaurants, traditionelle Tanzvor-führungen, Thai-Boxen, Jazz-kneipen und Diskotheken lassen wirklich keine Wünsche offen. Vieles, was in Bangkok geboten wird, hat Weltstadtniveau, vieles ist aber auch einmalig: Das “Tumpnakthai” etwa, mit 3000 Sitzplätzen bis vor kurzem weltgrößtes Restaurant (die ortsansässige Konkurrenz hat mittlerweile mit 4000 Sitzplätzen geantwortet), in dem Kellner große Entfernungen auf Rollschuhen zurücklegen. Die riesigen Seafood-Restaurants mit eigenen Markthallen.

Hilfreiches Info-Material

Ortsprospekte, Stadtpläne, Shopping Guides, Hotelverzeichnisse und Veranstalterlisten sind beim Thailändischen Fremdenverkehrsbüro erhältlich. Kaum ein Verlag, der nicht einen informativen Bangkok-Reiseführer herausgebracht hat (z. B. Polyglott). Für Individualisten und Entdecker-naturen: Thailand-Handbuch von Doring, Loose u.a., Thailand-Reise-Handbuch von W. Leinen und J. Peters sowie Bangkok und Umgebung von R. Krack. Sehr detailliert ist der neue Stadtplan vom Nelles Verlag. Zum besseren Verständnis von Kultur und Sitten: Kultur-Knigge Thailand von R. u. N. Cooper. Bangkoks Buchläden sind Fundgruben.

Empfehlenswert: Nancy Chandler’s Map of Bangkok, sehr hilf-reicher Stadtplan bei Spaziergängen und Einkäufen. Nightlife in Thailand von Al Dingwall u.a., mit über 100 Tips für Bangkok, vom Luxusrestaurant bis zur heimeligen Kneipe, von der traditionellen Tanzdarbietung bis zur modernsten Disco.

Die Entstehungsgeschichte der Patpong Road beschreibt Alan Dawson in Patpong – Bangkok’s Big Little Street. Bei Reiseführern und Stadplänen sollte man auf die neueste Auflage achten.

How useful was this post?

Click on a star to rate it!

Average rating 4.4 / 5. Vote count: 1989

No votes so far! Be the first to rate this post.

As you found this post useful...

Follow us on social media!

Continue Reading

Thailand

Koh Samui Coronavirus Covid-19 in Thailand

An der Ostküste Thailands im Golf von Thailand liegt Koh Samui, das als beliebtestes Touristenziel Thailands bekannt geworden ist und mit den älteren und bekannteren Orten in und in der Nähe von Bangkok und Phuket konkurriert. Die Insel Koh Samui gehört zu einer Gruppe kleiner Inseln, von denen viele in großen Filmen und Fotogalerien zu sehen sind und die das tropische Paradies darstellen, nach dem sich so viele von uns sehnen.

Die Insel ist rund 230 Quadratkilometer groß, und mit mindestens zwölf wunderschönen Stränden und hat einem internationalen Flughafen. Koh Samui ist von mindestens 60 kleineren Inseln umgeben, zu denen der riesige Ang Thong National Marine Park gehört, der weltweit als wahres Paradies für Schnorchler und Taucher gilt.

Auf Koh Samui geht es nicht nur um Strände und Aktivitäten am Strand. Die Insel hat einen Berg in der Mitte, der sich über 2.000 Fuß erhebt und bietet fantastische Ausblicke auf die Insel, das Meer und die vielen umliegenden Inseln des Archipels, und einige schöne Wasserfälle laden zum Erkunden ein.

Hotels, Restaurants, Bars und das Nachtleben variieren von Strand zu Strand. Für diejenigen, die lebhaftere Orte suchen, sind Chaweng Beach und Lamai Beach genau das Richtige. Für diejenigen, die ruhigere, romantischere Orte suchen, werden Bhoput, Big Buddha Beach und Na Thon empfohlen. Hotels werden im Internet häufig mit detaillierten Beschreibungen und Preisen beworben, von einfachen Gasthäusern bis hin zu Weltklasse-Luxushotels.

