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Thailand

Pattaya Coronavirus Covid-19 in Thailand

Pattaya teilt mit vielen anderen berühmten Urlaubsorten seine Herkunft und seinen Aufschwung. Noch Mitte der 50er Jahre war es ein Fischerdorf von mäßiger Bedeutung an der Östküste des Golfs von Thailand.

Pattaya ist als Urlaubsort ebenso jung wie Thailand insgesamt als Urlaubsziel. Die Amerikaner haben es entdeckt, als sie in Vietnam Krieg führten. Damals schickten sie ihre Soldaten nach Bangkok und an den friedlichen Urlaubsstrand um sie für eine Urlaubswoche lang den Krieg vergessen zu lassen.

Heute ist Pattaya Thailands bekanntester und aktivster Ferien-ort. Strahlende Sonne, blaues Meer, junge Leute, ein in mehreren Stadtteilen konzentriertes, bunt schillerndes Nachtleben und ständig neue komfortablere Hotels, sorgen für einen ungebrochenen Aufschwung. Vielleicht empfindet der Europäer Pattaya auch heute noch als ein bißchen zu schnell gewachsen und zu amerikanisch, aber das ist Geschmacksache. Die weite Skala der Ferienvergnügen, auch wie wir sie uns vorstellen, wird jedenfalls geboten.

Was man beim Aufenthalt in Pattaya auf gar keinen Fall versäumen darf, ist ein Besuch auf den vorgelagerten Inseln. Eine Stunde Fahrt auf einem behäbigen Fischerboot und ein Südseetraum wird wahr. Die dicken Motorboote ankern 80 Meter vom Strand entfernt, und die lachenden Urlauber waten an Land durch kristallklares, smaragdgrünes, 25ºC warmes Wasser. Zu den Inseln gibt es arrangierte Tagesausflüge, aber am besten ist es, wenn man selbst mit ein paar Freunden oder Bekannten ein Fischerboot für 8-10 Personen mietet, das für etwa 40 Dollar pro Tag zu haben ist (Getränke extra).

Unterm Sonnensegel zu liegen, Bier und Limonade aus der Eisbox zu ziehen, durch das kristallklare Wasser zum schneeweißen Strand hinüber zu schwimmen, den Südseestrand mit all seinen Grünschattierungen zu bewundern und dann frischgefangene Langusten oder wohlschmeckende Fische am Feuer zu brutzeln, das ist schon Urlaub, wie man sich ihn vorstellt, auch wenn es nicht mehr viel mit Robinson Crusoe zu tun hat.

Wer die Ursprünglichkeit sucht, kleine einsame Buchten mit kristallklarem Wasser, die kaum erschlossen sind, muß die Küste noch etwas weiter hinunterfahren. Ein gutes Beispiel bietet Chong Same San. Dieser entzückende Fischerhafen ist allerdings nicht ganz leicht zu finden. Er liegt an einer Nebenstraße der Nationalstraße Nr. 3 und an einer Nebenstraße der Nebenstraße. Sicherlich ein Grund für seine Unberührtheit.

Dennoch, die Fischer sind hier für den Fremdenverkehr schon ein bißchen eingerichtet. Sie fahren für einen vernünftigen Lohn zu den vorgelagerten fünf Inseln, wovon jede für sich ein kleines Paradies darstellt. Aber Vorsicht, auch dieses Paradies hat seine Tücken. Die Strömungen sind hier gefährlich und man sollte nicht zu weit hinausschwimmen.

Inselparadiese
Die Insel Larn ist wohl das popu-lärste Ziel eines Tagesausflugs von Pattaya . Wegen des hohen Besucherandrangs, den vielen Booten und Wasserscooters und den strammen Preisen in den Strandrestaurants, sind viele Touristen oft recht enttäuscht von diesem Ausflug.

Weit hübscher und ruhiger ist die Insel Pai. Ko Pai steht unter dem speziellen Schutz der Marine und niemand ist erlaubt dort zu wohnen oder zu übernachten. Keine schlechte Idee, denn dies bewahrt die paradiesischen Strände vor einer sonst schnell umsichgreifenden Kommerzialisierung. Falls Sie dorthin gehen, folgen Sie bitte den Nationalparkvorschriften und hinterlassen Sie nur Ihre Fußabdrücke. Nach Ko Pai ist es etwa doppelt so weit wie nach Ko Larn. Nach rund zwei Stunden erreichen Sie die Insel.

Ankern Sie in einer der hübschen kleinen Buchten und Sie sind ganz allein. Ein Kalksteinfelsen ragt 150 Meter aus dem Wasser und ist die höchste Erhebung. Das Meer ist ruhig und klar und sie haben beste Tauch- und Schnorchelgründe mit seltenen Korallen und exotischen Meerestieren. Doch nehmen Sie sich in acht vor den stacheligen Seeigeln.

Rings um Ko Pai gibt es kleinere Eilands, wovon Ko Leum mit 1,5 km Länge, 143 Meter Höhe und einem eigenen Korallenriff noch das größte ist. Ebenfalls bekannt wegen seiner guten Tauchgründe ist Ko Huchang. Ko Manwichai liegt 5 km weiter südlich und dort kommen immer regelmäßig Wasserschildkröten ans Land um ihre Eier zu legen. Zuletzt ist da noch Ko Klungbadan, knapp 100 Meter lang und mit zwei Erhebungen von je 50 Meter.

Diese Inseln zu umseegeln ist wirklich ein interessantes Erlebnis. Selbst die Fahrt auf einem gecharterten Fischerboot ist ein kleines Abenteuer. Werfen Sie den Angelhaken aus und Sie können mit einem guten Fang rechnen. Manche Fischerboote haben einen kleinen Holzkohlenofen dabei, worauf Sie die Fische sofort grillen können.

Ko Samet
Die Insel Samet an der Ostküste des Golfs von Thailand ist 230 Kilometer von Bangkok entfernt und mit dem Boot in 40 Minuten vom Festland erreichbar.

Sechs Kilometer lang, hügelig und bewaldet, besitzt Samet an der Ostseite mit Haat Sai Kaeo, Tubtim, Chaw, Wong Duan und Seahorse Beach strahlend weiße Strände mit kristallklarem Wasser. Sie haben beste Möglichkeiten zum Schwimmen, Schnorcheln, Tauchen und Faulenzen. Störungen durch Motorboote und Wasserscooter sind fast unbekannt.

Entlang der Strände gibt es zahlreiche Bungalows, die eventuell das Prädikat “besonders primitiv bis sehr einfach” verdient hätten. Doch dazwischen haben sich bereits komfortable, klimatisierte Unterkünfte etabliert. Offene Restaurants und schlanke Palmen prägen das Strandbild. Es existieren keine Hotels und andere Hochbauten. Dies ist bestimmt der Tatsache zuzuschreiben, daß Ko Samet Naturschutzgebiet ist. Erforschen Sie die Insel, genießen Sie die Natur, denn ein Nachtleben mit Bars und Diskotheken gibt es nicht.

Ruhe und Entspannung wird groß geschrieben. Verbindungen gibt es mit klimatisiertem Bus alle zwei Stunden zwischen 08.00 und 22.00 vom Bangkok Eastern Bus Terminal, an Sukhumvit Road (gegenüber Ekamai), nach Ban Phe. Fahrtzeit drei Stunden. Normaler Bus nach Rayong, Abfahrt jede halbe Stunde zwischen 04.00 und 20.00. Von Rayong nach Ban Phe halbstündlicher Minibus-Service.

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