Das Wetter ist tropisch und bedeutet HEISS. Von Januar bis März ist es in der Regel um die 30° C, während es später im Jahr bis zu 36° sein kann! Wählen Sie Ihre Zeit sorgfältig aus und achten Sie auf die Regenzeit.

Flüge von und nach Bangkok sind fast stündlich und für lokale Verhältnisse recht teuer. Es gibt auch regelmäßige Flüge von Hongkong, Singapur und anderen Flughäfen in Thailand, einschließlich Chiang Mai und Phuket.

Viele bevorzugen die kostengünstigere und malerischere Bus- / Fährmethode für die letzte Etappe ihrer Reise. Busse verlassen den Flughafen Surat Thani ununterbrochen und bringen Sie für eine kostenpflichtige Kombination zur Fähre, die am meisten im Hafen von Na Thon ankommt.

Nach Möglichkeit wurde die Seatran-Kombination empfohlen – die Fähren sind viel größer und komfortabler. Pass auf die Fähre auf, die du nimmst. Dieser Teil der Welt ist berüchtigt für die Überfüllung der Fähren, vor allem in der Hochsaison und während der Ferien.

Alles in allem bietet Koh Samui ein tropisches Abenteuer für alle, die es suchen.

Die Strände von Koh Samui

Wenn Sie Strände lieben, wenn Sie die tropische Brise in den raschelnden Palmen, dem türkisblauen Wasser und dem puderweißen Sand lieben, werden Sie Koh Samui, Thailand, lieben. Koh Samui liegt an der Südostküste Thailands auf einem Archipel von etwa sechzig Inseln unterschiedlicher Größe und ist so ziemlich der Inbegriff des Ideals, das so viele Touristen suchen. Ob Sie ein Rucksacktourist oder ein Luxussuchender sind, Koh Samui hat das, wonach Sie suchen.

Die Strände von Koh Samui bieten eine Vielzahl von Lebensstilen, Unterkünften, Nachtleben (oder nicht!) und Freizeitaktivitäten. Jeder Strand sieht anders aus und es gibt viele davon!

Chaweng Beach war der früheste Ort, der in den frühen Backpackertagen der 1970er und 1980er Jahre entwickelt wurde. Dieser lange, wunderschöne Strand ist der lebhafteste Ort auf der Insel und bietet tagsüber viele Wassersportarten, darunter auch das einfache Abhängen am Strand. Diese Gegend ist auch die Heimat des größten Teils des Nachtlebens auf der Insel, mit einer Restaurant- und Barszene, die einfache Pubs und Nachtclubs umfasst. Die Unterkünfte variieren von einfachen Zimmern bis zu Luxusresorts. Wenn Sie jedoch einfach nur nach Entspannung und einem erholsamen Schlaf suchen, ist die Szene hier möglicherweise etwas zu üppig.

Lamai Beach, das an Chaweng angrenzt, ist etwas ruhiger, obwohl es immer noch eine ähnliche soziale Szene bietet. Da das Wasser manchmal etwas rauer ist, finden Sie hier nicht so viele Sportarten wie in Chaweng. Hinter den Ferienorten befindet sich ein hübsches Dorf, in dem die Thailänder noch immer einen Hauch ihres traditionellen Lebensstils bewohnen. Es wurde ungefähr zur gleichen Zeit wie Chaweng entwickelt und vermittelt ein entspannteres Gefühl. Die Unterkünfte erstrecken sich wieder über das gesamte Spektrum, sodass Sie zwischen verschiedenen Lebensstilen wählen können. Dieser Strand und Chaweng sind in der Regel wegen des Nachtlebens bei den jüngeren Touristen beliebter.

Bhoput ist der Kompromiss zwischen den lebhaften Szenen von Chaweng und Lamai und den ruhigen Flecken auf anderen Teilen der Insel. In einer schönen, ruhigen Bucht hat Bhoput viele kleine Geschäfte und Restaurants und bietet einige alternative Wassersportarten, die möglicherweise nicht überall verfügbar sind, wie Jet-Skis und Kajaks. Zwei Kilometer weißer Sand, die sprichwörtlich wiegenden Palmen und ein gutes Essen am Strand in der Abenddämmerung.

Der Strand von Choeng Mon liegt auf einer kleinen Halbinsel, trennt ihn von der Umgebung und macht ihn ruhiger. Dies ist wahrscheinlich die exklusivste und teuerste Gegend auf Koh Samui. Es gibt viele teure Resorts in der Gegend und die höchste Konzentration an Luxusresorts. Es gibt ein paar Restaurants und Geschäfte, aber die meisten Menschen essen dort, wo sie wohnen, und bevorzugen es, nicht zu weit in die lokale Kultur einzutauchen. Wenn Sie Nachtleben wollen, gehen Sie einfach ein paar Kilometer zu einem der anderen Strände, aber Sie werden mitten in der Nacht nicht von Discomusik geweckt!

Mae Nam Beach ist wahrscheinlich der ruhigste Strand der Insel und am weitesten vom Nachtleben entfernt. An einem Ende befindet sich ein alter buddhistischer Tempel, von dem gesagt wird, dass er bei Sonnenuntergang ein wunderschöner Ort ist. Mae Nam wird allgemein als die preiswerteste Gegend auf Koh Samui angesehen und bietet immer noch einige gehobene Resorts und ein paar verlässliche Orte zum Essen und Einkaufen. Wenn Sie die Gegend verlassen möchten, können Sie Fahrräder mieten. Viele glauben, dass dieser Strand, obwohl er nicht so weiß ist wie einige andere, der schönste Fleck auf Koh Samui ist.

Vergessen Sie die anderen tropischen Reiseziele, die so viel versprechen. Die Strände von Koh Samui versprechen nicht nur, sie liefern auch.

Aktivitäten

Koh Samui, eingebettet an der Küste des Golfs von Thailand, bietet eine virtuelle Schatzkammer an Aktivitäten, wenn es nicht mehr genug ist, sich nur am schönen Strand aufzuhalten. Es gibt Dinge zu tun auf dem Wasser, an Land und sogar in der Luft, wenn Sie ein bisschen abenteuerlustig sind!

Umgeben vom Golf und dem Rest des Archipels (etwa sechzig kleine Inseln, einige mit ihren eigenen fantastischen Stränden), sind die Gewässer von Samui je nach Position, Wind, Riffen und Gezeiten vielfältig genug, um Wassersportarten anzubieten wie zum Beispiel Jet-Skis, Kajakfahren und Segeln. Das klare Wasser des Anthong Marine Preserve ist Inspiration für den Film „The Beach“ (das einen großen Teil des Archipels umfasst) und bietet Möglichkeiten zum Tauchen und Schnorcheln. Boote und Führer können in den meisten Resorts gemietet werden. Machen Sie immer ein Picknick, es sei denn, auf Ihrem Boot ist Essen vorhanden, und verbringen Sie den Tag. Für diejenigen, die eine etwas zivilisiertere Umgebung benötigen, gibt es Segelyachtcharter mit unterschiedlichem Komfort.

Und wenn Sie sich sportlich fühlen, können Sie an verschiedenen Stellen auf der Insel Windsurfen und den aeronautisch orientierten Test des Kiteboardens machen. Die besten Stellen werden durch die vorherrschenden Winde zur Jahreszeit bestimmt. Ich habe noch kein Parasailing gesehen, aber ich bin mir sicher, dass sie es jetzt haben.

Wenn Sie schon eine Weile genug vom Wasser haben, sollten Sie einen Tag auf der Insel verbringen, um andere großartige Aktivitäten zu unternehmen. Auf Koh Samui gibt es einen 18-Loch-Golfplatz für diejenigen, die es nicht ertragen können, einen ganzen Urlaub von den Straßen fern zu bleiben, und in Chaweng gibt es Minigolf für diejenigen, die entweder zu jung oder nicht bereit sind, einen ganzen Tag zu verbringen Nachmittag auf dem Kurs. Während Aktivitäten wie Paintball angeboten werden, gibt es auch Geländefahrzeuge zur Erkundung der Hügel und Touren zu den verschiedenen Strandbereichen. Eines der Dinge, die meiner Meinung nach jeder probieren muss, sind die Elephant Tours, die auch als „Ecotours“ bezeichnet werden und bei denen die Gäste mit dem thailändischen Nationaltier in die Berge reiten, um einige Überraschungspunkte wie Wasserfälle und spektakuläre Ausblicke zu erleben.

Wenn die Sonne untergeht, leuchten die Bereiche Chaweng und Lamai mit einer Vielzahl von Bars und Nachtclubs für diejenigen, die zum Feiern kamen. Diese Orte können ziemlich laut werden. Wenn Sie also ein ruhigeres Abendessen und Entspannung ohne Rock- und Disco-Beats wünschen, können Sie Bhoput Beach, Maenam oder Choeng Mon probieren, um einige sehr schöne Restaurants zu besuchen, sowohl thailändische als auch westliche. Seien Sie vorsichtig, wenn Sie thailändisches Essen essen, da nicht alle Restaurants für Westler geeignet sind und das Essen sehr heiß sein kann!

Alles in allem können Ihre Tage und Nächte auf Ko Samui voller aufregender neuer Dinge sein, oder Sie können sich einfach die wohlverdiente Entspannung leisten. Es wäre unmöglich, alles zu tun, also wählen Sie sorgfältig und lassen Sie jede Minute zählen.

Kultureller Hotspot

Koh Samui, die drittgrößte Insel in Thailand, war bis in die 1970er und 1980er Jahre praktisch unbebaut. Infolgedessen bleibt ein Großteil der historischen thailändischen Kultur, insbesondere die der Insel selbst, nicht sublimiert. Trotz der Entwicklung, die manche als Fortschritt betrachten, bleibt die thailändische Kultur stolz und sichtbar, und Sie können es selbst sehen.

Thailand ist überwiegend buddhistisch und in ihrer Tradition wurden Tempel sowohl für Einwohner als auch für Reisende gebaut. Da Koh Samui nicht so alt ist wie viele andere Orte, sind die Tempel nicht besonders alt, einige sind relativ neu, aber alle weisen thailändische Kultur auf. Der Große Buddha zum Beispiel wurde 1972 im Wat Phrai Yai gebaut. Dieser imposante Buddha-Schrein ist auch von einem kleinen Souvenirmarkt umgeben, aber das ist der Preis und die Belohnung dafür, eine Touristenattraktion zu sein. Es gibt Tempel, die mehr versteckt sind, einige erfordern ein gewisses Maß an Gehen. Ein neugieriger und interessanter Tempel namens Kunaram wurde von einem Mönch bewohnt, der ein berühmter Meditationsexperte war. Er starb während der Meditation und sein mumifizierter Leichnam bleibt dort sitzen, wo er gestorben ist, komplett mit Sonnenbrille! Es gibt mehrere „Chedi“ -Tempel (Pagoden) in unterschiedlichen Reparaturzuständen, von denen einige eine gute Wanderung erfordern, die jedoch eine fantastische Aussicht bieten.

Die einheimischen Industrien bieten einige einzigartige und faszinierende Einblicke in die Kultur und den Einfallsreichtum der Thailänder. Die Kokosnusszucht war vor der Ankunft der Touristen die Hauptzutat der lokalen Landwirtschaft und es ist sehr unterhaltsam, sie zu beobachten. Die Arbeiter sind besonders unterhaltsam, da sie ausgebildete Affen sind! Die Affen sind anscheinend ziemlich trainierbar und in ihrer Arbeit sehr geschickt.

Elefanten, das thailändische Nationaltier, helfen gleichsam mit und befördern Touristen auf Ecotours durch den Dschungel. Das muss einen Bus bei weitem schlagen! Essen ist natürlich ein großer Teil der thailändischen Kultur und in allen Formen erhältlich.

Es gibt kleine Open-Air-Spots und gehobene Restaurants, die den Umfang und die Preisspanne der thailändischen Küche abdecken. Bestimmte Orte richten sich hauptsächlich an Ausländer, daher wird das Essen nicht nach normalen thailändischen Standards gewürzt – aber in den traditionellen Restaurants und kleinen Restaurants ist „mittel“ genug, um Ihr ganzes Gesicht zum Brennen zu bringen! Eine weitere Möglichkeit für diejenigen, die nach Hause gerne thailändisch kochen, sind die thailändischen Kochschulen, die an einige der bekannteren Restaurants und Resorts angeschlossen sind. Diese Spots beinhalten normalerweise Kurse für alle Schwierigkeitsgrade und verkaufen schwer erhältliche Zutaten, die die Schüler mit nach Hause nehmen können.

Nach einem anstrengenden Tag in der Sonne können Sie eine klassische Thai-Massage genießen. Mit Wurzeln, die bis nach Indien und China zurückreichen, gibt es Ähnlichkeiten mit traditionellem Shiatzu, basierend auf den Energielinien im Körper. Einige der Spas der Insel bieten Behandlungen mit Kräuterbad und Dampfbad an. Andernfalls können Sie Cabanas vor den großen Hotels finden, in denen die Dienstleistungen angeboten werden.

Zu vielen Zeiten des Jahres werden lokale Festivals Aspekte des thailändischen Lebens feiern. Genießen Sie sie, wie sie auftreten, und haben Sie eine tolle Zeit auf Koh Samui.

Karte von Koh Samui / Surat Thani

[show-map id=”7″]

How useful was this post?

Click on a star to rate it!

Average rating 4.2 / 5. Vote count: 1986

No votes so far! Be the first to rate this post.

As you found this post useful...

Follow us on social media!

Continue Reading

Thailand

Phuket Coronavirus Covid-19 in Thailand

Phuket ist Thailands größte Insel (in etwa so groß wie Singapur) rund 890 km südlich von Bangkok, an der Küste des Indischen Ozeans und landschaftlich wunderschön gelegen. Durch eine 200 m lange Brücke ist  Phuket mit dem Festland verbunden. Die meisten Reisenden werden von Bangkok per Flugzeug nach  Phuket kommen, und allein der Landeanflug ist sein Geld schon wert.

Versprengte Inselchen, grüne Wälder, kristallklares, smaragdgrünes Wasser, Gummiplantagen, dichte Dschungelwälder, einsame oft kilometerlange Sandstrände lassen erahnen, daß es sich bei Phuket um ein wahrgewordenes Urlaubsparadies handelt. Und dieser Eindruck trügt auch nach der Landung nicht.

In den letzten Jahren wurde Phuket zunehmend vom Tourismus entdeckt, und insbesondere deutsche Touristen scheinen sich hier sehr wohl zu fühlen.

Das wirtschaftliche Rückgrat der Insel ist die Zinngewinnung. Hier liegen Thailands bedeutendste Zinnminen, deren Ausbeutung allerdings auf uns industriegewohnte Europäer etwas mittelalterlich wirkt. Man sieht die Zinnminen häufig von der Straße aus – hohe Gerüste aus Bambus, die in ihrer gewagten Konstruktion an Achterbahnen erinnern.

Mit Wasserdruck wird aus dem Berg das erzhaltige Geröll ausgewaschen. Neben Zinn gründet sich der Wohlstand Phuket s auf die zahlreichen Gummiplantagen. Erst in neuerer Zeit tritt der Tourismus als dritte Wirtschaftsmacht in Erscheinung.

Für Phukets Pracht ist großteils die herrliche Küstenlinie verantwortlich. Die Strände bieten eine überraschend landschaftliche Vielfalt – von lieblichen palmengesäumten Buchten mit weißem, feinem Sand und klarem, seichtem Wasser bis zu wilden, steinigen Stränden mit steilen Klippen und scharfer Brandung. Im bewaldeten Bergland, das die weißen Strände umsäumen, liegen versteckte Höhlen. An vielen solcher Orte fühlt sich der Besucher fern aller Zivilisation und man hält es für fast ausgeschlossen, daß man jemals wieder in die kalte, regennasse Heimat fliegt, um Geld zu verdienen.

Die Küstenlinie zum Indischen Ozean hin bietet die feinsten weißen Strände der Insel, während die Ostküste über zahllose vorgelagerte Inseln verfügt, die in der Größe variieren. Auf manchen dieser Inseln wohnen Fischer. Auch gibt es hier eine interessante Fauna, von Affen über Wildschweine, bis hin zu den verschiedensten Vogelarten. Andere Inseln sind so klein, daß sie von den Einheimischen auch “aus dem Wasser ragende Felsen” genannt werden.

An Phukets Nordspitze liegt der piniengesäumte Maikao-Strand, der zwischen November und Februar eine einmalige Besonderheit aufzuweisen hat. Hier kommen die gigantischen Meeresschildkröten einmal im Jahr an den Strand zum Eierlegen. Sehenswert ist auch der circa 20 km von der Stadt Phuket entfernte Ton Sai Wasserfall, der inmitten eines bewaldeten Naturparks mit unzähligen Vogelarten, Wild, Affen und Wildschweinen, liegt.

Unter den Ausflügen in Phuket s näherer Umgebung sollte man einen unter gar keinen Umständen versäumen. Die Tour in die Phang-Nga-Bucht, die mit ihren steil aus den Mangroven-Sümpfen aufragenden Kalksteinfelsen und Tropfsteinhöhlen einen einmaligen Anblick bietet. Nur wenige der umliegenden Inseln sind bewohnt, daher ist die stille grüne Bucht von Menschenhand weitgehend unberührt.

Die Bay hat je nach Tageszeit viele unterschiedliche Gesichter. Morgens, wenn die Frühnebel aufsteigen wirkt die Gegend wie ein chinesisches Gemälde. Im Gegensatz dazu stehen am Abend die intensiven Farben des Sonnenuntergangs. Die Produzenten der James-Bond-Filme fanden hier eine der außergewöhnlichsten Kulissen für “Der Mann mit dem goldenen Colt”.

Ein lohnendes Ausflugsziel sind auch die östlich von Phuket gelegenen Phi Phi Inseln, die bereits in der südlichen Provinz Krabi liegen. Phi Phi Don ist flach mit vielen, wunderschönen Stränden während Phi Phi Le hauptsächlich aus steil aufragenden Felsen besteht. Das Wasser ist kristallklar und der relativ flache Meeresboden bietet eine überwältigende Unterwasserfauna und -flora. Ein Paradies zum Schnorcheln und Tauchen. Zunehmend entstehen auch deutschsprechende Tauchbasen und -schulen.

Die Similan-Inselgruppe bei Phuket gilt als eines der besten Tauchreviere der Welt.

How useful was this post?

Click on a star to rate it!

Average rating 4.2 / 5. Vote count: 1289

No votes so far! Be the first to rate this post.

As you found this post useful...

Follow us on social media!

Continue Reading

Weitere Posts

basel1000x600 basel1000x600
Schweiz3 months ago

Basel Coronavirus Covid-19 in der Schweiz

Die ruhige Schweizer Stadt Basel ist keine Top-Touristenstadt, sollte es aber sein. Basel ist einer der angesehenste kulturelle Hotspot der...

biel1000x600 biel1000x600
Schweiz3 months ago

Biel Coronavirus Covid-19 in der Schweiz

Biel ist ein eher ungewöhnlicher Ort, da der Name je nach Herkunft der Schweiz unterschiedlich ist. Biel ist der deutsche...

Lausanne1000x600 Lausanne1000x600
Schweiz3 months ago

Lausanne Coronavirus Covid-19 in der Schweiz

Lausanne ist eine der größten Städte der Schweiz und die zweitgrößte am Genfersee. Sie liegt am nördlichen Ufer des malerischen...

sion1000x600 sion1000x600
Schweiz3 months ago

Sion Coronavirus Covid-19 in der Schweiz

Sion ist die Hauptstadt des Kantons Wallis und eine charmante Stadt in den Berner Alpen. Es hat zwei Wächter, die...

geneva1000x600 geneva1000x600
Schweiz3 months ago

Genf Coronavirus Covid-19 in der Schweiz

Genf in der französischsprachigen Schweiz ist die zweitgrößte Stadt des Landes, wobei Zürich die größte ist. Bekannt für den See,...

Vernier1000x600 Vernier1000x600
Schweiz3 months ago

Vernier Coronavirus Covid-19 in der Schweiz

Vernier ist eine schöne kleine Stadt im Kanton Genf in der Schweiz. Im ältesten Teil des Vernier Dorfes heiraten Menschen...

lugano1000x600 lugano1000x600
Schweiz3 months ago

Lugano Coronavirus Covid-19 in der Schweiz

Die Siedlung in und um Lugano geht mindestens auf die Steinzeit zurück. Es wurden Fossilien und Überreste gefunden, die belegen,...

fribourg1000x600 fribourg1000x600
Schweiz3 months ago

Fribourg Coronavirus Covid-19 in der Schweiz

Fernab der ausgetretenen Schweizer Pfade gelangen Sie zu einem der verborgenen Juwelen des Landes – der Stadt Fribourg. Die Stadt...

neuchatel1000x600 neuchatel1000x600
Schweiz3 months ago

Neuchatel Coronavirus Covid-19 in der Schweiz

Am glamourösen Rand des glitzernden Neuenburgersees – dem grössten See der Schweiz – thront die Hauptstadt des Schweizer Kantons Neuchâtel,...

Lake-Zürich1000x600 Lake-Zürich1000x600
Schweiz3 months ago

Zürich Coronavirus Covid-19 in der Schweiz

Zürich ist die grösste Stadt der Schweiz und zugleich die Hauptstadt des Kantons Zürich. Die Stadt selbst hat knapp 400.000...

chur1000x600 chur1000x600
Schweiz3 months ago

Chur Coronavirus Covid-19 in der Schweiz

Chur in den Ostalpen gilt als die älteste Stadt der Schweiz mit einer bewegten Geschichte, die Jahrtausende zurückreicht. Archäologen haben...

stgallen1000x600 stgallen1000x600
Schweiz3 months ago

St. Gallen Coronavirus Covid-19 in der Schweiz

St. Gallen, möglicherweise die höchste Stadt der Schweiz, ist ein nordöstliches Reiseziel in der Talsenke über dem Bodensee und blickt...

La Chaux-de-Fonds La Chaux-de-Fonds
Schweiz3 months ago

La Chaux-de-Fonds Coronavirus Covid-19 in der Schweiz

La Chaux-de-Fonds liegt im schillernden Schweizer Kanton Neuchatel, etwa 1000 m über dem Meeresspiegel im Juragebirge. Es ist eine alte...

Winterthur Winterthur
Schweiz3 months ago

Winterthur Coronavirus Covid-19 in der Schweiz

Winterthur ist eine kleine Stadt in der Nähe von Zürich in der Schweiz und ist ungefähr die sechstgrößte Stadt des...

bern1000x600 bern1000x600
Schweiz3 months ago

Bern Coronavirus Covid-19 in der Schweiz

Bern ist die Hauptstadt der Schweiz und wurde 1191 von Herzog Berthold V. von Zähringen gegründet und gehörte zum Heiligen...

schaffhausen1000x600 schaffhausen1000x600
Schweiz3 months ago

Schaffhausen Coronavirus Covid-19 in der Schweiz

Schaffhausen, ein Stadtkanton rund 50 km nördlich von Zürich in der Schweiz, verdankt seine Existenz seiner günstigen Lage am Rheinufer....

Lucerne1000x600 Lucerne1000x600
Schweiz3 months ago

Luzern Coronavirus Covid-19 in der Schweiz

Mit Panoramablick auf die schroffen Gipfel der schneebedeckten Alpen ist die atemberaubende Zentralschweizer Stadt Luzern das malerische Tor zu den...

uster1000x600 uster1000x600
Schweiz3 months ago

Uster Coronavirus Covid-19 in der Schweiz

Uster ist ein Bezirk des Kantons Zürich. Uster ist die Nummer drei auf der Liste der größten Städte des Kantons...

Schweiz3 months ago

Koeniz Coronavirus Covid-19 in der Schweiz

Die Gemeinde Koeniz grenzt an die Schweizer Hauptstadt Bern an der südlichen Grenze zu Italien. Die Region mit knapp 40’000...

Advertisement